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	<title>Plinio Correa de Oliveira</title>
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	<title>Plinio Correa de Oliveira</title>
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		<title>Die Enzyklika „Rerum Novarum“ und die Verantwortung der Katholiken</title>
		<link>https://www.pliniocorreadeoliveira.info/die-enzyklika-rerum-novarum-und-die-verantwortung-der-katholiken-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nestor Fonseca]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 16:55:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Outros periodicos]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Plinio Corrêa de Oliveira &#160; &#160; Ein weit verbreitetes Vorurteil zur Zeit der Veröffentlichung von Leo XIII.s berühmter Enzyklika über Kapital und Arbeit besagte, die Kirche habe sich nicht in politische, wirtschaftliche und soziale Fragen einzumischen und solle sich auf rein fromme Bestrebungen beschränken. So verschloss die Gesellschaft des 19. Jahrhunderts, die die Welt von [&#8230;]</p>
<p>L'articolo <a href="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/die-enzyklika-rerum-novarum-und-die-verantwortung-der-katholiken-2/">Die Enzyklika „Rerum Novarum“ und die Verantwortung der Katholiken</a> proviene da <a href="https://www.pliniocorreadeoliveira.info">Plinio Correa de Oliveira</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><i>Plinio Corrêa de Oliveira</i></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-19868 size-full" src="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2024/11/IT-Papa_Leone_XIII_Newsletter_e_Sito-Leao-XIII.jpeg" alt="" width="480" height="720" srcset="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2024/11/IT-Papa_Leone_XIII_Newsletter_e_Sito-Leao-XIII.jpeg 480w, https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2024/11/IT-Papa_Leone_XIII_Newsletter_e_Sito-Leao-XIII-200x300.jpeg 200w" sizes="(max-width: 480px) 100vw, 480px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Ein weit verbreitetes Vorurteil zur Zeit der Veröffentlichung von Leo XIII.s berühmter Enzyklika über Kapital und Arbeit besagte, die Kirche habe sich nicht in politische, wirtschaftliche und soziale Fragen einzumischen und solle sich auf rein fromme Bestrebungen beschränken. So verschloss die Gesellschaft des 19. Jahrhunderts, die die Welt von Irrtum zu Irrtum in den Abgrund stürzte, den sie nun zu berühren droht, bewusst die Pforten ihres Verstandes vor den heilsamen Lehren des Katholizismus und verleugnete gezielt jene Prinzipien, die das einzigartige Privileg besaßen, ihr den Frieden zurückzubringen.</h5>
<h5>Die Enzyklika <i>„Rerum Novarum“</i>, die endgültig mit diesem ungerechtfertigten Vorurteil brach, war der Ausgangspunkt für so viele Aktivitäten von Katholiken im sozioökonomischen Bereich, dass es heute niemanden mehr überrascht, die Kirche intensiv an der Lösung aktueller Probleme beteiligt zu sehen, ohne dabei das ihr vom Erlöser anvertraute göttliche Lehramt aufzugeben oder durch untergeordnete Belange zu verfälschen. Im Gegenteil, es wäre offenkundig, dass die Kirche ihre Mission vernachlässigen würde, wenn sie sich gänzlich aus dem Bereich sozialer Errungenschaften heraushielte.</h5>
<h5>Wenn wir also der Ansicht sind, dass das katholische Denken aus dieser Perspektive einen großen Sieg errungen hat, zwingt uns die Realität doch einzugestehen, dass die öffentliche Meinung zwar das Recht der Kirche zur Einmischung in die Lösung sozialer Fragen anerkennt und die positiven Auswirkungen dieser Einmischung im Allgemeinen ohne große Schwierigkeiten anerkennt, aber dennoch keine klare und präzise Vorstellung von der unersetzlichen und zentralen Rolle besitzt, die der Katholizismus in dieser Angelegenheit zukommt. Dass Katholiken dies ignorieren, ist eher bedauerlich als überraschend. Dass Katholiken dies oft selbst ignorieren, ist ein Versäumnis, das nicht genug beklagt werden kann, insbesondere da angesichts des großen katholischen Einflusses unter uns eine weitverbreitete Überzeugung unter Katholiken schnell alle Bereiche der öffentlichen Meinung erreichen würde. Daher werde ich in dieser Arbeit vor einem überwiegend katholischen Publikum versuchen, Umfang und Wert der Mitwirkung der Kirche an der Lösung des sozialen Problems aufzuzeigen. Dabei werde ich nicht von meinem Thema abweichen, das die Verantwortung der Katholiken behandelt. Nachdem ich gezeigt habe, dass nur die Kirche die soziale Frage lösen kann und dass die Welt ohne ihre Hilfe unweigerlich in eine noch schlimmere Barbarei abgleiten wird als jene, aus der die Erlösung sie gerettet hat, wird die beispiellose Verantwortung der Katholiken deutlich werden, die darin besteht, die Option der Kirche umso uneingeschränkter und enthusiastischer zu unterstützen, wenn das Problem vor unseren Augen so lebenswichtig und tragisch ist.</h5>
<h5>Was wir gemeinhin als <i>„soziale Frage“</i> bezeichnen, hat in der Enzyklika Leos XIII. eine präzise Bedeutung, deren genaue Konzeptualisierung wir nicht umgehen können, wenn wir das Denken des Papstes und die Lehre der Kirche vollständig verstehen wollen.</h5>
<h5>Leo XIII. zeigt, dass die soziale Frage kein einzelnes Problem darstellt, sondern vielmehr ein dichtes und komplexes Geflecht vielfältiger Probleme, die sich gegenseitig verschärfen und die Gesellschaft in eine so gefährliche Lage gebracht haben, dass selbst die klügsten und gelehrtesten Staatsmänner seiner Zeit – wie der Papst selbst sagt – in der Anwendung der angemessenen Lösung eine tiefe Unsicherheit verspürten. Alle Völker der Erde erwarteten in tragischer Erwartung die katastrophalen Übel, die die rasante Verschärfung des Problems sozusagen für immer näher rücken ließ.</h5>
<h5>Zusammenfassend lässt sich die sogenannte soziale Frage nach den Vorstellungen des Papstes wie folgt darstellen:</h5>
<h5>a) <b>Zunächst einmal eine „moralische Frage“:</b> Die von den Enzyklopädisten im 18. Jahrhundert verbreitete Gottlosigkeit breitete sich im frühen und mittleren 19. Jahrhundert noch weiter aus und hatte zur Zeit von <i>„Rerum Novarum“</i> immer größere Einflussgebiete in allen Gesellschaftsschichten erobert. Da der Glaube aus den Tiefen der Seelen gerissen wurde, verloren diese Seelen zusammen mit der Liebe und Gnade Gottes die Motive und die Kraft, ihren Nächsten zu lieben, und eine ungezügelte Lust am Vergnügen verleitete alle Menschen dazu, den Genuss der materiellen Freuden dieses Lebens zum einzigen und höchsten Motiv ihrer gesamten Existenz zu machen;</h5>
<h5>b) <b>„Eine Transformation politischer und sozialer Ideen und Vorstellungen“:</b> Diese Lust am Vergnügen bereitete alle auf ein zunehmend übertriebenes Verständnis ihrer Rechte vor, verbunden mit einem immer geringeren Bewusstsein ihrer Pflichten. Die Lust am Vergnügen und die Abscheu vor jeglichem Zwang führten zwangsläufig dazu, dass der Mensch jede Autorität ablehnte und seinen eigenen Profit auf Kosten von Gerechtigkeit und den Rechten seiner Mitmenschen unermesslich steigerte. Im Schatten dieser Tendenzen entwickelte sich durch liberale Propaganda eine politische Überzeugung hin zu einem Liberalismus, der die Massen zunehmend zum Aufstand anstachelte und andererseits die Macht der staatlichen Autorität immer weiter einschränkte. Im Wirtschaftsbereich senkten Arbeitgeber, getrieben vom Wunsch nach Kapitalakkumulation für ein genussvolles Leben, die Löhne der Arbeiter und unterwarfen sie wahrhaft unmenschlichen Arbeitsbedingungen. Diese wiederum, getrieben von einer nicht geringeren Lust am Vergnügen und dem Wunsch, ehrlicher Arbeit zu entgehen, fanden immer größeren Anklang bei den Verschwörern, die die Massen ausbeuteten, um die Reichen zu plündern und sich so vom Joch der Knechtschaft zu befreien;</h5>
<h5>c) <b>„Eine politische Krise“:</b> Ideen bleiben niemals bloß spekulativ. Sie werden in die Tat umgesetzt und bewegen die Massen. Die politischen Institutionen aller Völker drohten zu zerfallen, Throne wankten, Republiken erzitterten auf ihren Grundfesten, und immer neue Forderungen des Volkes, die zu zunehmend restriktiven Verfassungsreformen führten, vergrößerten stetig das Feld der Anarchie;</h5>
<h5>d) <b>„Eine soziale Krise“:</b> ein ungezügeltes Streben nach Gleichheit, das direkt aus dem Wunsch der untergeordneten Klassen nach maßlosem Genuss der Lebensfreuden entspringt. Die Massen greifen alle Schranken der sozialen Hierarchie an und zerstören Klassen, Traditionen und Eliten im rücksichtslosen Eifer, eine unmögliche Gleichheit zu erreichen. Die Familie, die allein durch die gegenseitige Hingabe ihrer Mitglieder gedeiht, wurde überall durch den zunehmenden Einfluss des Egoismus zerrissen. Die Einführung der Scheidung in vielen Ländern, die neuen Vorstellungen von der vermeintlichen Unabhängigkeit der Ehefrau vom Ehemann, der Kinder von ihren Eltern und der Hausangestellten von ihren Arbeitgebern, gingen einher mit einer immer alarmierenderen Vernachlässigung des Zuhauses durch den untreuen Ehemann, der Kinder durch den nachlässigen Vater und vielleicht auch die Mutter sowie mit einer zunehmend unmenschlichen Behandlung der Hausangestellten durch ihre Arbeitgeber. Die Worte eines Propheten ließen sich mit voller Wucht auf die Gesellschaft anwenden: Von Kopf bis Fuß ist nichts Gesundes an ihm zu finden.</h5>
<h5>e) <b>„Eine Wirtschaftskrise“:</b> Tiefgreifende Störungen des Verhältnisses zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern, verzerrt durch ungerechte Gesetze, verschärft durch die Unterdrückung von Institutionen, die den Arbeitnehmer hätten schützen und sein unverdientes Elend lindern können, Streiks, Aussperrungen, Finanzspekulationen und ein ungezügelter, oft unfairer Wettbewerb zwischen den verschiedenen Wirtschaftszweigen führten zu einer tiefgreifenden Krise im Finanzwesen, die die Entwicklung des öffentlichen Vermögens nur unzureichend kaschieren konnte.</h5>
<h5>Dies ist das Gesamtbild, das der große Papst nicht nur in der Enzyklika <i>„Rerum Novarum“</i>, sondern auch in mehreren anderen Enzykliken zeichnete. Wir sind uns einig, dass dieses Bild heute nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat. Nur die charakteristischen Merkmale verstärkten sich, und einige neue Elemente kamen hinzu, um das Ganze zu „bereichern“: das Klirren der Ketten, mit denen der neuheidnische Totalitarismus so viele Völker fesselt, das Dröhnen der Kanonen seiner aufeinanderfolgenden Kriege, das Stöhnen von Millionen von Menschen, die, „im Schatten des Todes“ unter dem Joch des Bolschewismus sitzend, sind die neuen Elemente, die das 20. Jahrhundert in jene Landschaft einbrachte, die Leo XIII. im 19. Jahrhundert mit der Hand eines Meistergenies gezeichnet hatte.</h5>
<h5>Ein Gedanke, auf den der große Papst eindringlich pocht und dem nicht genug Bedeutung beigemessen werden kann, ist der nach der Rolle, die moralische Faktoren, politische, soziale und wirtschaftliche Probleme in diesem Ganzen jeweils spielen.</h5>
<h5>Leo XIII. zeigt deutlich, dass es die Gottlosigkeit war, die den ungezügelten Egoismus und die Begierden hervorbrachte, aus denen folglich alles Übel entspringt.</h5>
<h5>Tatsächlich war es der ungezügelte Egoismus, der die Menschen dazu verleitete, die sozialen Verhältnisse durch Ungerechtigkeiten aller Art zu verschlimmern. Die durch diese gegenseitigen Ungerechtigkeiten in beiden Lagern entfachte Leidenschaft schürte einen unversöhnlichen Klassenhass, der wiederum die öffentliche Ruhe störte. Schließlich führten Leidenschaften und ungezügeltes Verhalten, da sich Ursache und Wirkung gegenseitig verstärkten, dazu, dass die Menschen falsche Vorstellungen über die Verfassung der Staaten und die Souveränität der öffentlichen Gewalt, den Unterschied zwischen den sozialen Klassen und deren unbestreitbare Legitimität sowie die Familie und deren Unauflöslichkeit akzeptierten. Diese falschen Vorstellungen, in Gesetze umgesetzt, brachten Übel aller Art hervor. Diese Übel wurden wiederum durch die Folgen von Gottlosigkeit und Egoismus, die das Wirtschaftsleben beherrschten, verschärft: einerseits die Entstehung sagenhafter Vermögen, andererseits das Entstehen hungernder und elender Massen. Soziale Missstände mangelten damals meist an Menschen, die sich mit ausreichend Intelligenz und Hingabe ihrer annehmen konnten, denn der Mangel an Gottes Liebe führte dazu, dass diejenigen, die Zeit, Vorbereitung und Talente besaßen, zum Wohle der Gesellschaft zu handeln, oft mit ihren eigenen Interessen und ihrem Komfort beschäftigt waren, anstatt sich der edlen Aufgabe zu widmen, das Leid anderer zu lindern.</h5>
<h5>Es wäre daher ein schwerwiegender Fehler, einen der beiden Aspekte zu ignorieren, die Leo XIII. in Bezug auf die Probleme seiner und unserer Zeit aufzeigt.</h5>
<h5>Es wäre ein unbestreitbar schwerwiegender Irrtum anzunehmen, dass solche Probleme, weil sie ihrem Wesen nach moralischer Natur sind, nur in der verwirrten Vorstellungskraft des modernen Menschen existieren und dass, sobald die Mentalität unseres Jahrhunderts geläutert sei, nichts mehr zu tun sei. Politische, soziale und wirtschaftliche Probleme existieren objektiv und zeigen ihre verheerenden Auswirkungen mit einer Schärfe, der wir uns kaum entziehen können. So manifestieren sie sich vor allen Menschen unserer Zeit.</h5>
<h5>Wenn die heutige Mentalität geläutert würde, wenn die Menschen unserer Zeit, wie die Aussätzigen im Evangelium, das Wort Christi hörten und sich von dem Bösen reinigten, das sie so tief ergriffen hat, wäre das Problem nur an seiner Wurzel zu lösen. Die moralische Erneuerung des Einzelnen würde das notwendige Klima schaffen, damit die Begierden wieder in weise Züge gebracht würden, damit die gegenseitige Liebe ein System brüderlicher Zusammenarbeit zwischen den Klassen eröffnen und Institutionen und Gesetze endlich wieder in die von der Natur selbst vorgegebenen Grundlagen integriert würden. So könnte sich die freie Tätigkeit des Menschen im Interesse des Gemeinwohls entfalten. Schließlich würde die Zahl derer, die, bewegt von der bewundernswerten Liebe Jesu Christi, unseres Herrn, sich der Gründung, Förderung, Entwicklung und Vervollkommnung von Werken widmen, die dazu bestimmt sind, soziale Missstände zu verhindern und zu beheben, stetig wachsen. Der Apostel sagt, dass die Liebe Gottes die Menschen fleißig und eifrig in der Nächstenliebe macht. Eine Technik, die durch die tausendfache Fürsorge und den tausendfachen Einfallsreichtum, zu denen nur die Nächstenliebe fähig ist, zur höchsten Vollendung gebracht wird, würde so viele gute Absichten und so viele Hingaben nach den Vorgaben einer stets intelligenteren, stets präziseren und stets wirksameren Vernunft lenken. Und wenn die Armen und Bedürftigen dadurch nicht von der Erde verschwänden, da der Erlöser selbst sagte: <i>„Paupere semper habetis vobiscum“</i> (Arme werdet ihr immer unter euch haben), so bliebe doch zumindest wahr, dass die Armut in diesem Jammertal alle erdenklichen Ressourcen und Unterstützung erhielte.</h5>
<h5>Wenn dies schon für soziale Probleme wirtschaftlicher Natur gilt, mit wie vielen und wie präzisen Mitteln würde sich die katholische Nächstenliebe erst rüsten, um geistlichem Leid vorzubeugen und es zu lindern? Wenn die Seele unendlich viel mehr wert ist als der Leib und das ewige Leben unendlich viel mehr als das irdische Leben, wer könnte dann nicht in diesem leuchtenden Bild das dichte und fruchtbare Netz sozialer Werke erkennen, das im Reich Christi die Sünde verhindern oder ihre traurigen Folgen durch Buße lindern würde?</h5>
<h5>Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Gedanken des Papstes zu diesem so bedeutsamen Thema Folgendes beinhalten:</h5>
<h5>a) Die Schwere politischer, sozialer und wirtschaftlicher Probleme würde unermesslich abnehmen, allein weil eine geordnete und wechselseitige Liebe, die allein aus der Liebe Gottes entspringt, wieder unter den Menschen herrschen würde;</h5>
<h5>b) zusätzlich zu dieser unmittelbaren Folge würde der Glaube dem Menschen ein zutreffendes Verständnis von Wesen, Umfang des Handelns und wechselseitiger Zusammenarbeit zwischen privaten und öffentlichen Institutionen, zwischen Untertanen und Herrschern, zwischen Eltern und Kindern, Ehepartnern, Arbeitgebern und Arbeitnehmern zurückgeben, woraus zwangsläufig eine legislative und soziale Reform folgen würde, die zahlreiche Probleme lösen würde.</h5>
<h5>c) dass letztlich die Liebe Jesu Christi, die großzügige Hingabe schärft und den Verstand anregt, eine wunderbare Blüte sozialer Werke hervorbringen würde, technisch und moralisch vollkommen, die nur im Schatten der Kirche denkbar ist, und dass damit soziale Fragen bis ins kleinste Detail mit der in dieser Welt möglichen Vollkommenheit gelöst würden;</h5>
<h5>d) die Wiederherstellung des Menschen in Christus ist die große grundlegende Frage. Seine Bekehrung ist eine unerlässliche Voraussetzung für den Erfolg sozialer Werke, denen sich der Katholik mit unerschöpflichem Eifer widmen muss.</h5>
<h5>Um zu zeigen, dass dies keine bloßen sentimentalen Abschweifungen, sondern absolut authentische Realitäten sind, gibt Leo XIII. einen kurzen Überblick über die katholische Lehre. Um Ihnen eine Vorstellung von der Stärke seiner Argumente zu geben, stellen Sie sich einfach eine zutiefst katholische Gesellschaft vor, in der die Regierenden uneigennützig, ehrlich, fleißig, tatkräftig und barmherzig wären, wie es die Kirche von ihnen gebietet; stellen Sie sich eine Gesellschaft vor, in der die Untertanen die Obrigkeit mit dem kindlichen Geist lieben und ihr gehorchen, mit dem man Gott selbst lieben und ihm gehorchen soll; Stellen Sie sich gütige, barmherzige, eifrige und starke Arbeitgeber vor, wie es das Heilige Evangelium wünscht, und hingebungsvolle, fleißige und respektvolle Angestellte, wie es der Katholizismus wünscht; stellen Sie sich treue und liebende Ehepartner vor, wie Christus ein liebender und unfehlbar treuer Bräutigam seiner Kirche ist; gehorsame und fürsorgliche Kinder, wie sie es gemäß der Lehre der Kirche sein sollen, und sehen Sie, ob in diesem privilegierten moralischen Klima soziale Probleme nicht an Größe und Schwere verlieren würden, wie Schneeberge, die der beständigen und brennenden Sonne ausgesetzt sind. Die leuchtende Argumentation des großen Papstes endet hier nicht. Indem er jene glücklichen Epochen des Glaubens untersucht, die in Europa auf die heidnische Barbarei folgten, zeigt er, wie die Bekehrung menschlicher Gesellschaften die oben genannten moralischen und sozialen Früchte wirksam hervorgebracht hat. Hätten wir mehr Zeit, würden wir zeigen, dass die Kirche diese Wirkungen im Laufe der Jahrhunderte in den ihr treu gebliebenen gesellschaftlichen Bereichen erzielt hat. Die Realität beweist, in der Vergangenheit wie in der Gegenwart, die Schlussfolgerungen, zu denen Leo XIII. durch Deduktion gelangte.</h5>
<h5>Beim Hören der zweifellos verführerischen und anziehenden Beschreibung einer durch und durch katholischen Gesellschaft, die gerade deshalb eine ideale Gesellschaft wäre, werden viele Zuhörer lächeln. Denn es erscheint ihnen unmöglich, dass die Kirche angesichts des Stolzes, der Gottlosigkeit, der Härte und des Egoismus des heutigen Menschen die Welt jemals wieder zu jenem Grad moralischer Erhabenheit erheben könnte, den wir soeben beschrieben haben. Zweifellos ist es, wenn die Erbsünde in uns eine tiefe Neigung zum Bösen und einen lebhaften und unaufhörlichen Widerwillen gegen das Gute hinterlassen hat, gewiss, dass die Rückführung der Menschheit zu solch einem hohen Grad an Vollkommenheit eine allein aus menschlicher Kraft unmögliche Aufgabe ist. Doch Leo XIII. zeigt in der Enzyklika „Rerum Novarum“ auch, dass die katholische Lehre nicht darauf beschränkt ist, dem Menschen einen Grad an Tugend aufzuzeigen, der aus eigener Kraft unerreichbar ist. Als Mutter weist die Kirche der Menschheit den Weg der Wahrheit, der sie von der Knechtschaft ihrer eigenen Mängel befreien wird: „Veritas liberabit vos“ (Die Wahrheit wird euch befreien). Als Mutter führt sie den Menschen an der Hand auf einem stets beschwerlichen und mitunter heldenhaften Weg zu Tugend und Heiligkeit.</h5>
<h5>Die katholische Lehre besagt, dass Gott, in Anbetracht der menschlichen Schwäche, die es dem Menschen nicht erlaubt, alle Gebote aus eigener Kraft dauerhaft zu befolgen, ihm eine übernatürliche Kraft schenkt: die Gnade. Diese erleuchtet seinen Verstand und stärkt seinen Willen, damit er stets die Wahrheit erkennt und Gutes tut.</h5>
<h5>Diese übernatürliche Kraft muss der Mensch im Schoß der Kirche suchen, im Gebet und im Empfang der Sakramente.</h5>
<h5>So schenkt die Kirche dem Menschen mit dieser übernatürlichen Kraft ein Wegzehrung auf dem Pfad der Tugend, die ihn von Stufe zu Stufe bis zur Heiligkeit führt. Wenn also die Lösung des sozialen Problems im Wesentlichen und vornehmlich ein spirituelles Problem ist, das nur in einem Werk der Wiedergeburt, gegründet auf der Gnade, gründen kann, dann liegt die Lösung der sozialen Frage gänzlich in den Händen der Kirche. Ich denke, dass nichts Weiteres nötig wäre, um die Verantwortung der Katholiken in einer so wichtigen Angelegenheit vollständig zu definieren.</h5>
<h5>Die Kirche, deren Unfehlbarkeit durch unseren Herrn Jesus Christus zugesichert wurde, wird niemals aufhören, den Menschen die Wahrheit zu verkünden und sie zum Guten zu ermutigen, sei es durch Predigt oder durch die Spendung der Sakramente. Uns Katholiken aber obliegt es – insbesondere nach der Gründung der <i>Katholischen Aktion</i> durch Papst Pius XI. –, unter der Führung der kirchlichen Hierarchie, die die Kirche verkörpert, die Lehre und Gnade unseres Herrn Jesus Christus in der ganzen Welt zu verbreiten.</h5>
<h5>Da wir das einzige Heilmittel besitzen, das eine Welt retten kann, die am Rande des Abgrunds steht, lastet die Verantwortung unseres möglichen Nichthandelns schwer auf uns. Unser Handeln mag für uns den größten Triumph darstellen, und es scheint gewiss, dass das Heil von Millionen Seelen über Jahrhunderte hinweg von der Großzügigkeit, dem Enthusiasmus, der Disziplin und der Opferbereitschaft der heutigen Katholiken abhängen wird. Andererseits könnte unser Nichthandeln für uns das Verbrechen darstellen, das einzige Heilmittel zu begraben, das die heutige Welt aus ihrer Krise retten könnte. Wir begraben dieses Heilmittel unter den tiefen Schichten unserer Lauheit, unserer Gleichgültigkeit, die von der lauen Temperatur unserer Seelen verzerrt ist, welche den göttlichen Erlöser zutiefst betrübt.</h5>
<h5>Deshalb müssen wir durch die Großzügigkeit unseres geistlichen Lebens – dies wird die Seele unseres gesamten Apostolats sein – durch Hingabe, Disziplin und unerschütterliche Entschlossenheit in unserem Handeln Apostel in allen Bereichen menschlichen Wirkens sein: in der Gesetzgebung wie in der Politik, im intellektuellen wie in der Wirtschaft, im Familienleben wie im Berufsleben und vor allem in den Reihen der Katholischen Aktion und im sozialen Engagement, damit Christus herrschen kann.</h5>
<h5>Das Reich Christi – das ist der Maßstab unserer Verantwortung. Um dieses Reich zu errichten, wurde Gott Mensch, wohnte unter uns und starb für uns.</h5>
<h5>Wollt ihr, meine Brüder, die Schwere unserer Verantwortung erkennen? Schaut auf das Kreuz und auf das kostbare Blut, das es unaufhörlich vergießt. Das Blut Christi, für das wir verantwortlich sind!</h5>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="size-full wp-image-6807 aligncenter" src="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2023/03/vignette_leao1.png" alt="" width="40" height="33" /></p>
<p>(Soziale Wochen in Brasilien, 4. Tagung, DIE FAMILIE UND DIE SOZIALE FRAGE, São Paulo – 1940, Ausgabe der Gruppe für Soziales Handeln, Rio de Janeiro, 1942, José Olympio Buchhandlung-Verlag)</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://p-c-o.blogspot.com/2026/04/die-enzyklika-rerum-novarum-und-die.html"><strong>https://p-c-o.blogspot.com/2026/04/die-enzyklika-rerum-novarum-und-die.html </strong></a></p>
<p>L'articolo <a href="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/die-enzyklika-rerum-novarum-und-die-verantwortung-der-katholiken-2/">Die Enzyklika „Rerum Novarum“ und die Verantwortung der Katholiken</a> proviene da <a href="https://www.pliniocorreadeoliveira.info">Plinio Correa de Oliveira</a>.</p>
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		<title>Die Enzyklika „Rerum Novarum“ und die Verantwortung der Katholiken</title>
		<link>https://www.pliniocorreadeoliveira.info/die-enzyklika-rerum-novarum-und-die-verantwortung-der-katholiken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nestor Fonseca]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 16:54:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Novidades]]></category>
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<p>L'articolo <a href="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/die-enzyklika-rerum-novarum-und-die-verantwortung-der-katholiken/">Die Enzyklika „Rerum Novarum“ und die Verantwortung der Katholiken</a> proviene da <a href="https://www.pliniocorreadeoliveira.info">Plinio Correa de Oliveira</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><i>Plinio Corrêa de Oliveira</i></strong></p>
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<p>&nbsp;</p>
<h5>Ein weit verbreitetes Vorurteil zur Zeit der Veröffentlichung von Leo XIII.s berühmter Enzyklika über Kapital und Arbeit besagte, die Kirche habe sich nicht in politische, wirtschaftliche und soziale Fragen einzumischen und solle sich auf rein fromme Bestrebungen beschränken. So verschloss die Gesellschaft des 19. Jahrhunderts, die die Welt von Irrtum zu Irrtum in den Abgrund stürzte, den sie nun zu berühren droht, bewusst die Pforten ihres Verstandes vor den heilsamen Lehren des Katholizismus und verleugnete gezielt jene Prinzipien, die das einzigartige Privileg besaßen, ihr den Frieden zurückzubringen.</h5>
<h5>Die Enzyklika <i>„Rerum Novarum“</i>, die endgültig mit diesem ungerechtfertigten Vorurteil brach, war der Ausgangspunkt für so viele Aktivitäten von Katholiken im sozioökonomischen Bereich, dass es heute niemanden mehr überrascht, die Kirche intensiv an der Lösung aktueller Probleme beteiligt zu sehen, ohne dabei das ihr vom Erlöser anvertraute göttliche Lehramt aufzugeben oder durch untergeordnete Belange zu verfälschen. Im Gegenteil, es wäre offenkundig, dass die Kirche ihre Mission vernachlässigen würde, wenn sie sich gänzlich aus dem Bereich sozialer Errungenschaften heraushielte.</h5>
<h5>Wenn wir also der Ansicht sind, dass das katholische Denken aus dieser Perspektive einen großen Sieg errungen hat, zwingt uns die Realität doch einzugestehen, dass die öffentliche Meinung zwar das Recht der Kirche zur Einmischung in die Lösung sozialer Fragen anerkennt und die positiven Auswirkungen dieser Einmischung im Allgemeinen ohne große Schwierigkeiten anerkennt, aber dennoch keine klare und präzise Vorstellung von der unersetzlichen und zentralen Rolle besitzt, die der Katholizismus in dieser Angelegenheit zukommt. Dass Katholiken dies ignorieren, ist eher bedauerlich als überraschend. Dass Katholiken dies oft selbst ignorieren, ist ein Versäumnis, das nicht genug beklagt werden kann, insbesondere da angesichts des großen katholischen Einflusses unter uns eine weitverbreitete Überzeugung unter Katholiken schnell alle Bereiche der öffentlichen Meinung erreichen würde. Daher werde ich in dieser Arbeit vor einem überwiegend katholischen Publikum versuchen, Umfang und Wert der Mitwirkung der Kirche an der Lösung des sozialen Problems aufzuzeigen. Dabei werde ich nicht von meinem Thema abweichen, das die Verantwortung der Katholiken behandelt. Nachdem ich gezeigt habe, dass nur die Kirche die soziale Frage lösen kann und dass die Welt ohne ihre Hilfe unweigerlich in eine noch schlimmere Barbarei abgleiten wird als jene, aus der die Erlösung sie gerettet hat, wird die beispiellose Verantwortung der Katholiken deutlich werden, die darin besteht, die Option der Kirche umso uneingeschränkter und enthusiastischer zu unterstützen, wenn das Problem vor unseren Augen so lebenswichtig und tragisch ist.</h5>
<h5>Was wir gemeinhin als <i>„soziale Frage“</i> bezeichnen, hat in der Enzyklika Leos XIII. eine präzise Bedeutung, deren genaue Konzeptualisierung wir nicht umgehen können, wenn wir das Denken des Papstes und die Lehre der Kirche vollständig verstehen wollen.</h5>
<h5>Leo XIII. zeigt, dass die soziale Frage kein einzelnes Problem darstellt, sondern vielmehr ein dichtes und komplexes Geflecht vielfältiger Probleme, die sich gegenseitig verschärfen und die Gesellschaft in eine so gefährliche Lage gebracht haben, dass selbst die klügsten und gelehrtesten Staatsmänner seiner Zeit – wie der Papst selbst sagt – in der Anwendung der angemessenen Lösung eine tiefe Unsicherheit verspürten. Alle Völker der Erde erwarteten in tragischer Erwartung die katastrophalen Übel, die die rasante Verschärfung des Problems sozusagen für immer näher rücken ließ.</h5>
<h5>Zusammenfassend lässt sich die sogenannte soziale Frage nach den Vorstellungen des Papstes wie folgt darstellen:</h5>
<h5>a) <b>Zunächst einmal eine „moralische Frage“:</b> Die von den Enzyklopädisten im 18. Jahrhundert verbreitete Gottlosigkeit breitete sich im frühen und mittleren 19. Jahrhundert noch weiter aus und hatte zur Zeit von <i>„Rerum Novarum“</i> immer größere Einflussgebiete in allen Gesellschaftsschichten erobert. Da der Glaube aus den Tiefen der Seelen gerissen wurde, verloren diese Seelen zusammen mit der Liebe und Gnade Gottes die Motive und die Kraft, ihren Nächsten zu lieben, und eine ungezügelte Lust am Vergnügen verleitete alle Menschen dazu, den Genuss der materiellen Freuden dieses Lebens zum einzigen und höchsten Motiv ihrer gesamten Existenz zu machen;</h5>
<h5>b) <b>„Eine Transformation politischer und sozialer Ideen und Vorstellungen“:</b> Diese Lust am Vergnügen bereitete alle auf ein zunehmend übertriebenes Verständnis ihrer Rechte vor, verbunden mit einem immer geringeren Bewusstsein ihrer Pflichten. Die Lust am Vergnügen und die Abscheu vor jeglichem Zwang führten zwangsläufig dazu, dass der Mensch jede Autorität ablehnte und seinen eigenen Profit auf Kosten von Gerechtigkeit und den Rechten seiner Mitmenschen unermesslich steigerte. Im Schatten dieser Tendenzen entwickelte sich durch liberale Propaganda eine politische Überzeugung hin zu einem Liberalismus, der die Massen zunehmend zum Aufstand anstachelte und andererseits die Macht der staatlichen Autorität immer weiter einschränkte. Im Wirtschaftsbereich senkten Arbeitgeber, getrieben vom Wunsch nach Kapitalakkumulation für ein genussvolles Leben, die Löhne der Arbeiter und unterwarfen sie wahrhaft unmenschlichen Arbeitsbedingungen. Diese wiederum, getrieben von einer nicht geringeren Lust am Vergnügen und dem Wunsch, ehrlicher Arbeit zu entgehen, fanden immer größeren Anklang bei den Verschwörern, die die Massen ausbeuteten, um die Reichen zu plündern und sich so vom Joch der Knechtschaft zu befreien;</h5>
<h5>c) <b>„Eine politische Krise“:</b> Ideen bleiben niemals bloß spekulativ. Sie werden in die Tat umgesetzt und bewegen die Massen. Die politischen Institutionen aller Völker drohten zu zerfallen, Throne wankten, Republiken erzitterten auf ihren Grundfesten, und immer neue Forderungen des Volkes, die zu zunehmend restriktiven Verfassungsreformen führten, vergrößerten stetig das Feld der Anarchie;</h5>
<h5>d) <b>„Eine soziale Krise“:</b> ein ungezügeltes Streben nach Gleichheit, das direkt aus dem Wunsch der untergeordneten Klassen nach maßlosem Genuss der Lebensfreuden entspringt. Die Massen greifen alle Schranken der sozialen Hierarchie an und zerstören Klassen, Traditionen und Eliten im rücksichtslosen Eifer, eine unmögliche Gleichheit zu erreichen. Die Familie, die allein durch die gegenseitige Hingabe ihrer Mitglieder gedeiht, wurde überall durch den zunehmenden Einfluss des Egoismus zerrissen. Die Einführung der Scheidung in vielen Ländern, die neuen Vorstellungen von der vermeintlichen Unabhängigkeit der Ehefrau vom Ehemann, der Kinder von ihren Eltern und der Hausangestellten von ihren Arbeitgebern, gingen einher mit einer immer alarmierenderen Vernachlässigung des Zuhauses durch den untreuen Ehemann, der Kinder durch den nachlässigen Vater und vielleicht auch die Mutter sowie mit einer zunehmend unmenschlichen Behandlung der Hausangestellten durch ihre Arbeitgeber. Die Worte eines Propheten ließen sich mit voller Wucht auf die Gesellschaft anwenden: Von Kopf bis Fuß ist nichts Gesundes an ihm zu finden.</h5>
<h5>e) <b>„Eine Wirtschaftskrise“:</b> Tiefgreifende Störungen des Verhältnisses zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern, verzerrt durch ungerechte Gesetze, verschärft durch die Unterdrückung von Institutionen, die den Arbeitnehmer hätten schützen und sein unverdientes Elend lindern können, Streiks, Aussperrungen, Finanzspekulationen und ein ungezügelter, oft unfairer Wettbewerb zwischen den verschiedenen Wirtschaftszweigen führten zu einer tiefgreifenden Krise im Finanzwesen, die die Entwicklung des öffentlichen Vermögens nur unzureichend kaschieren konnte.</h5>
<h5>Dies ist das Gesamtbild, das der große Papst nicht nur in der Enzyklika <i>„Rerum Novarum“</i>, sondern auch in mehreren anderen Enzykliken zeichnete. Wir sind uns einig, dass dieses Bild heute nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat. Nur die charakteristischen Merkmale verstärkten sich, und einige neue Elemente kamen hinzu, um das Ganze zu „bereichern“: das Klirren der Ketten, mit denen der neuheidnische Totalitarismus so viele Völker fesselt, das Dröhnen der Kanonen seiner aufeinanderfolgenden Kriege, das Stöhnen von Millionen von Menschen, die, „im Schatten des Todes“ unter dem Joch des Bolschewismus sitzend, sind die neuen Elemente, die das 20. Jahrhundert in jene Landschaft einbrachte, die Leo XIII. im 19. Jahrhundert mit der Hand eines Meistergenies gezeichnet hatte.</h5>
<h5>Ein Gedanke, auf den der große Papst eindringlich pocht und dem nicht genug Bedeutung beigemessen werden kann, ist der nach der Rolle, die moralische Faktoren, politische, soziale und wirtschaftliche Probleme in diesem Ganzen jeweils spielen.</h5>
<h5>Leo XIII. zeigt deutlich, dass es die Gottlosigkeit war, die den ungezügelten Egoismus und die Begierden hervorbrachte, aus denen folglich alles Übel entspringt.</h5>
<h5>Tatsächlich war es der ungezügelte Egoismus, der die Menschen dazu verleitete, die sozialen Verhältnisse durch Ungerechtigkeiten aller Art zu verschlimmern. Die durch diese gegenseitigen Ungerechtigkeiten in beiden Lagern entfachte Leidenschaft schürte einen unversöhnlichen Klassenhass, der wiederum die öffentliche Ruhe störte. Schließlich führten Leidenschaften und ungezügeltes Verhalten, da sich Ursache und Wirkung gegenseitig verstärkten, dazu, dass die Menschen falsche Vorstellungen über die Verfassung der Staaten und die Souveränität der öffentlichen Gewalt, den Unterschied zwischen den sozialen Klassen und deren unbestreitbare Legitimität sowie die Familie und deren Unauflöslichkeit akzeptierten. Diese falschen Vorstellungen, in Gesetze umgesetzt, brachten Übel aller Art hervor. Diese Übel wurden wiederum durch die Folgen von Gottlosigkeit und Egoismus, die das Wirtschaftsleben beherrschten, verschärft: einerseits die Entstehung sagenhafter Vermögen, andererseits das Entstehen hungernder und elender Massen. Soziale Missstände mangelten damals meist an Menschen, die sich mit ausreichend Intelligenz und Hingabe ihrer annehmen konnten, denn der Mangel an Gottes Liebe führte dazu, dass diejenigen, die Zeit, Vorbereitung und Talente besaßen, zum Wohle der Gesellschaft zu handeln, oft mit ihren eigenen Interessen und ihrem Komfort beschäftigt waren, anstatt sich der edlen Aufgabe zu widmen, das Leid anderer zu lindern.</h5>
<h5>Es wäre daher ein schwerwiegender Fehler, einen der beiden Aspekte zu ignorieren, die Leo XIII. in Bezug auf die Probleme seiner und unserer Zeit aufzeigt.</h5>
<h5>Es wäre ein unbestreitbar schwerwiegender Irrtum anzunehmen, dass solche Probleme, weil sie ihrem Wesen nach moralischer Natur sind, nur in der verwirrten Vorstellungskraft des modernen Menschen existieren und dass, sobald die Mentalität unseres Jahrhunderts geläutert sei, nichts mehr zu tun sei. Politische, soziale und wirtschaftliche Probleme existieren objektiv und zeigen ihre verheerenden Auswirkungen mit einer Schärfe, der wir uns kaum entziehen können. So manifestieren sie sich vor allen Menschen unserer Zeit.</h5>
<h5>Wenn die heutige Mentalität geläutert würde, wenn die Menschen unserer Zeit, wie die Aussätzigen im Evangelium, das Wort Christi hörten und sich von dem Bösen reinigten, das sie so tief ergriffen hat, wäre das Problem nur an seiner Wurzel zu lösen. Die moralische Erneuerung des Einzelnen würde das notwendige Klima schaffen, damit die Begierden wieder in weise Züge gebracht würden, damit die gegenseitige Liebe ein System brüderlicher Zusammenarbeit zwischen den Klassen eröffnen und Institutionen und Gesetze endlich wieder in die von der Natur selbst vorgegebenen Grundlagen integriert würden. So könnte sich die freie Tätigkeit des Menschen im Interesse des Gemeinwohls entfalten. Schließlich würde die Zahl derer, die, bewegt von der bewundernswerten Liebe Jesu Christi, unseres Herrn, sich der Gründung, Förderung, Entwicklung und Vervollkommnung von Werken widmen, die dazu bestimmt sind, soziale Missstände zu verhindern und zu beheben, stetig wachsen. Der Apostel sagt, dass die Liebe Gottes die Menschen fleißig und eifrig in der Nächstenliebe macht. Eine Technik, die durch die tausendfache Fürsorge und den tausendfachen Einfallsreichtum, zu denen nur die Nächstenliebe fähig ist, zur höchsten Vollendung gebracht wird, würde so viele gute Absichten und so viele Hingaben nach den Vorgaben einer stets intelligenteren, stets präziseren und stets wirksameren Vernunft lenken. Und wenn die Armen und Bedürftigen dadurch nicht von der Erde verschwänden, da der Erlöser selbst sagte: <i>„Paupere semper habetis vobiscum“</i> (Arme werdet ihr immer unter euch haben), so bliebe doch zumindest wahr, dass die Armut in diesem Jammertal alle erdenklichen Ressourcen und Unterstützung erhielte.</h5>
<h5>Wenn dies schon für soziale Probleme wirtschaftlicher Natur gilt, mit wie vielen und wie präzisen Mitteln würde sich die katholische Nächstenliebe erst rüsten, um geistlichem Leid vorzubeugen und es zu lindern? Wenn die Seele unendlich viel mehr wert ist als der Leib und das ewige Leben unendlich viel mehr als das irdische Leben, wer könnte dann nicht in diesem leuchtenden Bild das dichte und fruchtbare Netz sozialer Werke erkennen, das im Reich Christi die Sünde verhindern oder ihre traurigen Folgen durch Buße lindern würde?</h5>
<h5>Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Gedanken des Papstes zu diesem so bedeutsamen Thema Folgendes beinhalten:</h5>
<h5>a) Die Schwere politischer, sozialer und wirtschaftlicher Probleme würde unermesslich abnehmen, allein weil eine geordnete und wechselseitige Liebe, die allein aus der Liebe Gottes entspringt, wieder unter den Menschen herrschen würde;</h5>
<h5>b) zusätzlich zu dieser unmittelbaren Folge würde der Glaube dem Menschen ein zutreffendes Verständnis von Wesen, Umfang des Handelns und wechselseitiger Zusammenarbeit zwischen privaten und öffentlichen Institutionen, zwischen Untertanen und Herrschern, zwischen Eltern und Kindern, Ehepartnern, Arbeitgebern und Arbeitnehmern zurückgeben, woraus zwangsläufig eine legislative und soziale Reform folgen würde, die zahlreiche Probleme lösen würde.</h5>
<h5>c) dass letztlich die Liebe Jesu Christi, die großzügige Hingabe schärft und den Verstand anregt, eine wunderbare Blüte sozialer Werke hervorbringen würde, technisch und moralisch vollkommen, die nur im Schatten der Kirche denkbar ist, und dass damit soziale Fragen bis ins kleinste Detail mit der in dieser Welt möglichen Vollkommenheit gelöst würden;</h5>
<h5>d) die Wiederherstellung des Menschen in Christus ist die große grundlegende Frage. Seine Bekehrung ist eine unerlässliche Voraussetzung für den Erfolg sozialer Werke, denen sich der Katholik mit unerschöpflichem Eifer widmen muss.</h5>
<h5>Um zu zeigen, dass dies keine bloßen sentimentalen Abschweifungen, sondern absolut authentische Realitäten sind, gibt Leo XIII. einen kurzen Überblick über die katholische Lehre. Um Ihnen eine Vorstellung von der Stärke seiner Argumente zu geben, stellen Sie sich einfach eine zutiefst katholische Gesellschaft vor, in der die Regierenden uneigennützig, ehrlich, fleißig, tatkräftig und barmherzig wären, wie es die Kirche von ihnen gebietet; stellen Sie sich eine Gesellschaft vor, in der die Untertanen die Obrigkeit mit dem kindlichen Geist lieben und ihr gehorchen, mit dem man Gott selbst lieben und ihm gehorchen soll; Stellen Sie sich gütige, barmherzige, eifrige und starke Arbeitgeber vor, wie es das Heilige Evangelium wünscht, und hingebungsvolle, fleißige und respektvolle Angestellte, wie es der Katholizismus wünscht; stellen Sie sich treue und liebende Ehepartner vor, wie Christus ein liebender und unfehlbar treuer Bräutigam seiner Kirche ist; gehorsame und fürsorgliche Kinder, wie sie es gemäß der Lehre der Kirche sein sollen, und sehen Sie, ob in diesem privilegierten moralischen Klima soziale Probleme nicht an Größe und Schwere verlieren würden, wie Schneeberge, die der beständigen und brennenden Sonne ausgesetzt sind. Die leuchtende Argumentation des großen Papstes endet hier nicht. Indem er jene glücklichen Epochen des Glaubens untersucht, die in Europa auf die heidnische Barbarei folgten, zeigt er, wie die Bekehrung menschlicher Gesellschaften die oben genannten moralischen und sozialen Früchte wirksam hervorgebracht hat. Hätten wir mehr Zeit, würden wir zeigen, dass die Kirche diese Wirkungen im Laufe der Jahrhunderte in den ihr treu gebliebenen gesellschaftlichen Bereichen erzielt hat. Die Realität beweist, in der Vergangenheit wie in der Gegenwart, die Schlussfolgerungen, zu denen Leo XIII. durch Deduktion gelangte.</h5>
<h5>Beim Hören der zweifellos verführerischen und anziehenden Beschreibung einer durch und durch katholischen Gesellschaft, die gerade deshalb eine ideale Gesellschaft wäre, werden viele Zuhörer lächeln. Denn es erscheint ihnen unmöglich, dass die Kirche angesichts des Stolzes, der Gottlosigkeit, der Härte und des Egoismus des heutigen Menschen die Welt jemals wieder zu jenem Grad moralischer Erhabenheit erheben könnte, den wir soeben beschrieben haben. Zweifellos ist es, wenn die Erbsünde in uns eine tiefe Neigung zum Bösen und einen lebhaften und unaufhörlichen Widerwillen gegen das Gute hinterlassen hat, gewiss, dass die Rückführung der Menschheit zu solch einem hohen Grad an Vollkommenheit eine allein aus menschlicher Kraft unmögliche Aufgabe ist. Doch Leo XIII. zeigt in der Enzyklika „Rerum Novarum“ auch, dass die katholische Lehre nicht darauf beschränkt ist, dem Menschen einen Grad an Tugend aufzuzeigen, der aus eigener Kraft unerreichbar ist. Als Mutter weist die Kirche der Menschheit den Weg der Wahrheit, der sie von der Knechtschaft ihrer eigenen Mängel befreien wird: „Veritas liberabit vos“ (Die Wahrheit wird euch befreien). Als Mutter führt sie den Menschen an der Hand auf einem stets beschwerlichen und mitunter heldenhaften Weg zu Tugend und Heiligkeit.</h5>
<h5>Die katholische Lehre besagt, dass Gott, in Anbetracht der menschlichen Schwäche, die es dem Menschen nicht erlaubt, alle Gebote aus eigener Kraft dauerhaft zu befolgen, ihm eine übernatürliche Kraft schenkt: die Gnade. Diese erleuchtet seinen Verstand und stärkt seinen Willen, damit er stets die Wahrheit erkennt und Gutes tut.</h5>
<h5>Diese übernatürliche Kraft muss der Mensch im Schoß der Kirche suchen, im Gebet und im Empfang der Sakramente.</h5>
<h5>So schenkt die Kirche dem Menschen mit dieser übernatürlichen Kraft ein Wegzehrung auf dem Pfad der Tugend, die ihn von Stufe zu Stufe bis zur Heiligkeit führt. Wenn also die Lösung des sozialen Problems im Wesentlichen und vornehmlich ein spirituelles Problem ist, das nur in einem Werk der Wiedergeburt, gegründet auf der Gnade, gründen kann, dann liegt die Lösung der sozialen Frage gänzlich in den Händen der Kirche. Ich denke, dass nichts Weiteres nötig wäre, um die Verantwortung der Katholiken in einer so wichtigen Angelegenheit vollständig zu definieren.</h5>
<h5>Die Kirche, deren Unfehlbarkeit durch unseren Herrn Jesus Christus zugesichert wurde, wird niemals aufhören, den Menschen die Wahrheit zu verkünden und sie zum Guten zu ermutigen, sei es durch Predigt oder durch die Spendung der Sakramente. Uns Katholiken aber obliegt es – insbesondere nach der Gründung der <i>Katholischen Aktion</i> durch Papst Pius XI. –, unter der Führung der kirchlichen Hierarchie, die die Kirche verkörpert, die Lehre und Gnade unseres Herrn Jesus Christus in der ganzen Welt zu verbreiten.</h5>
<h5>Da wir das einzige Heilmittel besitzen, das eine Welt retten kann, die am Rande des Abgrunds steht, lastet die Verantwortung unseres möglichen Nichthandelns schwer auf uns. Unser Handeln mag für uns den größten Triumph darstellen, und es scheint gewiss, dass das Heil von Millionen Seelen über Jahrhunderte hinweg von der Großzügigkeit, dem Enthusiasmus, der Disziplin und der Opferbereitschaft der heutigen Katholiken abhängen wird. Andererseits könnte unser Nichthandeln für uns das Verbrechen darstellen, das einzige Heilmittel zu begraben, das die heutige Welt aus ihrer Krise retten könnte. Wir begraben dieses Heilmittel unter den tiefen Schichten unserer Lauheit, unserer Gleichgültigkeit, die von der lauen Temperatur unserer Seelen verzerrt ist, welche den göttlichen Erlöser zutiefst betrübt.</h5>
<h5>Deshalb müssen wir durch die Großzügigkeit unseres geistlichen Lebens – dies wird die Seele unseres gesamten Apostolats sein – durch Hingabe, Disziplin und unerschütterliche Entschlossenheit in unserem Handeln Apostel in allen Bereichen menschlichen Wirkens sein: in der Gesetzgebung wie in der Politik, im intellektuellen wie in der Wirtschaft, im Familienleben wie im Berufsleben und vor allem in den Reihen der Katholischen Aktion und im sozialen Engagement, damit Christus herrschen kann.</h5>
<h5>Das Reich Christi – das ist der Maßstab unserer Verantwortung. Um dieses Reich zu errichten, wurde Gott Mensch, wohnte unter uns und starb für uns.</h5>
<h5>Wollt ihr, meine Brüder, die Schwere unserer Verantwortung erkennen? Schaut auf das Kreuz und auf das kostbare Blut, das es unaufhörlich vergießt. Das Blut Christi, für das wir verantwortlich sind!</h5>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="size-full wp-image-6807 aligncenter" src="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2023/03/vignette_leao1.png" alt="" width="40" height="33" /></p>
<p>(Soziale Wochen in Brasilien, 4. Tagung, DIE FAMILIE UND DIE SOZIALE FRAGE, São Paulo – 1940, Ausgabe der Gruppe für Soziales Handeln, Rio de Janeiro, 1942, José Olympio Buchhandlung-Verlag)</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://p-c-o.blogspot.com/2026/04/die-enzyklika-rerum-novarum-und-die.html"><strong>https://p-c-o.blogspot.com/2026/04/die-enzyklika-rerum-novarum-und-die.html </strong></a></p>
<p>L'articolo <a href="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/die-enzyklika-rerum-novarum-und-die-verantwortung-der-katholiken/">Die Enzyklika „Rerum Novarum“ und die Verantwortung der Katholiken</a> proviene da <a href="https://www.pliniocorreadeoliveira.info">Plinio Correa de Oliveira</a>.</p>
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		<title>Invece di confidare in Dio per evitare una catastrofe atomica, ci fideremo degli uomini?</title>
		<link>https://www.pliniocorreadeoliveira.info/invece-di-confidare-in-dio-per-evitare-una-catastrofe-atomica-ci-fideremo-degli-uomini-4/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nestor Fonseca]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 16:27:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Discursos]]></category>
		<category><![CDATA[Italiano]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Il cielo e la terra potrebbero passare, ma questi popoli non sarebbero abbandonati da Dio! Io non temo la bomba atomica per questi popoli; io temo la vigliaccheria.</p>
<p>L'articolo <a href="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/invece-di-confidare-in-dio-per-evitare-una-catastrofe-atomica-ci-fideremo-degli-uomini-4/">Invece di confidare in Dio per evitare una catastrofe atomica, ci fideremo degli uomini?</a> proviene da <a href="https://www.pliniocorreadeoliveira.info">Plinio Correa de Oliveira</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="https://lucisullest.it/ordinare/libro-di-fatima"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-32811 size-full" src="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2026/05/IT-Fatima-Messaggio-di-Tragedia-o-di-Speranza-Lucisullest.jpg" alt="" width="369" height="503" srcset="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2026/05/IT-Fatima-Messaggio-di-Tragedia-o-di-Speranza-Lucisullest.jpg 369w, https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2026/05/IT-Fatima-Messaggio-di-Tragedia-o-di-Speranza-Lucisullest-220x300.jpg 220w" sizes="(max-width: 369px) 100vw, 369px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: right;"><strong><i>Conferenza a Buenos Aires, 4 novembre 1964</i></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>di Plinio Corrêa de Oliveira</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Reverendissimi Sacerdoti, distinte autorità militari, signore e signori.</p>
<p style="font-weight: 400;">È con grande piacere che mi viene data un&#8217;altra occasione di rivolgermi a questo pubblico, il che considero un privilegio, non per una semplice cordialità di civiltà e gentilezza ma perché, per un oratore, è veramente una soddisfazione quando riesce a stabilire una comunicazione vivace con i suoi ascoltatori e quando si rende conto che tutti difendono gli stessi ideali, hanno la stessa mentalità e si preoccupano degli stessi problemi.</p>
<p style="font-weight: 400;">È un piacere riscontrarlo, soprattutto in questo momento in cui si percepisce sempre più le comuni questioni che esistono tra il Brasile, l&#8217;Argentina e gli altri paesi dell&#8217;America Latina. E, più che in altre epoche storiche, possiamo dire che tutto ci unisce e nulla ci separa.</p>
<p style="font-weight: 400;">È dunque con vera gioia che mi affretto a parlare questa sera di  un argomento che mi sembra la questione fondamentale della vita oggi. Non è cosa da poco dire che é una questione fondamentale nella vita di oggi. Perché ci sono tante questioni che si collocano in modo per così dire piramidale.</p>
<p style="font-weight: 400;">Immaginatevi coloro che si trovano al Cremlino ed oggi stanno tenendo una riunione dei capi supremi del comunismo interrogandosi a proposito di una questione che per loro è vitale.</p>
<p style="font-weight: 400;">Sono riusciti a dominare la Russia ed a soggiogare gli infelici paesi che una sciagurata politica delle potenze vincitrici della II Guerra Mondiale gli ha consegnato. Sono riusciti a conquistare gran parte dell&#8217;Asia; hanno esteso il loro potere, anche se non in modo molto visibile, su tutto il Nord Africa; hanno un piede su Cuba; hanno forse la possibilità, e Dio non voglia che mi sbagli, di dominare persino la Bolivia. In tutto il mondo, ci sono come dei tentacoli, come delle tenaglie del comunismo che si allargano per dominare il mondo intero. Ma ciò che richiama l’attenzione è che non lo dominano tutto in una sola volta, ma sono obbligati a dominarlo gradualmente ed a ricorrere a un processo. Cioè, non manca loro la volontà di dominare immediatamente il mondo; ma allora perché non la dominano? È perché vi sono degli ostacoli.</p>
<p style="font-weight: 400;">Quali possono essere questi ostacoli? Qual è la grande difficoltà che li trattiene dal fare progressivamente, anche se in modo rapido, ciò che vorrebbero fare immediatamente?</p>
<p style="font-weight: 400;">Rimuovere questo grande ostacolo, indebolirlo, permettere che da un momento all&#8217;altro possa crollare in modo che possano, di conseguenza, come un torrente di barbari, espandersi su tutto l&#8217;Occidente, su tutto il mondo non comunista: questa deve essere necessariamente, per la loro strategia e per la loro tattica, la questione fondamentale.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ed è ciò che riguarda anche noi. Poiché se si pone l&#8217;alternativa comunismo vs. civiltà cristiana &#8211; semmai questa civiltà può ancora essere chiamata vagamente cristiana &#8211; se si considera le sue fondamenta, quindi se ci si pone l&#8217;alternativa comunismo vs. civiltà cristiana, per noi qualsiasi altro problema perde la sua importanza al suo confronto.</p>
<p style="font-weight: 400;">Infatti, quale è l&#8217;importanza dell&#8217;istruzione, della salute, della finanza, dello sviluppo industriale; quale è l&#8217;importanza di questi problemi a confronto con la grande questione, la grande alternativa comunismo o non comunismo?</p>
<p style="font-weight: 400;">È chiaro che questa alternativa domina tutto il resto. Quindi, per i comunisti e per noi, questa è la grande questione: sapere quale sia questo ostacolo e capacitarsi della sua importanza. E, di conseguenza, da parte nostra, rafforzarlo; da parte dei comunisti, indebolirlo. Dunque, a livello strategico è una questione fondamentale, un fatto vitale.</p>
<p style="font-weight: 400;">Nelle mie ultime conferenze ho discorso su ciò che costituisce il vero scoglio contro il comunismo. La vera barriera contro il comunismo internazionale è la Santa Chiesa Cattolica Apostolica Romana.</p>
<p style="font-weight: 400;">Sul piano naturale, se lo si guarda secondo le realtà terrene, la vera barriera è la profonda adesione che moltissime anime danno alla Chiesa Cattolica Apostolica Romana; è la possibilità di una reazione assolutamente imprevedibile che la Chiesa possiede quando è perseguitata, nonché tutte le forze ed energie straordinarie, di carattere naturale e soprattutto quelle di carattere soprannaturale, che si sviluppano quando la Chiesa subisce una persecuzione.</p>
<p style="font-weight: 400;">Mi ricordo, a questo proposito, due fatti che ho letto molti anni fa sull'&#8221;Osservatore Romano&#8221;. Due fatti che mostrano la vera natura del summenzionato scoglio. Non pensate, a prima vista, che si tratti di armi. Quando si parla di ostacoli, si pensa subito alle armi o alle sanzioni economiche. Ma non si tratta direttamente di questo. È qualcosa di diverso che si può riscontrare come un sintomo, in questi due fatti che ho letto sull&#8217;<em>Osservatore Romano</em>.</p>
<p style="font-weight: 400;">Il primo narra la storia di una popolazione povera ingannata dalla propaganda comunista. Si trattava di un villaggio cattolico, forse in Ucraina, che è la parte più cattolica della Russia. Il parroco era stato corrotto dai sovietici. Celebrò la Messa nella chiesa colma di fedeli; giunto il momento del Vangelo, si rivolge alla gente e svolge questo pensiero: &#8220;Miei cari fedeli, devo dirvi che fino ad ora ho fatto di tutta la mia vita una truffa per fare soldi. Non credevo nella Chiesa Cattolica come Chiesa di Dio. Non credo nemmeno che ci sia un Dio. Era una truffa che ho fatto per guadagnarmi da vivere. Ma Dio non esiste e io non credo in Lui. E nessuno crede in Lui. Nemmeno il clero o i vescovi. Siete degli sciocchi credendo a queste cose&#8221;.  Quindi scese dal pulpito da cui stava parlando, con tutti i paramenti, e interruppe la Messa andandosene via. Grande sensazione da parte del pubblico. Ebbene, sapete cosa fecero i contadini che riempivano la chiesa? Tutti si misero in piedi e cantarono il Credo, sino alla fine. E poi si dispersero&#8230;</p>
<p style="font-weight: 400;">Come vedete, lì vi è stata una resistenza psicologica, una capacità di opporsi a una specie di bomba atomica spirituale della peggior specie; un qualcosa che indica una forza che non può essere dominata dalle armi, che diventa contagiosa e non solo contagiosa ma vittoriosa, dominante, che si moltiplica. In un piccolo fatto come questo c&#8217;è qualcosa simile alla forza della natura che comincia a mostrarsi.</p>
<p style="font-weight: 400;">E i sovietici, che conoscono molto bene la storia e che conoscono le cause ultime dei grandi fallimenti delle rivoluzioni precursori del comunismo nella storia, prendono molto sul serio fatti come questi.</p>
<p style="font-weight: 400;">Un altro fatto che ho letto sull&#8217;<em>Osservatore Romano </em>è quello di due ragazzi in un villaggio dove i comunisti stavano per chiudere anche la chiesa, impossessarsi del Santissimo Sacramento, profanarlo ed eliminare il culto. i due ragazzi ascoltano la conversazione di due sovietici che stanno pianificando l&#8217;attacco alla chiesa durante la notte; perciò li precedono entrando in chiesa decisi, nella loro immaginazione e nella loro pietà  infantile, a difendere il Santissimo Sacramento. E così trascorrono tutta la notte da soli in chiesa. Quando si fa mattino, sentono colpire la porta dai comunisti, che la invadono. Quindi &#8211; presumibilmente, poiché non c&#8217;erano testimoni &#8211; salgono spontaneamente sull&#8217;altare e coprono il tabernacolo con i loro corpi. I comunisti gli ordinano di andarsene ma loro ribattono: &#8220;No, vogliamo morire prima che profaniate Nostro Signore&#8221;. I comunisti gli sparano e muoiono come vittime innocenti sull&#8217;altare.</p>
<p style="font-weight: 400;">Questi non sono fatti di poco conto, non sono soltanto due ragazzi che muoiono, non sono solo dei contadini che cantano il Credo ma sono sintomi. I buoni sociologi conoscono l&#8217;importanza dei sintomi così come un medico li conosce nei malati. Ci sono situazioni in cui un fatto ha un valore sintomatico. E ci sono situazioni che hanno solo il mero significato di un fatto isolato. Tuttavia in questo caso concreto sappiamo, constatiamo che è qualcosa di sintomatico, qualcosa di ricorrente nella storia della Chiesa lungo i secoli, qualcosa da ritenersi un grande pericolo.</p>
<p style="font-weight: 400;">In che senso un grande pericolo?</p>
<p style="font-weight: 400;">Voi potreste chiedermi: &#8220;Ma in Russia ci furono dei sintomi! La religione fu soggiogata e tutto era finito. Allora perché tante cerimonie e tante misure per un atto di intervento brutale? Professor Plinio, non sta esagerando l&#8217;importanza di questi sintomi? Le concedo che infatti sono dei sintomi; ma quale è la loro importanza pratica?&#8221;.</p>
<p style="font-weight: 400;">Si può rispondere facilmente. L&#8217;importanza pratica di questi sintomi non sta nel momento della dominazione, neppure nel momento della prima resistenza, ma sta in qualcosa che viene dopo e che si può riassumere &#8211; per non allungare troppo questa conferenza &#8211; in un fatto che ho letto nelle memorie di Napoleone e che mi ha causato una profonda impressione. Napoleone si trovava già sull&#8217;isola di Sant&#8217;Elena &#8211; dove fu molto meritatamente gettato dalla Divina Provvidenza &#8211; e con i suoi ultimi fedeli, di sera, chiacchieravano. E le conversazioni venivano registrate da questi, come pure le memorie che dettava. Quindi, uno dei compagni, che era di quegli anticlericali molto dichiarati, molto aggressivo, chiese a Napoleone: &#8220;Maestà, perché avete commesso l&#8217;errore di ristabilire la religione cattolica? Perché è stata concessa ai parroci la possibilità di riprendere il loro vecchio lavoro di evangelizzazione? In effetti, quando gli austriaci, i russi e i prussiani sono entrati in territorio francese, i preti non hanno fatto nulla per voi e siete caduto. Ecco la ricompensa che avete ottenuto&#8221;.</p>
<p style="font-weight: 400;">Allora Napoleone gli diede la seguente, profonda, risposta: &#8220;Era un fatto provato che, dopo un primo momento di disorganizzazione e di spavento, i cattolici francesi si riorganizzavano clandestinamente. Ed era dimostrato che quella resistenza clandestina era di una tale entità che, o si doveva massacrare una buona parte della nazione o la resistenza clandestina continuava&#8221;. In effetti, non si trattava di una resistenza armata, ma di una perseveranza nella preghiera, nella frequenza ai sacramenti e in un atteggiamento ostile allo stato ateo che la Rivoluzione Francese aveva impiantato.</p>
<p style="font-weight: 400;">Per cui Napoleone disse: &#8220;Nel Direttorio abbiamo pure ponderato che peraltro la polizia aveva le prove dell&#8217;esistenza di numerosi seminari clandestini. Quei seminari erano naturalmente guidati ed istruiti da preti clandestini e questi erano sacerdoti energici e molto intransigenti. Essi costituivano per la Francia un clero nuovo e militante. Perciò questa resistenza si è perpetuata. Quindi era meglio ristabilire la libertà della Chiesa e interferire nella nomina dei maestri e dei direttori dei seminari nonché dei vescovi. Pertanto fare in modo che queste cariche fossero occupate da coloro che erano bonari e accomodanti. Di conseguenza, la Chiesa perderebbe più terreno che con la persecuzione diretta&#8221;.</p>
<p style="font-weight: 400;">Questa formula di Napoleone mi ha fatto credere all&#8217;intelligenza di Napoleone più di tutte le cose che ho letto sulle sue battaglie, le sue riforme e le sue opere pubbliche. C&#8217;è in essa qualcosa di machiavellico: quando non si possono abbattere gli ostacoli, quando si capisce che non li si può sopprimere, allora bisognerebbe dissimularli. E siccome non li si può dissimulare, allora bisogna smontarli in un altro modo. Ma non conviene agire, come si dice in portoghese, &#8220;dando pugni sulla punta del coltello&#8221;. Così non è fattibile, e questo i comunisti lo sanno.</p>
<p style="font-weight: 400;">Dunque mi sembra che essi stiano eseguendo una grande manovra mirando ai seguenti effetti: il modo come assuefare a certe cose, in maniera tale da fare sparire la resistenza che cinquecento milioni di cattolici in tutto il mondo fanno al comunismo. Il modo come avviare la politica, come porre i problemi e le situazioni in maniera tale che non solo i 500 milioni di cattolici smettano di reagire ma, inoltre, l&#8217;influenza che questi hanno &#8211; per esempio, sulle altre chiese, anche non cristiane &#8211; trascini tutto questo mondo, o almeno una sua immensa parte che crede in Dio, a vivere calma, contenta e tranquilla sotto uno Stato ufficialmente ateo. Infatti, dopo che si abitueranno a questo e ad accettare &#8211; per sensibilità, per abitudine, per la forza della routine e della ripetizione &#8211; questa vita nello Stato ateo, allora sarà molto più facile spingerli ad accettare l&#8217;ateismo stesso, perché avranno consegnato le loro istituzioni, il loro governo ed avranno accettato il giogo degli atei e il loro dominio. Consumato il dominio degli atei, si avrà avanzato molto verso l&#8217;offensiva violenta finale.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ed ecco che cominciano ad apparire ovunque piccoli segni di un cambiamento del comunismo. La Russia &#8211; questa è la storia odierna, almeno provvisoriamente, perché dalla storia comunista si può entrare ed uscire&#8230;è una storia artificiale e industrializzata &#8211; perché appartiene alla storia prossima&#8230;.</p>
<p style="font-weight: 400;">[problema nella registrazione originale]</p>
<p style="font-weight: 400;">La parola &#8220;coesistenza&#8221; &#8211; come in generale tutto ciò che viene propagato dai comunisti &#8211; ha qualcosa di scaltro. Contiene qualcosa come un cattivo seme, un errore e una confusione. Nella parola &#8220;coesistenza&#8221; c&#8217;è una confusione.</p>
<p style="font-weight: 400;">Come sono le cose che coesistono? Sono le cose che esistono insieme! Che esistono allo stesso tempo! E, pertanto, le cose più contrarie evidentemente coesistono. Per esempio, si può dire che c&#8217;è una certa coesistenza tra la vittima e l&#8217;assassino, finché l&#8217;omicida non abbia ancora ucciso la vittima! Coesistono in uno stato di lotta, coesistono in uno stato di difficoltà, in uno stato di reazione. Ma coesistono. Cioè, la coesistenza, in questo senso naturale della parola, è un fatto indipendente dalla volontà delle parti. Coesistono con dispiacere, coesistono con piacere, vi è comunque una coesistenza.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ma la parola &#8220;pacifica&#8221; ha un significato speciale. È la coesistenza di cose contrarie e che rimangono contrarie. Non nascondono il fatto che sono contrarie l&#8217;una a confronto dell&#8217;altra. Ma siccome ognuna sa che non può eliminare l&#8217;altra, perché non è abbastanza forte, allora cercano di continuare la lotta in modo contenuto, moderato e che non abbia l&#8217;aspetto estremo. E possono anche, in alcuni casi e secondo certe prospettive, collaborare.</p>
<p style="font-weight: 400;">Di conseguenza, i sostenitori della coesistenza dicono che vi è una possibilità di stabilire una coesistenza della Chiesa con il comunismo. E la possibilità sarebbe questa: esiste il pericolo di un&#8217;esplosione atomica, di una catastrofe atomica, se dalla parte cattolica si scatenasse una guerra universale. Da un altro canto, la differenza di regime &#8211; di regimi politici, economici e sociali &#8211; costituisce un evidente fattore per stabilire la prossimità di una guerra. Non è l&#8217;unica causa di una guerra, ma è un fattore che può predisporre e creare i litigi, e questi possono portare molto facilmente alla guerra.</p>
<p style="font-weight: 400;">Siccome la guerra è la distruzione dell&#8217;umanità &#8211; e la distruzione è la peggiore di tutte &#8211; allora le due parti, i comunisti e i cattolici, sarebbero interessati a coesistere per evitare la guerra.</p>
<p style="font-weight: 400;">Questa coesistenza si adempierebbe a diversi livelli. Quello di una coesistenza internazionale, tra potenze capitaliste e potenze comuniste; quindi, una convenzione di rapporti diplomatici con la Russia, con i paesi satelliti della Russia, l&#8217;istituzione di scambi economici e culturali, di affari di ogni tipo, di turismo reciproco, ecc.</p>
<p style="font-weight: 400;">Dopo questa forma di convivenza, avverrebbe anche quella dei cattolici nei paesi dominati dal comunismo. E qui siamo al punto principale. Cioè, ad esempio, in Polonia, che è una nazione compatta ed eroicamente cattolica, non si può fare in questa nazione ciò che è stato fatto in Russia, dove le chiese sono state chiuse o la libertà di culto è stata fortemente limitata. In Polonia non hanno deciso di chiudere le chiese. D&#8217;altronde, hanno permesso che il culto fosse praticato, ma esigendo come condizione che i cattolici accettassero il regime comunista come un fatto compiuto e non si ribellassero contro il comunismo. E che, pertanto, lavorassero, accettassero una limitazione delle loro attività, del loro proselitismo, ma non creassero difficoltà che potessero portare a una insurrezione perché questa potrebbe indurre alla guerra, e la guerra potrebbe risultare in una catastrofe atomica. Ragion per cui i cattolici dovrebbero restare molto contentini, a braccia conserte, ma con la libertà di pregare e di ricevere i sacramenti.</p>
<p style="font-weight: 400;">Questa forma di coesistenza, come vedete, è una coesistenza molto simile a quella del leone e della pecora. Cioè, il leone guarda la pecora con uno sguardo terribile e vuole divorarla; ma lascia vivere un po&#8217; quella povera creatura, purché non si manifesti troppo dispiaciuta e neanche spaventata. Deve rimanere molto felice, molto contenta, finché il leone non le faccia qualcosa. E così si avvera la relativa coesistenza&#8230;</p>
<p style="font-weight: 400;">Quale è il risultato di questa proposta, che non viene fatta in modo ufficiale dalla parte dei russi, ma per via indiretta? Infatti, è ben vero che essi non parlano ufficialmente di coesistenza; tuttavia la realizzano in Polonia e la stanno iniziando anche un po&#8217; in Russia. Intanto vi sono i famosi democristiani di sinistra che, con i loro sorrisi, che conosciamo così bene, propongono la stessa cosa. La propongono con quell&#8217;aria di superiorità di chi ha trovato una formula elegante, che solo gli spiriti sciocchi, gli spiriti &#8220;tardivi&#8221;, non sanno percepire. Perciò li interpellano altezzosamente e come chi manipola elegantemente un esplosivo&#8230;come un chimico che sa maneggiarlo e non ha paura di nulla, che gioca con le cose, per arrivare all&#8217;elegante conclusione che si può coesistere e che non esiste alcun pericolo. Fa un piccolo sorriso e lancia uno sguardo di commiserazione per i poveri come noi, che non l&#8217;abbiamo capita e che scorgiamo qualche pericolo in questa coesistenza&#8230;</p>
<p style="font-weight: 400;">Qual è il risultato di tutto ciò? Il risultato è il seguente: questa proposta di coesistenza si propaga; emerge qui, spunta di là, viene un po&#8217; rafforzata più in là, mano a mano che si diffonde. E l&#8217;ipotesi della coesistenza va sentita nell&#8217;aria come qualcosa di possibile, qualcosa di non molto definito, che magari sarebbe lecita, ma che non si presenta propriamente nell&#8217;ambito della liceità, visto che non si sta parlando di liceità, ma di una necessità vitale. E se qualcuno dicesse che non è lecito, verrebbe interpellato così: <strong>&#8220;Ma allora cosa vuoi? Un&#8217;esplosione atomica? Vuoi arrivare fino a quel punto? Allora sei un folle!&#8221;</strong>. E finirebbe qui qualsiasi argomentazione.</p>
<p style="font-weight: 400;">Giunge poi il momento di un&#8217;opinione cattolica che per molti anni  è stata abituata a vedere questo problema posto in questione, ma senza mai vederlo interamente risolto.</p>
<p style="font-weight: 400;">Arriva il momento, per esempio, di un&#8217;aggressione della Russia contro un determinato paese. L&#8217;aggressione si consuma. Cosa dovrebbero fare i cattolici? Per loro la via del dovere ormai non è più chiara. Di conseguenza, non si tratta più di proporre loro l&#8217;eroismo, perché l&#8217;eroismo collide con una domanda: è ragionevole essere eroici in questa situazione? Vi è l&#8217;obbligo di essere eroici in questa situazione, se la coesistenza è possibile? &#8220;Pensaci un po&#8217;&#8221; &#8211; si direbbe ognuno, pensando al suo vecchio padre, alla sua anziana madre, a sua moglie, ai suoi figli &#8211; &#8220;è giusto consigliare un atteggiamento di resistenza a questa gente per farne dei martiri? È lecito esporli alla tentazione del martirio? (poiché anche il martirio è una tentazione). È lecito a tutta l&#8217;umanità esporsi al rischio di un&#8217;esplosione atomica per causa di un atteggiamento di resistenza, di negativismo?</p>
<p style="font-weight: 400;">Ed ecco che dove si chiede, da un lato, una presa di posizione eroica e, dall&#8217;altro, una perplessità  riguardo all&#8217;eroismo, la fibra morale va in frantumi! Nel momento del pericolo, è evidente che tantissime persone non troveranno i mezzi psicologici per resistere. (Cioè, quando si permette che questa sorta di interrogazione o fantasma della coesistenza fluttui nell&#8217;aria, ciò che si permette è una guerra psicologica di primissimo ordine, di cui si approfitterà nel momento esatto in cui la Russia invaderà una nazione.)</p>
<p style="font-weight: 400;">In conclusione, quando si permette che aleggi nell’aria questa specie di interrogativo o di fantasma della coesistenza, si permette con questo che si concretizzi una fenomenale manovra di guerra psicologica, dalla quale verrà ricavato un profitto nel momento esatto in cui accadrà l’invasione di una nazione perpetrata dalla Russia.</p>
<p style="font-weight: 400;">L&#8217;invasione di una nazione! <strong>Diciamo, per esempio, che questo accada in Italia. Dio non lo voglia, perché è proprio lì che si trova il Papato, che è il centro del nostro cuore</strong>. Ma supponiamo che ciò avvenga. Figuriamoci le trionfali elezioni dei comunisti in Italia &#8211; sapete che non siamo così tanto lontani da questo. Quindi, dopo le elezioni sale un governo comunista! E con il governo comunista, la coesistenza&#8230;Il regime comunista significherebbe l&#8217;eliminazione della proprietà privata, se non di fatto almeno di diritto; l&#8217;eliminazione dell&#8217;istituzione della famiglia, ma concedendo libertà alla Chiesa: i cattolici arrivati dall&#8217;estero potrebbero recarsi in Italia, entrarci, visitare i templi, andare e venire. Di ritorno ai loro paesi direbbero: &#8220;Suvvia, l&#8217;Italia non sta poi così male; naturalmente ci si deve stringere un po&#8217;, i padroni e i proprietari sono finiti&#8230;e la famiglia è legalmente finita, ma comunque la Chiesa esiste! La Chiesa continua ancora, e questa è la cosa essenziale!</p>
<p style="font-weight: 400;">Quale sarebbe il risultato di un esempio così vivo? Sarebbe allora il fatto che cinquecento milioni di cattolici perderebbero le loro ragion d&#8217;essere principali. E la grande muraglia &#8211; che secondo me è la grande difficoltà dei comunisti per dominare il mondo &#8211; questo muro crollerebbe a terra.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ritengo, dunque, di un&#8217;immensa importanza che domandiamo a noi stessi se e in quale misura questa resistenza è legittima, necessaria, indispensabile. E all&#8217;opposto, in quale misura questa coesistenza è legittima, necessaria, indispensabile. Perciò, questa sera mi è sembrato interessante fare qualche riflessione su questo problema.</p>
<p style="font-weight: 400;">Come può vedere, è veramente uno dei più grandi problemi &#8211; se non il maggiore &#8211; riguardo all&#8217;espansione sovietica nel mondo.  La prima cosa che ritengo essenziale sottolineare è che la proprietà privata e la famiglia non sono istituzioni che rappresentano un privilegio per le persone che le costituiscono. La famiglia non è un privilegio personale per le persone che la costituiscono. È vero che esiste un interesse personale del marito sulla moglie, e reciprocamente; che c&#8217;è un diritto dei genitori sui figli e un diritto dei figli ad essere protetti dai loro genitori; e che questi diritti sono diritti personali.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ma questo, di per sé, non significa che la famiglia sia un&#8217;istituzione che funziona come un privilegio individuale per le persone che la compongono. In effetti essa conferisce privilegi e vantaggi, ma è un&#8217;istituzione di diritto naturale che risulta dall&#8217;ordine profondo dei fatti. E tentare di sopprimere la famiglia è qualcosa che sconvolge talmente ogni senso cattolico per capire che non ci sarà mai una coesistenza basata come minimo sulla soppressione di fatto della famiglia. Vale a dire che non si può nemmeno lontanamente concepire un ordine di cose in cui sia possibile la coesistenza e, allo stesso tempo, la famiglia sia soppressa e non vi sia più la possibilità della legittima perpetuazione della specie umana. Ciò è così evidente che mi sembra di poter mettere da parte questo problema e sollevare un&#8217;altra ipotesi, ossia, se i comunisti sopprimono la famiglia e permettono di fatto alla proprietà privata  di continuare ad esistere. Allora ci si chiede se questa coesistenza sia possibile.</p>
<p style="font-weight: 400;">La prima risposta che si deve dare mi sembra la seguente: se puramente e semplicemente non fossero poste condizioni, lo Stato comunista sopprimerebbe la proprietà privata, ma la Chiesa avesse la libertà di culto e con questa libertà di culto conservasse anche la libertà di insegnamento, in modo tale che tutta la dottrina cattolica potesse essere insegnata nelle chiese cattoliche e che ivi fosse possibile indottrinare il popolo e parlare contro il comunismo, contro l&#8217;ateismo e discorrere a favore della famiglia e della proprietà privata, allora la coesistenza dovrebbe essere accettata. È una cosa ovvia.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ma la questione che si deve contrastare è se si trattasse di una coesistenza con certe condizioni. Tra queste, supponiamo la condizione più probabile che sarebbe messa in questi termini: la Chiesa è libera di predicare il suo dogma, ma non può attaccare il comunismo, non può respingere la dottrina comunista, non può parlare contro l&#8217;ateismo. Può dire che Dio esiste, ma non parli contro gli atei; può affermare che Dio esiste, ma non si impegni nel confutare il comunismo, dimostrando che l&#8217;ateismo è falso. Insomma, le è permesso di dire la verità, ma non di combattere l&#8217;errore.</p>
<p style="font-weight: 400;">E, per quanto riguarda la questione della proprietà privata, che semplicemente non se ne parli! Vale a dire: insegnate la dottrina cattolica e non preoccupatevi della proprietà privata. Al massimo, ma proprio al massimo, dite che in teoria sarebbe meglio la proprietà privata, ma siccome i fatti non lo permettono, allora la si può sopprimere, la si può tralasciare, considerato che la Chiesa prepara le anime per il Cielo e non per la Terra. Quindi non ha niente a che vedere con i regimi economici né con la proprietà privata. Il compito della Chiesa è unicamente quello di condurre le anime al cielo. Pertanto, i cattolici devono accettare, senza rimorsi o nostalgie, il regime economico e sociale del comunismo.</p>
<p style="font-weight: 400;">Di fronte a questa ipotesi &#8211; che è quella probabile, cioè il primo passo per consolidare un certo ordine di cose, e poi, più tardi, iniziare una grande persecuzione &#8211; quale è la vera posizione cattolica?</p>
<p style="font-weight: 400;">Secondo me, la vera posizione è questa: la proprietà privata è &#8211; come la famiglia &#8211; un&#8217;istituzione di diritto naturale. Lo affermò molto bene il Papa Leone XIII. Naturalmente, non è stato l&#8217;unico a dirlo &#8211; anche se lo ha detto con  chiarezza e con un&#8217;ammirevole maestria di esposizione -, benché tutti i Papi lo avessero sempre detto ed è sempre stato l&#8217;insegnamento della Chiesa.</p>
<p style="font-weight: 400;">Qual è l&#8217;origine della proprietà privata? Cos&#8217;è la proprietà privata nella sua essenza?</p>
<p style="font-weight: 400;">La proprietà privata è un principio morale. È un&#8217;istituzione che deriva da un principio morale. E questo principio morale è direttamente legato all&#8217;uomo, alla natura umana.</p>
<p style="font-weight: 400;">Quale é questo principio morale e come lo si dimostra?</p>
<p style="font-weight: 400;">C&#8217;è un principio presente in tutta la natura e che si riferisce a tutti gli esseri viventi: è il principio di correlazione tra le necessità di un essere vivente e i mezzi che possiede per soddisfare le sue necessità.</p>
<p style="font-weight: 400;">Prendiamo, ad esempio, un uccello. Un uccello è leggero, quindi può volare e quando vola, fugge dai suoi nemici; quando ha fame, possiede il becco con cui prende il cibo e si nutre; sente freddo, ma ha le sue piume per proteggere il suo organismo dal freddo, ecc. ecc.. C&#8217;è una correlazione naturale in ogni essere vivente tra la propria anatomia e fisiologia, e le proprie esigenze.</p>
<p style="font-weight: 400;">Orbene, questa correlazione esiste anche nell&#8217;uomo. L&#8217;uomo è un essere dotato di intelligenza e volontà. Quindi, in un certo modo è infinitamente superiore agli animali e non ha solo gli istinti. Per cui è pure consapevole, da solo, di cosa gli conviene. Inoltre, ha una volontà che lo stimola a fare ciò che gli conviene. Di conseguenza, è naturale che l&#8217;uomo usi la sua intelligenza e volontà per &#8211; attraverso l&#8217;uso di queste risorse e del suo corpo, che è al servizio della sua intelligenza e volontà &#8211; soddisfare le sue esigenze personali. La ragione per cui l&#8217;uomo ha il diritto &#8211; perché negli animali non si può parlare di diritti, ma tra gli uomini si deve parlare di diritti &#8211; di soddisfare le sue necessità con il suo corpo, la sua intelligenza e sua volontà, sta nel fatto stesso che la sua intelligenza gli appartiene, come pure la sua volontà e il suo corpo. E pertanto ha il diritto di usarlo per soddisfare le sue necessità individuali. L&#8217;uomo è libero per natura; ed è perciò che la schiavitù non è legittima. Perché la schiavitù priva l&#8217;uomo, gli nega il diritto di disporre di sé stesso, che è insito nella natura umana. È per questo che siamo tutti contro la schiavitù. Dunque, chi nega il suddetto diritto, si dichiara sostenitore della schiavitù.</p>
<p style="font-weight: 400;">Quale è la conseguenza di questo diritto? Esemplifichiamo con un certo uomo, un pescatore, che si trova sulla spiaggia e sa che vi sono dei pesci nel mare. Sale in una barca, in un natante che ha fabbricato e va in mare, prende pesci e li mangia. Ha esercitato un diritto? Sì. Qual è questo diritto? Quello di ap-pro-priazione. Infatti, i pesci sono stati creati per l&#8217;uomo. Egli ha fame e li vuole; prende un pesce e lo mangia. Nel momento in cui prende il pesce, se ne appropria. Lo stesso accade, per esempio, con un frutto che pende da un albero e che un uomo lo raccoglie e lo mangia. Che diritto ha di farlo? Se l&#8217;albero non ha già un proprietario, si tratta di un&#8217;appropriazione. Faccio un altro esempio: nel mio paese [il Brasile] vi sono cinque milioni di chilometri quadrati che appartengono al governo o non appartengono a nessuno, e non sono stati ancora occupati. Se una persona vi entra e si stabilisce, pratica un atto di legittima appropriazione, perché la terra è vergine come ai tempi di Adamo ed Eva! Questa terra è stata fatta per l&#8217;umanità, che è costituita di uomini in concreto e se un uomo ci va, ha il diritto di appropriarsene. Questo è il fatto dell&#8217;appropriazione.</p>
<p style="font-weight: 400;">Siccome l&#8217;uomo ha il diritto di appropriarsi, per sé stesso, delle cose che gli occorrono &#8211; dice Leone XIII &#8211; intende con la propria intelligenza, constata che le sue necessità si rinnovano ed ha il diritto di provvedere, razionalmente, alla soddisfazione stabile delle sue necessità. Di conseguenza, dopo l&#8217;appropriazione di un frutto, ne consegue la proprietà dell&#8217;albero. E dopo, per uno stesso meccanismo, ne deriva la proprietà di uno strumento di produzione: l&#8217;uomo si rende conto che con un&#8217;asta e una cordicella, può pescare. Adatta una canna e fabbrica una lenza. Diventa proprietario della canna, della corda e del pesce che cattura. Vuol dire, queste proprietà derivano direttamente dalla disponibilità dei beni che non sono stati appropriati e questa disponibilità è correlata alla facoltà dell&#8217;uomo di disporre di sé stesso. Cioè, alla radice di tutto c&#8217;è il diritto dell&#8217;uomo a disporre della propria personalità.</p>
<p style="font-weight: 400;">Dunque, la proprietà individuale non è un privilegio contrario al bene comune, non è qualcosa che può opporsi al bene comune. È evidente che deve adattarsi al bene comune, ha una funzione sociale che deve coordinarsi con il bene comune. Ma è anche evidente che questo adattamento, questa coordinazione è una funzione della proprietà, ma non è la proprietà stessa. La proprietà in sé non può essere abolita perché sarebbe abolire, sopprimere il diritto dell&#8217;uomo su sé stesso. E questo diritto è naturale, non può essere eliminato.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ecco perché due Comandamenti della Legge di Dio &#8211; non è soltanto uno, e se fosse uno solo sarebbe già del tutto sufficiente &#8211; prefiggono la proprietà. È vietato rubare. È proibito anche solo desiderare la proprietà che appartiene ad un altro. Per quale motivo? È perché il Decalogo non è un insieme di leggi arbitrarie. Il Decalogo è l&#8217;insieme dei principi fondamentali dell&#8217;ordine naturale rivelati da Dio. È per questo che Dio ha imposto due Comandamenti e due Comandamenti che sono eterni. E che non possono assolutamente essere eliminati. Questi due Comandamenti fanno parte della Legge di Dio e quindi nessun cattolico può non giudicare come assolutamente e profondamente illecito qualsiasi ordine che si basi sulla soppressione della proprietà. È la violazione dell&#8217;ordine naturale; è la violazione di due Comandamenti della Legge di Dio.</p>
<p style="font-weight: 400;">La Chiesa può dispensarsi dall&#8217;insegnare due Comandamenti della Legge di Dio? Non può. Dio non ha detto alla Chiesa: &#8220;Insegna più o meno il mio Vangelo, purché non sia troppo fastidioso, è ovvio&#8230;&#8221;. Anche un dio un po&#8217; democristiano, si capisce&#8230;(risate). Ma la Chiesa ha la missione di insegnare tutta la Legge e quindi non se ne può dispensare, o accettare un patto per tacere una parte della Legge. La Legge è un tutto; la Legge è un insieme. Non si può fare a meno della Legge in parte, senza che la mutili interamente. È come una fisionomia, è come il volto di un uomo. Non si può dire: &#8220;Beh, Tizio è mio amico e non voglio ucciderlo, certamente non lo farò; il suo viso è molto simpatico, ma gli caverò gli occhi!”. Sarebbe un assurdo, una deformazione, la creazione di un mostro! La Legge di Dio senza alcuni degli elementi che le sono fondamentali diventa mostruosa. Non viene semplicemente sminuita, ma resta sfigurata. È come una fisionomia rovesciata, in cui si toglie qualcosa di indispensabile e, quindi, non va fatto.</p>
<p style="font-weight: 400;">Esiste una ragione che pertanto è praticamente più profonda. Se è vero il principio che ho menzionato prima, ripetendo Leone XIII, allora ad ogni momento la proprietà privata si rinnova, poiché quando un uomo lavora, il suo salario non appartiene allo Stato, ma è naturalmente suo come lavoratore. Infatti, quando un uomo pesca, il prodotto pescato non appartiene naturalmente allo Stato, ma al pescatore, e via dicendo&#8230;E ad ogni momento nello Stato comunista [opposto alla proprietà privata] si verificano appropriazioni di cose che, di fatto, sono state prossimamente o lontanamente rubate! Perché la proprietà non viene soppressa definitivamente, visto che rinasce ad ogni momento. Di conseguenza come si può ricevere o vendere qualcosa che si sa che è stata confiscata, cioè rubata dallo Stato? Qui emerge appunto una vera questione di coscienza che rappresenta uno dei più delicati e dei più sensibili problemi, che non si può sorvolare.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ma penso che ci sia qualcosa di ancora più importante: si dice che la proprietà privata non ha attinenza con la salvezza eterna, e che la missione della Chiesa è quella di preparare le anime per la gloria di Dio. Ma come si preparano le anime alla gloria di Dio? Le si prepara con la conoscenza e l&#8217;amor di Dio su questa terra; ed è necessario che sia una conoscenza vera e un amore vero. Si deve amare veramente il Dio vero, come Egli lo è veramente! Quando l&#8217;uomo, alla fine del suo percorso su questa terra, avrà raggiunto il punto in cui Dio ha voluto che vivesse, sarà giudicato per il vero amore e la vera conoscenza che avrà avuto del Dio vero.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ebbene, come si conosce Dio? Uno dei modi migliori per conoscere Dio è la sua Legge. La Legge di Dio, i profeti l&#8217;hanno amata, Nostro Signore Gesù Cristo l&#8217;ha insegnata con un&#8217;autorità divina e con esempi meravigliosi. Egli ha dato alla Chiesa la missione di insegnarla affinché gli uomini conoscessero Dio, poiché così come si conosce un re dalle leggi che fa, così pure si conosce Dio dalle leggi che Egli ha fatto. Di questo ne è alquanto un simbolo l&#8217;uomo, che ha la Legge di Dio impressa nella propria anima.</p>
<p style="font-weight: 400;">Quindi, come è possibile sfigurare la Legge di Dio? Non insegnarla, insegnarla mutilata, far capire che il bene è male e che il male è bene, e che la proprietà privata non è necessaria, che la proprietà comune è legittima? Dare a intendere tutto ciò e poi far sì che gli uomini continuino ad avere una vera idea di Dio?</p>
<p style="font-weight: 400;">Tra le altre virtù infinite, Dio possiede la giustizia. Come è possibile avere l&#8217;idea di un Dio giusto se non si ha l&#8217;idea di giustizia?! E come è possibile avere un&#8217;idea di giustizia se non si ha l&#8217;idea del&#8221;mio&#8221; e del &#8220;tuo&#8221;? Il fondamento stesso dell&#8217;idea di giustizia non è il &#8220;mio&#8221;, il &#8220;tuo&#8221; e ciò che appartiene alla società? Come si può togliere il &#8220;mio&#8221; e il &#8220;tuo&#8221; senza sradicare dalle sue fondamenta ed annichilire l&#8217;idea di giustizia? E come si può voler insegnare agli uomini questa &#8220;piccola giustizia&#8221; su com&#8217;è Dio ed amarLo, se non si insegna loro cos&#8217;è la giustizia? Dio è La giustizia! Dio non è soltanto giusto; Dio è La Giustizia. Quando una di queste anime raggiungesse l&#8217;eternità, non potrebbe recriminarci dicendo: &#8220;Ho incontrato il Dio di giustizia, ma non corrispondeva al Dio che mi aspettavo. Nella mia vita non ho potuto amare il vero Dio, perché voi avete menzionato il Suo Nome, mi avete istruito con le vostre parole, ma non mi avete dato le sue leggi! Ho vissuto e sono morto, con il Nome di Dio in bocca, ma non ho avuto la verità su Dio nella mia mente, non l&#8217;ho avuta nel cuore, perché è stata fatta sottratta qualcosa di fon-da-men-tale&#8221;.</p>
<p style="font-weight: 400;">Dunque, &#8220;A chi è stato dato molto, molto sarà chiesto&#8221;. Si tratta di un principio fondamentale, da cui decorre la terribile censura che si potrebbe fare ai cattolici che hanno accettato la deformazione della Legge di Dio.</p>
<p style="font-weight: 400;">Mentre riassumo, vorrei indicare un&#8217;altra circostanza molto profonda che menzionerò brevemente.</p>
<p style="font-weight: 400;">Quando si stabilisce un regime come quello russo, che è tutto coerente, la linea della coerenza viene insegnata con grande forza, implicitamente ed esplicitamente. Tutte le istituzioni parlano di proprietà in comune, tutte le abitudini parlano di proprietà in comune e tutta la vita si basa sulla proprietà in comune. Tutto ciò penetra attraverso i pori e sembra assolutamente naturale, costituendo una seconda natura. E l&#8217;individuo non si rende nemmeno conto che non è giusto. Di conseguenza, se non c&#8217;è libertà per la Chiesa &#8211; non solo per dire che deve esserci la proprietà privata, ma anche per spiegare fino a che punto è un&#8217;ingiustizia non possedere una proprietà privata &#8211; se non esiste questa libertà, come Essa può formare anime che sono profondamente abituate a un ordine di cose che in tutti i modi parla loro di un altro ordine opposto, che plasma la mentalità degli uomini come se fosse una scultura, adoperando tutte le forme di compressione che esistono oggi, e che rappresenta un ordine di cose basato sull&#8217;ingiustizia? Come si può fare?</p>
<p style="font-weight: 400;">Come vedete dunque, signore e signori, in tutto ciò vi è una violazione di elementi fondamentali della giustizia, perché agli uomini è dovuta la verità, e qualsiasi cosa è meglio che negargliela. La cosa più terribile sarebbe se gli uomini la vedessero e non la ricevessero. Questo non deve succedere.</p>
<p style="font-weight: 400;">Infine, voi mi direte: <strong>&#8220;Professore, allora cosa succederà? Sarà la bomba atomica? È verso la bomba atomica che ci sta spingendo?</strong> Perché tutto questo è molto bello da dire nella tranquillità di un momento in cui non c&#8217;è guerra; e dirlo a una città come Buenos Aires o San Paolo, che probabilmente non saranno il bersaglio di un bombardamento atomico. Ma <strong>si</strong> <strong>immagini una città come New York, Londra, o Parigi, molto probabilmente attinte da una bomba atomica. Si immagini una di queste città: pensa che quella gente lo potrebbe accettare?&#8221;</strong></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Rispondo che la cosa più importante non è che gli uomini accettino, ma che gli sia stato detto tutto, e che si assumano la personale responsabilità!</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Ma c&#8217;è qualcos&#8217;altro, ed è che, a mio parere, <strong>la maniera più diretta per arrivare alla bomba atomica sarebbe quella di accettare un patto di questa natura per evitare proprio la bomba atomica</strong>. Vi dirò perché.</p>
<p style="font-weight: 400;">Gli uomini sono spesso puniti su questa terra per i loro peccati, ma c&#8217;è anche una punizione eterna. Vengono ricompensati per le loro virtù, ma dopo hanno soprattutto la ricompensa eterna.</p>
<p style="font-weight: 400;">Tuttavia con le nazioni, ci disse Sant&#8217;Agostino, non è così. Le nazioni non esisteranno in Cielo e nemmeno nell&#8217;inferno. Sono enti morali. E gli enti morali non superano i limiti del tempo. Quindi ciò che accadrà è che se una nazione pecca gravemente, riceverà la punizione su questa terra. Se fa un atto di virtù, riceverà il premio su questa terra. Esiste a proposito una bellissima esposizione di Joseph De Maistre su questo argomento in cui illustra, per esempio, la felicità anche terrena delle nazioni missionarie. E dimostra che le grandi nazioni missionarie, finché rimangono fedeli al loro spirito missionario, sono le grandi nazioni dominatrici della terra. E quanto questo è vero per la nazione spagnola o per quella portoghese da cui noi proveniamo!</p>
<p style="font-weight: 400;">Ebbene, il peccato che consiste nell&#8217;imporre ai cattolici una formula come quella che abbiamo appena esposto e il peccato che i cattolici commetterebbero  accettandola collettivamente, non sarebbe soltanto individuale, ma collettivo e nazionale. Questo peccato andrebbe pagato su questa terra e il prezzo da pagare non <strong>potrebbe sorprendere nessuno se fosse esattamente un diluvio atomico. Perché noi, invece di confidare in Dio, anziché mettere la nostra speranza in Lui e chiederGli di salvarci dal cataclisma atomico, ci siamo fidati della parola dei russi!</strong> Abbiamo consegnato loro il potere, le forze dei nostri perché entrassero. <strong>E invece di fare un patto con Dio e chiedere al Dio tre volte Santo e infinitamente fedele alle sue parole di scendere con i suoi Angeli, in modo visibile o invisibile, per salvarci</strong>, <strong>mettiamo al contrario la nostra fiducia nelle potenze delle tenebre, </strong>dicendo a queste: &#8220;Ecco le nostre mani, quelle destre, stringetele. Ecco le chiavi delle nostre case, i nostri governi, le nostre istituzioni; prendete tutto, facciamo un atto di fiducia in voi, non ci farete nessun male&#8221;.</p>
<p style="font-weight: 400;">Vi domando: <strong>questo peccato non potrebbe essere la causa del diluvio atomico? </strong>La misericordia di Dio risponderebbe al mondo, sottoporrebbe il mondo alla catastrofe atomica se non venisse un peccato così immenso? Si potrebbe almeno sperare di no. Mentre che se si commette questo peccato, <strong>quali sono le ragioni della misericordia &#8211; la misericordia è infinita &#8211; ma quanta ragione ci sarebbe di avere paura della giustizia!</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">(applausi)</p>
<p style="font-weight: 400;">Immaginate invece un popolo che abbia il coraggio di dire: &#8220;<strong>No!</strong> <strong>Io</strong> <strong>non so come Dio opererà; non so come ci salverà; ma tutto ciò non è legittimo e metto la mia fiducia in Lui, nella Madonna che mi assiste, negli Angeli e nei Santi protettori delle nazioni, affinché mi difendano. Io dico &#8216;no!&#8217;. Cada pure il mondo su di me, ma io sarò fedele fino alla morte, e fino alla morte dirò &#8220;no!&#8221;. Farò come Santa Cecilia che, quando fu martirizzata le recisero il collo, ma quando i cattolici entrarono la videro con il collo mal tagliato ed era ancora mezza viva, e con le tre dita che facevano così, per indicare la Santissima Trinità. Era la sua professione di fede proprio alla soglia della morte!</strong>&#8220;.</p>
<p style="font-weight: 400;">Noi potremmo trovarci come nazioni prostrate a terra ed essere apparentemente annientati, ma diremmo &#8220;no!&#8221;, e con le tre dita affermeremmo: &#8220;Ecco, la Santissima Trinità esiste&#8221;, e con le nostre labbra diremmo: &#8220;La Madonna esiste e Loro ci aiuteranno&#8221;!.</p>
<p style="font-weight: 400;">E io aggiungo, signore e signori: <strong>il cielo e la terra potrebbero passare, ma questi popoli non sarebbero abbandonati da Dio! Io non temo la bomba atomica per questi popoli; io temo la vigliaccheria.</strong> Ed è per questo che per il mio Brasile, lontano ma amato, per la vostra Argentina, vicina e anche amata, io <strong>auspico </strong>il destino <strong>dell’eroismo, della fedeltà e della fiducia nella Provvidenza!</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">(applausi prolungati)</p>
<p style="font-weight: 400;">(*) Traduzione dallo spagnolo. Senza revisione dell&#8217;autore.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe title="En lugar de confiar en Dios que evite una hecatombe atómica, ¿confiaremos en los hombres?" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/24UBJIx2rEA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>L'articolo <a href="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/invece-di-confidare-in-dio-per-evitare-una-catastrofe-atomica-ci-fideremo-degli-uomini-4/">Invece di confidare in Dio per evitare una catastrofe atomica, ci fideremo degli uomini?</a> proviene da <a href="https://www.pliniocorreadeoliveira.info">Plinio Correa de Oliveira</a>.</p>
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		<title>Invece di confidare in Dio per evitare una catastrofe atomica, ci fideremo degli uomini?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nestor Fonseca]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 16:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Novidades]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Il cielo e la terra potrebbero passare, ma questi popoli non sarebbero abbandonati da Dio! Io non temo la bomba atomica per questi popoli; io temo la vigliaccheria.</p>
<p>L'articolo <a href="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/invece-di-confidare-in-dio-per-evitare-una-catastrofe-atomica-ci-fideremo-degli-uomini-3/">Invece di confidare in Dio per evitare una catastrofe atomica, ci fideremo degli uomini?</a> proviene da <a href="https://www.pliniocorreadeoliveira.info">Plinio Correa de Oliveira</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="https://lucisullest.it/ordinare/libro-di-fatima"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-32811 size-full" src="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2026/05/IT-Fatima-Messaggio-di-Tragedia-o-di-Speranza-Lucisullest.jpg" alt="" width="369" height="503" srcset="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2026/05/IT-Fatima-Messaggio-di-Tragedia-o-di-Speranza-Lucisullest.jpg 369w, https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2026/05/IT-Fatima-Messaggio-di-Tragedia-o-di-Speranza-Lucisullest-220x300.jpg 220w" sizes="(max-width: 369px) 100vw, 369px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: right;"><strong><i>Conferenza a Buenos Aires, 4 novembre 1964</i></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>di Plinio Corrêa de Oliveira</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Reverendissimi Sacerdoti, distinte autorità militari, signore e signori.</p>
<p style="font-weight: 400;">È con grande piacere che mi viene data un&#8217;altra occasione di rivolgermi a questo pubblico, il che considero un privilegio, non per una semplice cordialità di civiltà e gentilezza ma perché, per un oratore, è veramente una soddisfazione quando riesce a stabilire una comunicazione vivace con i suoi ascoltatori e quando si rende conto che tutti difendono gli stessi ideali, hanno la stessa mentalità e si preoccupano degli stessi problemi.</p>
<p style="font-weight: 400;">È un piacere riscontrarlo, soprattutto in questo momento in cui si percepisce sempre più le comuni questioni che esistono tra il Brasile, l&#8217;Argentina e gli altri paesi dell&#8217;America Latina. E, più che in altre epoche storiche, possiamo dire che tutto ci unisce e nulla ci separa.</p>
<p style="font-weight: 400;">È dunque con vera gioia che mi affretto a parlare questa sera di  un argomento che mi sembra la questione fondamentale della vita oggi. Non è cosa da poco dire che é una questione fondamentale nella vita di oggi. Perché ci sono tante questioni che si collocano in modo per così dire piramidale.</p>
<p style="font-weight: 400;">Immaginatevi coloro che si trovano al Cremlino ed oggi stanno tenendo una riunione dei capi supremi del comunismo interrogandosi a proposito di una questione che per loro è vitale.</p>
<p style="font-weight: 400;">Sono riusciti a dominare la Russia ed a soggiogare gli infelici paesi che una sciagurata politica delle potenze vincitrici della II Guerra Mondiale gli ha consegnato. Sono riusciti a conquistare gran parte dell&#8217;Asia; hanno esteso il loro potere, anche se non in modo molto visibile, su tutto il Nord Africa; hanno un piede su Cuba; hanno forse la possibilità, e Dio non voglia che mi sbagli, di dominare persino la Bolivia. In tutto il mondo, ci sono come dei tentacoli, come delle tenaglie del comunismo che si allargano per dominare il mondo intero. Ma ciò che richiama l’attenzione è che non lo dominano tutto in una sola volta, ma sono obbligati a dominarlo gradualmente ed a ricorrere a un processo. Cioè, non manca loro la volontà di dominare immediatamente il mondo; ma allora perché non la dominano? È perché vi sono degli ostacoli.</p>
<p style="font-weight: 400;">Quali possono essere questi ostacoli? Qual è la grande difficoltà che li trattiene dal fare progressivamente, anche se in modo rapido, ciò che vorrebbero fare immediatamente?</p>
<p style="font-weight: 400;">Rimuovere questo grande ostacolo, indebolirlo, permettere che da un momento all&#8217;altro possa crollare in modo che possano, di conseguenza, come un torrente di barbari, espandersi su tutto l&#8217;Occidente, su tutto il mondo non comunista: questa deve essere necessariamente, per la loro strategia e per la loro tattica, la questione fondamentale.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ed è ciò che riguarda anche noi. Poiché se si pone l&#8217;alternativa comunismo vs. civiltà cristiana &#8211; semmai questa civiltà può ancora essere chiamata vagamente cristiana &#8211; se si considera le sue fondamenta, quindi se ci si pone l&#8217;alternativa comunismo vs. civiltà cristiana, per noi qualsiasi altro problema perde la sua importanza al suo confronto.</p>
<p style="font-weight: 400;">Infatti, quale è l&#8217;importanza dell&#8217;istruzione, della salute, della finanza, dello sviluppo industriale; quale è l&#8217;importanza di questi problemi a confronto con la grande questione, la grande alternativa comunismo o non comunismo?</p>
<p style="font-weight: 400;">È chiaro che questa alternativa domina tutto il resto. Quindi, per i comunisti e per noi, questa è la grande questione: sapere quale sia questo ostacolo e capacitarsi della sua importanza. E, di conseguenza, da parte nostra, rafforzarlo; da parte dei comunisti, indebolirlo. Dunque, a livello strategico è una questione fondamentale, un fatto vitale.</p>
<p style="font-weight: 400;">Nelle mie ultime conferenze ho discorso su ciò che costituisce il vero scoglio contro il comunismo. La vera barriera contro il comunismo internazionale è la Santa Chiesa Cattolica Apostolica Romana.</p>
<p style="font-weight: 400;">Sul piano naturale, se lo si guarda secondo le realtà terrene, la vera barriera è la profonda adesione che moltissime anime danno alla Chiesa Cattolica Apostolica Romana; è la possibilità di una reazione assolutamente imprevedibile che la Chiesa possiede quando è perseguitata, nonché tutte le forze ed energie straordinarie, di carattere naturale e soprattutto quelle di carattere soprannaturale, che si sviluppano quando la Chiesa subisce una persecuzione.</p>
<p style="font-weight: 400;">Mi ricordo, a questo proposito, due fatti che ho letto molti anni fa sull'&#8221;Osservatore Romano&#8221;. Due fatti che mostrano la vera natura del summenzionato scoglio. Non pensate, a prima vista, che si tratti di armi. Quando si parla di ostacoli, si pensa subito alle armi o alle sanzioni economiche. Ma non si tratta direttamente di questo. È qualcosa di diverso che si può riscontrare come un sintomo, in questi due fatti che ho letto sull&#8217;<em>Osservatore Romano</em>.</p>
<p style="font-weight: 400;">Il primo narra la storia di una popolazione povera ingannata dalla propaganda comunista. Si trattava di un villaggio cattolico, forse in Ucraina, che è la parte più cattolica della Russia. Il parroco era stato corrotto dai sovietici. Celebrò la Messa nella chiesa colma di fedeli; giunto il momento del Vangelo, si rivolge alla gente e svolge questo pensiero: &#8220;Miei cari fedeli, devo dirvi che fino ad ora ho fatto di tutta la mia vita una truffa per fare soldi. Non credevo nella Chiesa Cattolica come Chiesa di Dio. Non credo nemmeno che ci sia un Dio. Era una truffa che ho fatto per guadagnarmi da vivere. Ma Dio non esiste e io non credo in Lui. E nessuno crede in Lui. Nemmeno il clero o i vescovi. Siete degli sciocchi credendo a queste cose&#8221;.  Quindi scese dal pulpito da cui stava parlando, con tutti i paramenti, e interruppe la Messa andandosene via. Grande sensazione da parte del pubblico. Ebbene, sapete cosa fecero i contadini che riempivano la chiesa? Tutti si misero in piedi e cantarono il Credo, sino alla fine. E poi si dispersero&#8230;</p>
<p style="font-weight: 400;">Come vedete, lì vi è stata una resistenza psicologica, una capacità di opporsi a una specie di bomba atomica spirituale della peggior specie; un qualcosa che indica una forza che non può essere dominata dalle armi, che diventa contagiosa e non solo contagiosa ma vittoriosa, dominante, che si moltiplica. In un piccolo fatto come questo c&#8217;è qualcosa simile alla forza della natura che comincia a mostrarsi.</p>
<p style="font-weight: 400;">E i sovietici, che conoscono molto bene la storia e che conoscono le cause ultime dei grandi fallimenti delle rivoluzioni precursori del comunismo nella storia, prendono molto sul serio fatti come questi.</p>
<p style="font-weight: 400;">Un altro fatto che ho letto sull&#8217;<em>Osservatore Romano </em>è quello di due ragazzi in un villaggio dove i comunisti stavano per chiudere anche la chiesa, impossessarsi del Santissimo Sacramento, profanarlo ed eliminare il culto. i due ragazzi ascoltano la conversazione di due sovietici che stanno pianificando l&#8217;attacco alla chiesa durante la notte; perciò li precedono entrando in chiesa decisi, nella loro immaginazione e nella loro pietà  infantile, a difendere il Santissimo Sacramento. E così trascorrono tutta la notte da soli in chiesa. Quando si fa mattino, sentono colpire la porta dai comunisti, che la invadono. Quindi &#8211; presumibilmente, poiché non c&#8217;erano testimoni &#8211; salgono spontaneamente sull&#8217;altare e coprono il tabernacolo con i loro corpi. I comunisti gli ordinano di andarsene ma loro ribattono: &#8220;No, vogliamo morire prima che profaniate Nostro Signore&#8221;. I comunisti gli sparano e muoiono come vittime innocenti sull&#8217;altare.</p>
<p style="font-weight: 400;">Questi non sono fatti di poco conto, non sono soltanto due ragazzi che muoiono, non sono solo dei contadini che cantano il Credo ma sono sintomi. I buoni sociologi conoscono l&#8217;importanza dei sintomi così come un medico li conosce nei malati. Ci sono situazioni in cui un fatto ha un valore sintomatico. E ci sono situazioni che hanno solo il mero significato di un fatto isolato. Tuttavia in questo caso concreto sappiamo, constatiamo che è qualcosa di sintomatico, qualcosa di ricorrente nella storia della Chiesa lungo i secoli, qualcosa da ritenersi un grande pericolo.</p>
<p style="font-weight: 400;">In che senso un grande pericolo?</p>
<p style="font-weight: 400;">Voi potreste chiedermi: &#8220;Ma in Russia ci furono dei sintomi! La religione fu soggiogata e tutto era finito. Allora perché tante cerimonie e tante misure per un atto di intervento brutale? Professor Plinio, non sta esagerando l&#8217;importanza di questi sintomi? Le concedo che infatti sono dei sintomi; ma quale è la loro importanza pratica?&#8221;.</p>
<p style="font-weight: 400;">Si può rispondere facilmente. L&#8217;importanza pratica di questi sintomi non sta nel momento della dominazione, neppure nel momento della prima resistenza, ma sta in qualcosa che viene dopo e che si può riassumere &#8211; per non allungare troppo questa conferenza &#8211; in un fatto che ho letto nelle memorie di Napoleone e che mi ha causato una profonda impressione. Napoleone si trovava già sull&#8217;isola di Sant&#8217;Elena &#8211; dove fu molto meritatamente gettato dalla Divina Provvidenza &#8211; e con i suoi ultimi fedeli, di sera, chiacchieravano. E le conversazioni venivano registrate da questi, come pure le memorie che dettava. Quindi, uno dei compagni, che era di quegli anticlericali molto dichiarati, molto aggressivo, chiese a Napoleone: &#8220;Maestà, perché avete commesso l&#8217;errore di ristabilire la religione cattolica? Perché è stata concessa ai parroci la possibilità di riprendere il loro vecchio lavoro di evangelizzazione? In effetti, quando gli austriaci, i russi e i prussiani sono entrati in territorio francese, i preti non hanno fatto nulla per voi e siete caduto. Ecco la ricompensa che avete ottenuto&#8221;.</p>
<p style="font-weight: 400;">Allora Napoleone gli diede la seguente, profonda, risposta: &#8220;Era un fatto provato che, dopo un primo momento di disorganizzazione e di spavento, i cattolici francesi si riorganizzavano clandestinamente. Ed era dimostrato che quella resistenza clandestina era di una tale entità che, o si doveva massacrare una buona parte della nazione o la resistenza clandestina continuava&#8221;. In effetti, non si trattava di una resistenza armata, ma di una perseveranza nella preghiera, nella frequenza ai sacramenti e in un atteggiamento ostile allo stato ateo che la Rivoluzione Francese aveva impiantato.</p>
<p style="font-weight: 400;">Per cui Napoleone disse: &#8220;Nel Direttorio abbiamo pure ponderato che peraltro la polizia aveva le prove dell&#8217;esistenza di numerosi seminari clandestini. Quei seminari erano naturalmente guidati ed istruiti da preti clandestini e questi erano sacerdoti energici e molto intransigenti. Essi costituivano per la Francia un clero nuovo e militante. Perciò questa resistenza si è perpetuata. Quindi era meglio ristabilire la libertà della Chiesa e interferire nella nomina dei maestri e dei direttori dei seminari nonché dei vescovi. Pertanto fare in modo che queste cariche fossero occupate da coloro che erano bonari e accomodanti. Di conseguenza, la Chiesa perderebbe più terreno che con la persecuzione diretta&#8221;.</p>
<p style="font-weight: 400;">Questa formula di Napoleone mi ha fatto credere all&#8217;intelligenza di Napoleone più di tutte le cose che ho letto sulle sue battaglie, le sue riforme e le sue opere pubbliche. C&#8217;è in essa qualcosa di machiavellico: quando non si possono abbattere gli ostacoli, quando si capisce che non li si può sopprimere, allora bisognerebbe dissimularli. E siccome non li si può dissimulare, allora bisogna smontarli in un altro modo. Ma non conviene agire, come si dice in portoghese, &#8220;dando pugni sulla punta del coltello&#8221;. Così non è fattibile, e questo i comunisti lo sanno.</p>
<p style="font-weight: 400;">Dunque mi sembra che essi stiano eseguendo una grande manovra mirando ai seguenti effetti: il modo come assuefare a certe cose, in maniera tale da fare sparire la resistenza che cinquecento milioni di cattolici in tutto il mondo fanno al comunismo. Il modo come avviare la politica, come porre i problemi e le situazioni in maniera tale che non solo i 500 milioni di cattolici smettano di reagire ma, inoltre, l&#8217;influenza che questi hanno &#8211; per esempio, sulle altre chiese, anche non cristiane &#8211; trascini tutto questo mondo, o almeno una sua immensa parte che crede in Dio, a vivere calma, contenta e tranquilla sotto uno Stato ufficialmente ateo. Infatti, dopo che si abitueranno a questo e ad accettare &#8211; per sensibilità, per abitudine, per la forza della routine e della ripetizione &#8211; questa vita nello Stato ateo, allora sarà molto più facile spingerli ad accettare l&#8217;ateismo stesso, perché avranno consegnato le loro istituzioni, il loro governo ed avranno accettato il giogo degli atei e il loro dominio. Consumato il dominio degli atei, si avrà avanzato molto verso l&#8217;offensiva violenta finale.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ed ecco che cominciano ad apparire ovunque piccoli segni di un cambiamento del comunismo. La Russia &#8211; questa è la storia odierna, almeno provvisoriamente, perché dalla storia comunista si può entrare ed uscire&#8230;è una storia artificiale e industrializzata &#8211; perché appartiene alla storia prossima&#8230;.</p>
<p style="font-weight: 400;">[problema nella registrazione originale]</p>
<p style="font-weight: 400;">La parola &#8220;coesistenza&#8221; &#8211; come in generale tutto ciò che viene propagato dai comunisti &#8211; ha qualcosa di scaltro. Contiene qualcosa come un cattivo seme, un errore e una confusione. Nella parola &#8220;coesistenza&#8221; c&#8217;è una confusione.</p>
<p style="font-weight: 400;">Come sono le cose che coesistono? Sono le cose che esistono insieme! Che esistono allo stesso tempo! E, pertanto, le cose più contrarie evidentemente coesistono. Per esempio, si può dire che c&#8217;è una certa coesistenza tra la vittima e l&#8217;assassino, finché l&#8217;omicida non abbia ancora ucciso la vittima! Coesistono in uno stato di lotta, coesistono in uno stato di difficoltà, in uno stato di reazione. Ma coesistono. Cioè, la coesistenza, in questo senso naturale della parola, è un fatto indipendente dalla volontà delle parti. Coesistono con dispiacere, coesistono con piacere, vi è comunque una coesistenza.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ma la parola &#8220;pacifica&#8221; ha un significato speciale. È la coesistenza di cose contrarie e che rimangono contrarie. Non nascondono il fatto che sono contrarie l&#8217;una a confronto dell&#8217;altra. Ma siccome ognuna sa che non può eliminare l&#8217;altra, perché non è abbastanza forte, allora cercano di continuare la lotta in modo contenuto, moderato e che non abbia l&#8217;aspetto estremo. E possono anche, in alcuni casi e secondo certe prospettive, collaborare.</p>
<p style="font-weight: 400;">Di conseguenza, i sostenitori della coesistenza dicono che vi è una possibilità di stabilire una coesistenza della Chiesa con il comunismo. E la possibilità sarebbe questa: esiste il pericolo di un&#8217;esplosione atomica, di una catastrofe atomica, se dalla parte cattolica si scatenasse una guerra universale. Da un altro canto, la differenza di regime &#8211; di regimi politici, economici e sociali &#8211; costituisce un evidente fattore per stabilire la prossimità di una guerra. Non è l&#8217;unica causa di una guerra, ma è un fattore che può predisporre e creare i litigi, e questi possono portare molto facilmente alla guerra.</p>
<p style="font-weight: 400;">Siccome la guerra è la distruzione dell&#8217;umanità &#8211; e la distruzione è la peggiore di tutte &#8211; allora le due parti, i comunisti e i cattolici, sarebbero interessati a coesistere per evitare la guerra.</p>
<p style="font-weight: 400;">Questa coesistenza si adempierebbe a diversi livelli. Quello di una coesistenza internazionale, tra potenze capitaliste e potenze comuniste; quindi, una convenzione di rapporti diplomatici con la Russia, con i paesi satelliti della Russia, l&#8217;istituzione di scambi economici e culturali, di affari di ogni tipo, di turismo reciproco, ecc.</p>
<p style="font-weight: 400;">Dopo questa forma di convivenza, avverrebbe anche quella dei cattolici nei paesi dominati dal comunismo. E qui siamo al punto principale. Cioè, ad esempio, in Polonia, che è una nazione compatta ed eroicamente cattolica, non si può fare in questa nazione ciò che è stato fatto in Russia, dove le chiese sono state chiuse o la libertà di culto è stata fortemente limitata. In Polonia non hanno deciso di chiudere le chiese. D&#8217;altronde, hanno permesso che il culto fosse praticato, ma esigendo come condizione che i cattolici accettassero il regime comunista come un fatto compiuto e non si ribellassero contro il comunismo. E che, pertanto, lavorassero, accettassero una limitazione delle loro attività, del loro proselitismo, ma non creassero difficoltà che potessero portare a una insurrezione perché questa potrebbe indurre alla guerra, e la guerra potrebbe risultare in una catastrofe atomica. Ragion per cui i cattolici dovrebbero restare molto contentini, a braccia conserte, ma con la libertà di pregare e di ricevere i sacramenti.</p>
<p style="font-weight: 400;">Questa forma di coesistenza, come vedete, è una coesistenza molto simile a quella del leone e della pecora. Cioè, il leone guarda la pecora con uno sguardo terribile e vuole divorarla; ma lascia vivere un po&#8217; quella povera creatura, purché non si manifesti troppo dispiaciuta e neanche spaventata. Deve rimanere molto felice, molto contenta, finché il leone non le faccia qualcosa. E così si avvera la relativa coesistenza&#8230;</p>
<p style="font-weight: 400;">Quale è il risultato di questa proposta, che non viene fatta in modo ufficiale dalla parte dei russi, ma per via indiretta? Infatti, è ben vero che essi non parlano ufficialmente di coesistenza; tuttavia la realizzano in Polonia e la stanno iniziando anche un po&#8217; in Russia. Intanto vi sono i famosi democristiani di sinistra che, con i loro sorrisi, che conosciamo così bene, propongono la stessa cosa. La propongono con quell&#8217;aria di superiorità di chi ha trovato una formula elegante, che solo gli spiriti sciocchi, gli spiriti &#8220;tardivi&#8221;, non sanno percepire. Perciò li interpellano altezzosamente e come chi manipola elegantemente un esplosivo&#8230;come un chimico che sa maneggiarlo e non ha paura di nulla, che gioca con le cose, per arrivare all&#8217;elegante conclusione che si può coesistere e che non esiste alcun pericolo. Fa un piccolo sorriso e lancia uno sguardo di commiserazione per i poveri come noi, che non l&#8217;abbiamo capita e che scorgiamo qualche pericolo in questa coesistenza&#8230;</p>
<p style="font-weight: 400;">Qual è il risultato di tutto ciò? Il risultato è il seguente: questa proposta di coesistenza si propaga; emerge qui, spunta di là, viene un po&#8217; rafforzata più in là, mano a mano che si diffonde. E l&#8217;ipotesi della coesistenza va sentita nell&#8217;aria come qualcosa di possibile, qualcosa di non molto definito, che magari sarebbe lecita, ma che non si presenta propriamente nell&#8217;ambito della liceità, visto che non si sta parlando di liceità, ma di una necessità vitale. E se qualcuno dicesse che non è lecito, verrebbe interpellato così: <strong>&#8220;Ma allora cosa vuoi? Un&#8217;esplosione atomica? Vuoi arrivare fino a quel punto? Allora sei un folle!&#8221;</strong>. E finirebbe qui qualsiasi argomentazione.</p>
<p style="font-weight: 400;">Giunge poi il momento di un&#8217;opinione cattolica che per molti anni  è stata abituata a vedere questo problema posto in questione, ma senza mai vederlo interamente risolto.</p>
<p style="font-weight: 400;">Arriva il momento, per esempio, di un&#8217;aggressione della Russia contro un determinato paese. L&#8217;aggressione si consuma. Cosa dovrebbero fare i cattolici? Per loro la via del dovere ormai non è più chiara. Di conseguenza, non si tratta più di proporre loro l&#8217;eroismo, perché l&#8217;eroismo collide con una domanda: è ragionevole essere eroici in questa situazione? Vi è l&#8217;obbligo di essere eroici in questa situazione, se la coesistenza è possibile? &#8220;Pensaci un po&#8217;&#8221; &#8211; si direbbe ognuno, pensando al suo vecchio padre, alla sua anziana madre, a sua moglie, ai suoi figli &#8211; &#8220;è giusto consigliare un atteggiamento di resistenza a questa gente per farne dei martiri? È lecito esporli alla tentazione del martirio? (poiché anche il martirio è una tentazione). È lecito a tutta l&#8217;umanità esporsi al rischio di un&#8217;esplosione atomica per causa di un atteggiamento di resistenza, di negativismo?</p>
<p style="font-weight: 400;">Ed ecco che dove si chiede, da un lato, una presa di posizione eroica e, dall&#8217;altro, una perplessità  riguardo all&#8217;eroismo, la fibra morale va in frantumi! Nel momento del pericolo, è evidente che tantissime persone non troveranno i mezzi psicologici per resistere. (Cioè, quando si permette che questa sorta di interrogazione o fantasma della coesistenza fluttui nell&#8217;aria, ciò che si permette è una guerra psicologica di primissimo ordine, di cui si approfitterà nel momento esatto in cui la Russia invaderà una nazione.)</p>
<p style="font-weight: 400;">In conclusione, quando si permette che aleggi nell’aria questa specie di interrogativo o di fantasma della coesistenza, si permette con questo che si concretizzi una fenomenale manovra di guerra psicologica, dalla quale verrà ricavato un profitto nel momento esatto in cui accadrà l’invasione di una nazione perpetrata dalla Russia.</p>
<p style="font-weight: 400;">L&#8217;invasione di una nazione! <strong>Diciamo, per esempio, che questo accada in Italia. Dio non lo voglia, perché è proprio lì che si trova il Papato, che è il centro del nostro cuore</strong>. Ma supponiamo che ciò avvenga. Figuriamoci le trionfali elezioni dei comunisti in Italia &#8211; sapete che non siamo così tanto lontani da questo. Quindi, dopo le elezioni sale un governo comunista! E con il governo comunista, la coesistenza&#8230;Il regime comunista significherebbe l&#8217;eliminazione della proprietà privata, se non di fatto almeno di diritto; l&#8217;eliminazione dell&#8217;istituzione della famiglia, ma concedendo libertà alla Chiesa: i cattolici arrivati dall&#8217;estero potrebbero recarsi in Italia, entrarci, visitare i templi, andare e venire. Di ritorno ai loro paesi direbbero: &#8220;Suvvia, l&#8217;Italia non sta poi così male; naturalmente ci si deve stringere un po&#8217;, i padroni e i proprietari sono finiti&#8230;e la famiglia è legalmente finita, ma comunque la Chiesa esiste! La Chiesa continua ancora, e questa è la cosa essenziale!</p>
<p style="font-weight: 400;">Quale sarebbe il risultato di un esempio così vivo? Sarebbe allora il fatto che cinquecento milioni di cattolici perderebbero le loro ragion d&#8217;essere principali. E la grande muraglia &#8211; che secondo me è la grande difficoltà dei comunisti per dominare il mondo &#8211; questo muro crollerebbe a terra.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ritengo, dunque, di un&#8217;immensa importanza che domandiamo a noi stessi se e in quale misura questa resistenza è legittima, necessaria, indispensabile. E all&#8217;opposto, in quale misura questa coesistenza è legittima, necessaria, indispensabile. Perciò, questa sera mi è sembrato interessante fare qualche riflessione su questo problema.</p>
<p style="font-weight: 400;">Come può vedere, è veramente uno dei più grandi problemi &#8211; se non il maggiore &#8211; riguardo all&#8217;espansione sovietica nel mondo.  La prima cosa che ritengo essenziale sottolineare è che la proprietà privata e la famiglia non sono istituzioni che rappresentano un privilegio per le persone che le costituiscono. La famiglia non è un privilegio personale per le persone che la costituiscono. È vero che esiste un interesse personale del marito sulla moglie, e reciprocamente; che c&#8217;è un diritto dei genitori sui figli e un diritto dei figli ad essere protetti dai loro genitori; e che questi diritti sono diritti personali.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ma questo, di per sé, non significa che la famiglia sia un&#8217;istituzione che funziona come un privilegio individuale per le persone che la compongono. In effetti essa conferisce privilegi e vantaggi, ma è un&#8217;istituzione di diritto naturale che risulta dall&#8217;ordine profondo dei fatti. E tentare di sopprimere la famiglia è qualcosa che sconvolge talmente ogni senso cattolico per capire che non ci sarà mai una coesistenza basata come minimo sulla soppressione di fatto della famiglia. Vale a dire che non si può nemmeno lontanamente concepire un ordine di cose in cui sia possibile la coesistenza e, allo stesso tempo, la famiglia sia soppressa e non vi sia più la possibilità della legittima perpetuazione della specie umana. Ciò è così evidente che mi sembra di poter mettere da parte questo problema e sollevare un&#8217;altra ipotesi, ossia, se i comunisti sopprimono la famiglia e permettono di fatto alla proprietà privata  di continuare ad esistere. Allora ci si chiede se questa coesistenza sia possibile.</p>
<p style="font-weight: 400;">La prima risposta che si deve dare mi sembra la seguente: se puramente e semplicemente non fossero poste condizioni, lo Stato comunista sopprimerebbe la proprietà privata, ma la Chiesa avesse la libertà di culto e con questa libertà di culto conservasse anche la libertà di insegnamento, in modo tale che tutta la dottrina cattolica potesse essere insegnata nelle chiese cattoliche e che ivi fosse possibile indottrinare il popolo e parlare contro il comunismo, contro l&#8217;ateismo e discorrere a favore della famiglia e della proprietà privata, allora la coesistenza dovrebbe essere accettata. È una cosa ovvia.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ma la questione che si deve contrastare è se si trattasse di una coesistenza con certe condizioni. Tra queste, supponiamo la condizione più probabile che sarebbe messa in questi termini: la Chiesa è libera di predicare il suo dogma, ma non può attaccare il comunismo, non può respingere la dottrina comunista, non può parlare contro l&#8217;ateismo. Può dire che Dio esiste, ma non parli contro gli atei; può affermare che Dio esiste, ma non si impegni nel confutare il comunismo, dimostrando che l&#8217;ateismo è falso. Insomma, le è permesso di dire la verità, ma non di combattere l&#8217;errore.</p>
<p style="font-weight: 400;">E, per quanto riguarda la questione della proprietà privata, che semplicemente non se ne parli! Vale a dire: insegnate la dottrina cattolica e non preoccupatevi della proprietà privata. Al massimo, ma proprio al massimo, dite che in teoria sarebbe meglio la proprietà privata, ma siccome i fatti non lo permettono, allora la si può sopprimere, la si può tralasciare, considerato che la Chiesa prepara le anime per il Cielo e non per la Terra. Quindi non ha niente a che vedere con i regimi economici né con la proprietà privata. Il compito della Chiesa è unicamente quello di condurre le anime al cielo. Pertanto, i cattolici devono accettare, senza rimorsi o nostalgie, il regime economico e sociale del comunismo.</p>
<p style="font-weight: 400;">Di fronte a questa ipotesi &#8211; che è quella probabile, cioè il primo passo per consolidare un certo ordine di cose, e poi, più tardi, iniziare una grande persecuzione &#8211; quale è la vera posizione cattolica?</p>
<p style="font-weight: 400;">Secondo me, la vera posizione è questa: la proprietà privata è &#8211; come la famiglia &#8211; un&#8217;istituzione di diritto naturale. Lo affermò molto bene il Papa Leone XIII. Naturalmente, non è stato l&#8217;unico a dirlo &#8211; anche se lo ha detto con  chiarezza e con un&#8217;ammirevole maestria di esposizione -, benché tutti i Papi lo avessero sempre detto ed è sempre stato l&#8217;insegnamento della Chiesa.</p>
<p style="font-weight: 400;">Qual è l&#8217;origine della proprietà privata? Cos&#8217;è la proprietà privata nella sua essenza?</p>
<p style="font-weight: 400;">La proprietà privata è un principio morale. È un&#8217;istituzione che deriva da un principio morale. E questo principio morale è direttamente legato all&#8217;uomo, alla natura umana.</p>
<p style="font-weight: 400;">Quale é questo principio morale e come lo si dimostra?</p>
<p style="font-weight: 400;">C&#8217;è un principio presente in tutta la natura e che si riferisce a tutti gli esseri viventi: è il principio di correlazione tra le necessità di un essere vivente e i mezzi che possiede per soddisfare le sue necessità.</p>
<p style="font-weight: 400;">Prendiamo, ad esempio, un uccello. Un uccello è leggero, quindi può volare e quando vola, fugge dai suoi nemici; quando ha fame, possiede il becco con cui prende il cibo e si nutre; sente freddo, ma ha le sue piume per proteggere il suo organismo dal freddo, ecc. ecc.. C&#8217;è una correlazione naturale in ogni essere vivente tra la propria anatomia e fisiologia, e le proprie esigenze.</p>
<p style="font-weight: 400;">Orbene, questa correlazione esiste anche nell&#8217;uomo. L&#8217;uomo è un essere dotato di intelligenza e volontà. Quindi, in un certo modo è infinitamente superiore agli animali e non ha solo gli istinti. Per cui è pure consapevole, da solo, di cosa gli conviene. Inoltre, ha una volontà che lo stimola a fare ciò che gli conviene. Di conseguenza, è naturale che l&#8217;uomo usi la sua intelligenza e volontà per &#8211; attraverso l&#8217;uso di queste risorse e del suo corpo, che è al servizio della sua intelligenza e volontà &#8211; soddisfare le sue esigenze personali. La ragione per cui l&#8217;uomo ha il diritto &#8211; perché negli animali non si può parlare di diritti, ma tra gli uomini si deve parlare di diritti &#8211; di soddisfare le sue necessità con il suo corpo, la sua intelligenza e sua volontà, sta nel fatto stesso che la sua intelligenza gli appartiene, come pure la sua volontà e il suo corpo. E pertanto ha il diritto di usarlo per soddisfare le sue necessità individuali. L&#8217;uomo è libero per natura; ed è perciò che la schiavitù non è legittima. Perché la schiavitù priva l&#8217;uomo, gli nega il diritto di disporre di sé stesso, che è insito nella natura umana. È per questo che siamo tutti contro la schiavitù. Dunque, chi nega il suddetto diritto, si dichiara sostenitore della schiavitù.</p>
<p style="font-weight: 400;">Quale è la conseguenza di questo diritto? Esemplifichiamo con un certo uomo, un pescatore, che si trova sulla spiaggia e sa che vi sono dei pesci nel mare. Sale in una barca, in un natante che ha fabbricato e va in mare, prende pesci e li mangia. Ha esercitato un diritto? Sì. Qual è questo diritto? Quello di ap-pro-priazione. Infatti, i pesci sono stati creati per l&#8217;uomo. Egli ha fame e li vuole; prende un pesce e lo mangia. Nel momento in cui prende il pesce, se ne appropria. Lo stesso accade, per esempio, con un frutto che pende da un albero e che un uomo lo raccoglie e lo mangia. Che diritto ha di farlo? Se l&#8217;albero non ha già un proprietario, si tratta di un&#8217;appropriazione. Faccio un altro esempio: nel mio paese [il Brasile] vi sono cinque milioni di chilometri quadrati che appartengono al governo o non appartengono a nessuno, e non sono stati ancora occupati. Se una persona vi entra e si stabilisce, pratica un atto di legittima appropriazione, perché la terra è vergine come ai tempi di Adamo ed Eva! Questa terra è stata fatta per l&#8217;umanità, che è costituita di uomini in concreto e se un uomo ci va, ha il diritto di appropriarsene. Questo è il fatto dell&#8217;appropriazione.</p>
<p style="font-weight: 400;">Siccome l&#8217;uomo ha il diritto di appropriarsi, per sé stesso, delle cose che gli occorrono &#8211; dice Leone XIII &#8211; intende con la propria intelligenza, constata che le sue necessità si rinnovano ed ha il diritto di provvedere, razionalmente, alla soddisfazione stabile delle sue necessità. Di conseguenza, dopo l&#8217;appropriazione di un frutto, ne consegue la proprietà dell&#8217;albero. E dopo, per uno stesso meccanismo, ne deriva la proprietà di uno strumento di produzione: l&#8217;uomo si rende conto che con un&#8217;asta e una cordicella, può pescare. Adatta una canna e fabbrica una lenza. Diventa proprietario della canna, della corda e del pesce che cattura. Vuol dire, queste proprietà derivano direttamente dalla disponibilità dei beni che non sono stati appropriati e questa disponibilità è correlata alla facoltà dell&#8217;uomo di disporre di sé stesso. Cioè, alla radice di tutto c&#8217;è il diritto dell&#8217;uomo a disporre della propria personalità.</p>
<p style="font-weight: 400;">Dunque, la proprietà individuale non è un privilegio contrario al bene comune, non è qualcosa che può opporsi al bene comune. È evidente che deve adattarsi al bene comune, ha una funzione sociale che deve coordinarsi con il bene comune. Ma è anche evidente che questo adattamento, questa coordinazione è una funzione della proprietà, ma non è la proprietà stessa. La proprietà in sé non può essere abolita perché sarebbe abolire, sopprimere il diritto dell&#8217;uomo su sé stesso. E questo diritto è naturale, non può essere eliminato.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ecco perché due Comandamenti della Legge di Dio &#8211; non è soltanto uno, e se fosse uno solo sarebbe già del tutto sufficiente &#8211; prefiggono la proprietà. È vietato rubare. È proibito anche solo desiderare la proprietà che appartiene ad un altro. Per quale motivo? È perché il Decalogo non è un insieme di leggi arbitrarie. Il Decalogo è l&#8217;insieme dei principi fondamentali dell&#8217;ordine naturale rivelati da Dio. È per questo che Dio ha imposto due Comandamenti e due Comandamenti che sono eterni. E che non possono assolutamente essere eliminati. Questi due Comandamenti fanno parte della Legge di Dio e quindi nessun cattolico può non giudicare come assolutamente e profondamente illecito qualsiasi ordine che si basi sulla soppressione della proprietà. È la violazione dell&#8217;ordine naturale; è la violazione di due Comandamenti della Legge di Dio.</p>
<p style="font-weight: 400;">La Chiesa può dispensarsi dall&#8217;insegnare due Comandamenti della Legge di Dio? Non può. Dio non ha detto alla Chiesa: &#8220;Insegna più o meno il mio Vangelo, purché non sia troppo fastidioso, è ovvio&#8230;&#8221;. Anche un dio un po&#8217; democristiano, si capisce&#8230;(risate). Ma la Chiesa ha la missione di insegnare tutta la Legge e quindi non se ne può dispensare, o accettare un patto per tacere una parte della Legge. La Legge è un tutto; la Legge è un insieme. Non si può fare a meno della Legge in parte, senza che la mutili interamente. È come una fisionomia, è come il volto di un uomo. Non si può dire: &#8220;Beh, Tizio è mio amico e non voglio ucciderlo, certamente non lo farò; il suo viso è molto simpatico, ma gli caverò gli occhi!”. Sarebbe un assurdo, una deformazione, la creazione di un mostro! La Legge di Dio senza alcuni degli elementi che le sono fondamentali diventa mostruosa. Non viene semplicemente sminuita, ma resta sfigurata. È come una fisionomia rovesciata, in cui si toglie qualcosa di indispensabile e, quindi, non va fatto.</p>
<p style="font-weight: 400;">Esiste una ragione che pertanto è praticamente più profonda. Se è vero il principio che ho menzionato prima, ripetendo Leone XIII, allora ad ogni momento la proprietà privata si rinnova, poiché quando un uomo lavora, il suo salario non appartiene allo Stato, ma è naturalmente suo come lavoratore. Infatti, quando un uomo pesca, il prodotto pescato non appartiene naturalmente allo Stato, ma al pescatore, e via dicendo&#8230;E ad ogni momento nello Stato comunista [opposto alla proprietà privata] si verificano appropriazioni di cose che, di fatto, sono state prossimamente o lontanamente rubate! Perché la proprietà non viene soppressa definitivamente, visto che rinasce ad ogni momento. Di conseguenza come si può ricevere o vendere qualcosa che si sa che è stata confiscata, cioè rubata dallo Stato? Qui emerge appunto una vera questione di coscienza che rappresenta uno dei più delicati e dei più sensibili problemi, che non si può sorvolare.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ma penso che ci sia qualcosa di ancora più importante: si dice che la proprietà privata non ha attinenza con la salvezza eterna, e che la missione della Chiesa è quella di preparare le anime per la gloria di Dio. Ma come si preparano le anime alla gloria di Dio? Le si prepara con la conoscenza e l&#8217;amor di Dio su questa terra; ed è necessario che sia una conoscenza vera e un amore vero. Si deve amare veramente il Dio vero, come Egli lo è veramente! Quando l&#8217;uomo, alla fine del suo percorso su questa terra, avrà raggiunto il punto in cui Dio ha voluto che vivesse, sarà giudicato per il vero amore e la vera conoscenza che avrà avuto del Dio vero.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ebbene, come si conosce Dio? Uno dei modi migliori per conoscere Dio è la sua Legge. La Legge di Dio, i profeti l&#8217;hanno amata, Nostro Signore Gesù Cristo l&#8217;ha insegnata con un&#8217;autorità divina e con esempi meravigliosi. Egli ha dato alla Chiesa la missione di insegnarla affinché gli uomini conoscessero Dio, poiché così come si conosce un re dalle leggi che fa, così pure si conosce Dio dalle leggi che Egli ha fatto. Di questo ne è alquanto un simbolo l&#8217;uomo, che ha la Legge di Dio impressa nella propria anima.</p>
<p style="font-weight: 400;">Quindi, come è possibile sfigurare la Legge di Dio? Non insegnarla, insegnarla mutilata, far capire che il bene è male e che il male è bene, e che la proprietà privata non è necessaria, che la proprietà comune è legittima? Dare a intendere tutto ciò e poi far sì che gli uomini continuino ad avere una vera idea di Dio?</p>
<p style="font-weight: 400;">Tra le altre virtù infinite, Dio possiede la giustizia. Come è possibile avere l&#8217;idea di un Dio giusto se non si ha l&#8217;idea di giustizia?! E come è possibile avere un&#8217;idea di giustizia se non si ha l&#8217;idea del&#8221;mio&#8221; e del &#8220;tuo&#8221;? Il fondamento stesso dell&#8217;idea di giustizia non è il &#8220;mio&#8221;, il &#8220;tuo&#8221; e ciò che appartiene alla società? Come si può togliere il &#8220;mio&#8221; e il &#8220;tuo&#8221; senza sradicare dalle sue fondamenta ed annichilire l&#8217;idea di giustizia? E come si può voler insegnare agli uomini questa &#8220;piccola giustizia&#8221; su com&#8217;è Dio ed amarLo, se non si insegna loro cos&#8217;è la giustizia? Dio è La giustizia! Dio non è soltanto giusto; Dio è La Giustizia. Quando una di queste anime raggiungesse l&#8217;eternità, non potrebbe recriminarci dicendo: &#8220;Ho incontrato il Dio di giustizia, ma non corrispondeva al Dio che mi aspettavo. Nella mia vita non ho potuto amare il vero Dio, perché voi avete menzionato il Suo Nome, mi avete istruito con le vostre parole, ma non mi avete dato le sue leggi! Ho vissuto e sono morto, con il Nome di Dio in bocca, ma non ho avuto la verità su Dio nella mia mente, non l&#8217;ho avuta nel cuore, perché è stata fatta sottratta qualcosa di fon-da-men-tale&#8221;.</p>
<p style="font-weight: 400;">Dunque, &#8220;A chi è stato dato molto, molto sarà chiesto&#8221;. Si tratta di un principio fondamentale, da cui decorre la terribile censura che si potrebbe fare ai cattolici che hanno accettato la deformazione della Legge di Dio.</p>
<p style="font-weight: 400;">Mentre riassumo, vorrei indicare un&#8217;altra circostanza molto profonda che menzionerò brevemente.</p>
<p style="font-weight: 400;">Quando si stabilisce un regime come quello russo, che è tutto coerente, la linea della coerenza viene insegnata con grande forza, implicitamente ed esplicitamente. Tutte le istituzioni parlano di proprietà in comune, tutte le abitudini parlano di proprietà in comune e tutta la vita si basa sulla proprietà in comune. Tutto ciò penetra attraverso i pori e sembra assolutamente naturale, costituendo una seconda natura. E l&#8217;individuo non si rende nemmeno conto che non è giusto. Di conseguenza, se non c&#8217;è libertà per la Chiesa &#8211; non solo per dire che deve esserci la proprietà privata, ma anche per spiegare fino a che punto è un&#8217;ingiustizia non possedere una proprietà privata &#8211; se non esiste questa libertà, come Essa può formare anime che sono profondamente abituate a un ordine di cose che in tutti i modi parla loro di un altro ordine opposto, che plasma la mentalità degli uomini come se fosse una scultura, adoperando tutte le forme di compressione che esistono oggi, e che rappresenta un ordine di cose basato sull&#8217;ingiustizia? Come si può fare?</p>
<p style="font-weight: 400;">Come vedete dunque, signore e signori, in tutto ciò vi è una violazione di elementi fondamentali della giustizia, perché agli uomini è dovuta la verità, e qualsiasi cosa è meglio che negargliela. La cosa più terribile sarebbe se gli uomini la vedessero e non la ricevessero. Questo non deve succedere.</p>
<p style="font-weight: 400;">Infine, voi mi direte: <strong>&#8220;Professore, allora cosa succederà? Sarà la bomba atomica? È verso la bomba atomica che ci sta spingendo?</strong> Perché tutto questo è molto bello da dire nella tranquillità di un momento in cui non c&#8217;è guerra; e dirlo a una città come Buenos Aires o San Paolo, che probabilmente non saranno il bersaglio di un bombardamento atomico. Ma <strong>si</strong> <strong>immagini una città come New York, Londra, o Parigi, molto probabilmente attinte da una bomba atomica. Si immagini una di queste città: pensa che quella gente lo potrebbe accettare?&#8221;</strong></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Rispondo che la cosa più importante non è che gli uomini accettino, ma che gli sia stato detto tutto, e che si assumano la personale responsabilità!</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Ma c&#8217;è qualcos&#8217;altro, ed è che, a mio parere, <strong>la maniera più diretta per arrivare alla bomba atomica sarebbe quella di accettare un patto di questa natura per evitare proprio la bomba atomica</strong>. Vi dirò perché.</p>
<p style="font-weight: 400;">Gli uomini sono spesso puniti su questa terra per i loro peccati, ma c&#8217;è anche una punizione eterna. Vengono ricompensati per le loro virtù, ma dopo hanno soprattutto la ricompensa eterna.</p>
<p style="font-weight: 400;">Tuttavia con le nazioni, ci disse Sant&#8217;Agostino, non è così. Le nazioni non esisteranno in Cielo e nemmeno nell&#8217;inferno. Sono enti morali. E gli enti morali non superano i limiti del tempo. Quindi ciò che accadrà è che se una nazione pecca gravemente, riceverà la punizione su questa terra. Se fa un atto di virtù, riceverà il premio su questa terra. Esiste a proposito una bellissima esposizione di Joseph De Maistre su questo argomento in cui illustra, per esempio, la felicità anche terrena delle nazioni missionarie. E dimostra che le grandi nazioni missionarie, finché rimangono fedeli al loro spirito missionario, sono le grandi nazioni dominatrici della terra. E quanto questo è vero per la nazione spagnola o per quella portoghese da cui noi proveniamo!</p>
<p style="font-weight: 400;">Ebbene, il peccato che consiste nell&#8217;imporre ai cattolici una formula come quella che abbiamo appena esposto e il peccato che i cattolici commetterebbero  accettandola collettivamente, non sarebbe soltanto individuale, ma collettivo e nazionale. Questo peccato andrebbe pagato su questa terra e il prezzo da pagare non <strong>potrebbe sorprendere nessuno se fosse esattamente un diluvio atomico. Perché noi, invece di confidare in Dio, anziché mettere la nostra speranza in Lui e chiederGli di salvarci dal cataclisma atomico, ci siamo fidati della parola dei russi!</strong> Abbiamo consegnato loro il potere, le forze dei nostri perché entrassero. <strong>E invece di fare un patto con Dio e chiedere al Dio tre volte Santo e infinitamente fedele alle sue parole di scendere con i suoi Angeli, in modo visibile o invisibile, per salvarci</strong>, <strong>mettiamo al contrario la nostra fiducia nelle potenze delle tenebre, </strong>dicendo a queste: &#8220;Ecco le nostre mani, quelle destre, stringetele. Ecco le chiavi delle nostre case, i nostri governi, le nostre istituzioni; prendete tutto, facciamo un atto di fiducia in voi, non ci farete nessun male&#8221;.</p>
<p style="font-weight: 400;">Vi domando: <strong>questo peccato non potrebbe essere la causa del diluvio atomico? </strong>La misericordia di Dio risponderebbe al mondo, sottoporrebbe il mondo alla catastrofe atomica se non venisse un peccato così immenso? Si potrebbe almeno sperare di no. Mentre che se si commette questo peccato, <strong>quali sono le ragioni della misericordia &#8211; la misericordia è infinita &#8211; ma quanta ragione ci sarebbe di avere paura della giustizia!</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">(applausi)</p>
<p style="font-weight: 400;">Immaginate invece un popolo che abbia il coraggio di dire: &#8220;<strong>No!</strong> <strong>Io</strong> <strong>non so come Dio opererà; non so come ci salverà; ma tutto ciò non è legittimo e metto la mia fiducia in Lui, nella Madonna che mi assiste, negli Angeli e nei Santi protettori delle nazioni, affinché mi difendano. Io dico &#8216;no!&#8217;. Cada pure il mondo su di me, ma io sarò fedele fino alla morte, e fino alla morte dirò &#8220;no!&#8221;. Farò come Santa Cecilia che, quando fu martirizzata le recisero il collo, ma quando i cattolici entrarono la videro con il collo mal tagliato ed era ancora mezza viva, e con le tre dita che facevano così, per indicare la Santissima Trinità. Era la sua professione di fede proprio alla soglia della morte!</strong>&#8220;.</p>
<p style="font-weight: 400;">Noi potremmo trovarci come nazioni prostrate a terra ed essere apparentemente annientati, ma diremmo &#8220;no!&#8221;, e con le tre dita affermeremmo: &#8220;Ecco, la Santissima Trinità esiste&#8221;, e con le nostre labbra diremmo: &#8220;La Madonna esiste e Loro ci aiuteranno&#8221;!.</p>
<p style="font-weight: 400;">E io aggiungo, signore e signori: <strong>il cielo e la terra potrebbero passare, ma questi popoli non sarebbero abbandonati da Dio! Io non temo la bomba atomica per questi popoli; io temo la vigliaccheria.</strong> Ed è per questo che per il mio Brasile, lontano ma amato, per la vostra Argentina, vicina e anche amata, io <strong>auspico </strong>il destino <strong>dell’eroismo, della fedeltà e della fiducia nella Provvidenza!</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">(applausi prolungati)</p>
<p style="font-weight: 400;">(*) Traduzione dallo spagnolo. Senza revisione dell&#8217;autore.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe title="En lugar de confiar en Dios que evite una hecatombe atómica, ¿confiaremos en los hombres?" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/24UBJIx2rEA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>L'articolo <a href="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/invece-di-confidare-in-dio-per-evitare-una-catastrofe-atomica-ci-fideremo-degli-uomini-3/">Invece di confidare in Dio per evitare una catastrofe atomica, ci fideremo degli uomini?</a> proviene da <a href="https://www.pliniocorreadeoliveira.info">Plinio Correa de Oliveira</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>I say heaven and earth could pass, but God would not abandon those nations. I am not afraid of nuclear bombs as far as they are concerned: I fear cowardice.</title>
		<link>https://www.pliniocorreadeoliveira.info/i-say-heaven-and-earth-could-pass-but-god-would-not-abandon-those-nations-i-am-not-afraid-of-nuclear-bombs-as-far-as-they-are-concerned-i-fear-cowardice-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nestor Fonseca]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 15:19:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Discursos]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.pliniocorreadeoliveira.info/?p=32807</guid>

					<description><![CDATA[<p>Instead of trusting God to prevent a nuclear catastrophe, will we trust in human beings?</p>
<p>L'articolo <a href="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/i-say-heaven-and-earth-could-pass-but-god-would-not-abandon-those-nations-i-am-not-afraid-of-nuclear-bombs-as-far-as-they-are-concerned-i-fear-cowardice-2/">I say heaven and earth could pass, but God would not abandon those nations. I am not afraid of nuclear bombs as far as they are concerned: I fear cowardice.</a> proviene da <a href="https://www.pliniocorreadeoliveira.info">Plinio Correa de Oliveira</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><em><strong>This lecture in Buenos Aires on November 4, 1964 was originally titled, “The Freedom of the Church in the Communist State.”</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.americaneedsfatima.org/"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-23420 size-full" src="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2023/02/Our-Lady-at-Fatima-Prophecies-of-Tragedy-or-Hope-Borelli.jpg" alt="" width="391" height="536" srcset="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2023/02/Our-Lady-at-Fatima-Prophecies-of-Tragedy-or-Hope-Borelli.jpg 391w, https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2023/02/Our-Lady-at-Fatima-Prophecies-of-Tragedy-or-Hope-Borelli-219x300.jpg 219w" sizes="(max-width: 391px) 100vw, 391px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Reverend Fathers, military authorities, ladies and gentlemen,</p>
<p style="font-weight: 400;">It is a great pleasure and privilege to speak to this audience, and I say so not just out of kindness. Indeed, it is truly satisfying for a speaker to communicate with his listeners and realize that everyone stands for the same ideals, has the same mindset, and cares about the same problems.</p>
<p style="font-weight: 400;">That is a pleasure, particularly when there is a growing perception in Brazil, Argentina, and other Latin American countries that they face the same issues. More than in other historical epochs, one can say that everything unites us, and nothing separates us.</p>
<p style="font-weight: 400;">Therefore, I am gladly addressing tonight what I see as a basic issue in today’s life. Today we are facing such an accumulation of problems that it is no small thing to say that this one is basic.</p>
<p style="font-weight: 400;">Imagine that you are in the Kremlin. Top leaders of international communism hold a meeting and ask themselves a vital question. They managed to dominate Russia and the unfortunate countries handed over to them by an ill-fated policy of the victorious Allies of the Second World War. They managed to conquer a swath of Asia. Although not very conspicuously, they extend their domination over the whole of North Africa. They set foot in Cuba and can even take over nearby Bolivia—would God that I am wrong. The communists have, so to speak, pincer-like arms growing everywhere to dominate the world.</p>
<p style="font-weight: 400;">However, they cannot control the world all at once and are obliged to move gradually through a process. Of course, they want to dominate the world immediately. Why don’t they do it? It is because they have obstacles.</p>
<p style="font-weight: 400;">What might these obstacles be? What is the primary difficulty that obliges them to do only gradually what they would like to do immediately?</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>The fundamental question for communist strategists must be to weaken that primary obstacle and make it eventually crumble from one moment to the next so they can spread throughout the West and the non-communist world like a torrent of barbarians.</strong></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>That is a fundamental question also for us.</strong> Because all other issues lose their meaning and importance if we look at the foundations of our still vaguely Christian civilization&#8211; if you can call it so – and pose the communism v Christian civilization alternative.</p>
<p style="font-weight: 400;">How important are education, health, finance, and industrial development compared to the big problem, the great alternative, communism or non-communism?</p>
<p style="font-weight: 400;">This alternative obviously supersedes all the rest. Therefore, for the communists and for us, the big question is to know what that obstacle is, realize its importance and strengthen it while the communists try to weaken it.</p>
<p style="font-weight: 400;">Therefore<strong>, this is a fundamental, vital question at the strategic level.</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">I have mentioned, in recent lectures, the real difficulty communists are facing. <strong>The real barrier against international communism is the Holy Roman Catholic and Apostolic Church</strong>.</p>
<p style="font-weight: 400;">Looking at the issue according to earthly realities, the real barrier on the natural plane is the profound adhesion many souls give the Roman Catholic Church, with the unpredictable reactions and the natural and supernatural strength that arises when she is persecuted.</p>
<p style="font-weight: 400;">In this regard, I remember two episodes I read in the <strong><em>Osservatore Romano</em></strong> many years ago, which show <strong>the true nature of that obstacle</strong>. When talking about obstacles, we immediately think of weapons or economic sanctions. Do not think, ladies and gentlemen, that this is primarily about weapons. Instead, the two episodes I read about in the Osservatore Romano are symptoms of the situation in Russia.</p>
<p style="font-weight: 400;">The first episode took place among a poor population mystified by communist propaganda, <strong>in a Catholic village, perhaps in Ukraine, the most Catholic part of Soviet Russia</strong>. A parish priest bribed by the Soviets was saying Mass in a crowded church. In the sermon, he turns to the people and says, “My dear faithful, I must tell you that until now, I have made a mockery of my whole life to earn money. I do not believe in the Catholic Church as the Church of God. I do not even believe there is a God. It was a scam for me to earn a living. God does not exist, nor do I believe in Him. Nobody believes in Him in the clergy or episcopate. You, who believe it, are fools.”  He came down from the pulpit in his full vestments, stopped the Mass, and left. The audience was appalled. Do you know what the peasants filling the church did? They all got up, sang the Creed to the end, and dispersed.</p>
<p style="font-weight: 400;">Here you see <strong>a psychological resistance, a capacity to counter a spiritual atomic bomb of the worst kind</strong>. It indicates a force that you cannot subdue by weapons, a force that becomes contagious, and not only contagious but winning, dominating, and multiplying. A small episode like this beckons something like a force of nature that begins to show.</p>
<p style="font-weight: 400;">The Soviets, who know history very well and are aware of the ultimate causes of the great failures of the revolutions that preceded communism, are very keen to analyze such occurrences.</p>
<p style="font-weight: 400;">Another event I read about in the <strong><em>Osservatore Romano</em></strong> is <strong>the story of</strong> <strong>two boys in a village where communists were planning to close the local church, desecrate the Blessed Sacrament, and forbid all worship</strong>. The two boys overheard a conversation between two communists planning to attack the church during the night. The boys decide to wait inside the church to defend the Blessed Sacrament in their pristine devotion. They spend the whole night there alone. When morning arrives, they hear the communists forcing the door and entering. Then, presumably&#8211; there were no witnesses—they climb the altar and cover the tabernacle with their bodies. The communists enter and order them to leave. They say, “We would rather die lest you desecrate Our Lord.” The communists shoot and kill those innocent victims on the altar.</p>
<p style="font-weight: 400;">Episodes like that are not negligible. Here it is not just about two boys who die or some peasants singing the Creed. <strong>These are symptoms, and good sociologists know the importance of symptoms just as doctors know a patient’s symptoms</strong>. While an isolated fact has a slight meaning in some situations, there are other situations when an episode does have a telltale value.</p>
<p style="font-weight: 400;">In this specific case, it is clearly <strong>something symptomatic that repeats itself in the history of the Church over the ages and which communists see as posing a great danger.</strong></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>A great danger in what sense?</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">You could say, “But there were such symptoms in Russia, and yet they dominated religion and put an end to everything. So why do they intervene with so many brutal measures? Prof. Plinio, are you not exaggerating the importance of these symptoms? Granted, they are symptoms; but what is their practical importance?”</p>
<p style="font-weight: 400;">That is easy to answer. The practical importance of such symptoms is not found at the moment of domination or initial resistance. It appears later, and I can summarize it with something <strong>from the memoirs of Napoleon</strong>, which made a deep impression on me. On the island of Saint Helena &#8211; where Divine Providence very deservedly thrown him – Napoleon had evening conversations with his last faithful friends. The latter wrote down what he said along with the memories he dictated. One of those companions, a very open and aggressive anticlerical, <strong>asked Napoleon:</strong> “Your Majesty, <strong>why did you make the mistake of re-establishing the Catholic religion? Why did you allow parish priests to resume their old work of evangelization?</strong> The clergy did nothing for you when the Austrians, Russians and Prussians invaded French territory, and you fell. That was your reward.”</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Napoleon gave him this profound answer: </strong>“We verified that French Catholics clandestinely reorganized after an initial moment of disorganization and bewilderment. Their clandestine resistance was such that either we had to massacre a good part of the population or the clandestine resistance would continue.” It was not armed resistance but perseverance in prayer, frequenting the sacraments, and a hostile attitude toward the atheist State imposed by the French Revolution.</p>
<p style="font-weight: 400;">Napoleon went on: “At the Directory, we found the police had evidence of numerous clandestine seminaries run and taught by clandestine priests. These priests were energetic and very intransigent. These intransigent and combative priests formed a new and combative clergy for France. As their resistance was perpetuating itself, it was better to restore the freedom of the Church and interfere in the appointment of seminary professors and directors, as well as bishops, and to place easygoing and accomodating clergy in those positions. Then the Church would lose more ground than with direct persecution.”</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>This formula made me believe more in Napoleon’s intelligence than everything I read about his battles, reforms, and public works.</strong> There is something Machiavellian about it. When you cannot break down obstacles and remove them, you have to go around them, and the communists know it.</p>
<p style="font-weight: 400;">So it seems that they are carrying out <strong>a comprehensive maneuver for the following purposes: How to get people accustomed to things so that resistance to communism vanishes from among the five hundred million Catholics worldwide?</strong> How to run politics and pose problems and situations to have those five hundred million Catholics stop reacting? How to make the influence Catholics have on other churches, including non-Christian ones drag a vast segment of this God-believing world under an officially atheistic State? Once they get used to accepting life in an atheistic State by dint of sensitivity, habit, and the force of routine and repetition, it will be much easier to push them to accept atheism. They will have allowed their institutions and government to be placed under the yoke of atheists. The atheists will have gone a long way toward the final and violent offensive by attaining domination.</p>
<p style="font-weight: 400;">Fledgling signs of a mutation in communism are beginning to appear everywhere.</p>
<p style="font-weight: 400;">Communists have launched a new buzzword, “coexistence.” As usually happens with their things, it has something rogue about it; it contains bad seeds, error, and confusion.</p>
<p style="font-weight: 400;">Indeed, things that coexist are things that exist together and at the same time. Therefore, even the most contrary things coexist. For example, there is a momentary coexistence between a murderer and his victim before the latter is killed. Both ‘coexist’ in a state of struggle and reaction but coexist. Thus, in the natural sense of the word, coexistence does not depend on the will of the parties. There is coexistence, whether they coexist with disgust or pleasure.</p>
<p style="font-weight: 400;">Now, “peaceful coexistence” has a special meaning. It is the coexistence of contrary parties that remain opposed and do not hide they are. But since one lacks enough strength to eliminate the other, they try to continue fighting in a self-contained or moderate fashion that does not seem too radical. Under some standpoints, and in some cases, they even can collaborate.</p>
<p style="font-weight: 400;">Coexistence supporters claim it is possible to establish coexistence between the Church and communists. They say that if Catholics remain adamant against communism, there is a danger of a world war leading to a nuclear catastrophe. Differences in political, economic, and social regimes are not the only cause of war but can create rivalries that can easily lead to war.</p>
<p style="font-weight: 400;">Since nuclear war would destroy humanity – and destruction is the worst of all evils – both communists and Catholics would be interested in coexisting to avoid war.</p>
<p style="font-weight: 400;">Such coexistence would happen on several planes—first, an international coexistence between capitalist and communist powers. Hence you establish diplomatic, cultural, and business relations with Russia and its satellite countries, cultural exchange, tourism, etc.</p>
<p style="font-weight: 400;">Then would come <strong>another form of coexistence: between Catholics and communists in communist-dominated countries.</strong> Here is the crux of the matter. For example, in Poland—a massively and heroically Catholic nation—the communists cannot do what they did in Russia, where they closed churches and severely curtailed freedom of worship. They did not want to do so in Poland. They allowed worship but demanded that Catholics accept the communist regime as a fait accompli and not revolt. Catholics had to take a limitation of their activities and apostolate to avoid creating difficulties that could lead to revolution. A revolution could lead to war, and war could lead to an atomic catastrophe. Catholics would have to behave like happy children, sitting on their hands but free to pray and receive the sacraments.</p>
<p style="font-weight: 400;">As you can see, this form of coexistence highly resembles that between a lion and a sheep. The lion looks at the sheep with a terrible look as if wanting to devour it. But it lets the poor thing live a little while so it does not look too disgruntled or terrified. Let it remain delighted and easygoing until the lion pounces. So is peaceful coexistence.</p>
<p style="font-weight: 400;">What is the result of this proposal, which the Russians make indirectly rather than officially? They do not speak officially of coexistence but implement it in Poland and start a bit in Russia. With their smile, which we know too well, some famous Christian Democrat leftists propose the same thing. And they present it with the superiority of someone who found an elegant formula that only silly or ‘retarded’ minds cannot understand. They behave condescendingly as experienced chemists handle and play with explosives to show that coexistence poses no danger. They sport a little smile with a look of pity for poor people like us who believe that coexistence is dangerous.</p>
<p style="font-weight: 400;">Accordingly, a diffuse idea of coexistence pops up here and there, becomes more assertive in some circles, and spreads. Coexistence hangs in the air as a possibility, something not clearly defined, which may be lawful or not, but that is a moot point because it is vitally needed. Indeed, someone may ask, “What do you want? A nuclear catastrophe? You must be crazy!” And the argument is over.</p>
<p style="font-weight: 400;">We thus have, for many years now, a Catholic opinion used to seeing the problem arise without being entirely resolved.</p>
<p style="font-weight: 400;">What should Catholics do, for example, when Russia attacks another country? The path of duty is no longer clear in their minds. You cannot propose heroism to them because you run into this question: Is it reasonable or obligatory to be heroic in this situation if coexistence is possible? To his old father, mother, wife, or children, someone may say: “Think about it: do you have the right to advise these people to resist and thus turn them into martyrs? Is it lawful to expose them to the temptation of martyrdom? Martyrdom is a temptation. Is it lawful for humanity to expose itself to the risk of atomic attack with an attitude of resistance or negativism?”</p>
<p style="font-weight: 400;">Now, people’s moral fiber breaks down when a situation calls for taking a heroic position, and they are perplexed and hesitant. At the moment of danger, very many people will evidently lack the psychological means to resist. In other words, when the ghost of coexistence is allowed to hover in the air, you have an ongoing, first-rate maneuver of psychological warfare they will take advantage of when Russia invades another nation.</p>
<p style="font-weight: 400;">Let us say, for example, that Italy is invaded (God forbid because there is the papacy, center of our hearts) or that the communists win an election there—something which, as you know, is not far from happening. After the election, we have a communist government and regime that eliminates (legally, if not in fact) private property and the institution of the family. Yet, we also have coexistence, with freedom for the Church. Catholics can travel there, enter churches, and leave. They return to their countries saying, “Oh! It is not so bad in Italy. Naturally, they had to tighten their belts; property owners are gone, and the family is legally over, but the Church is still there, and that is the essential thing!”</p>
<p style="font-weight: 400;">What is the result of this living example? Five hundred million Catholics lose their primary reasons for resisting. With that, in my opinion, the great barrier or difficulty the communists face to dominate the world will have collapsed to the ground.</p>
<p style="font-weight: 400;">Therefore, it seems <strong>vital for us to ask whether and to what extent this resistance is legitimate, necessary, and indispensable; and to what extent coexistence is legitimate, necessary, or indispensable.</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">I find it appropriate to give some reflections on this problem tonight.</p>
<p style="font-weight: 400;">As you can see, Soviet expansion worldwide is truly one of the biggest problems – if not the biggest – we are facing.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>The first thing I find essential to emphasize is that the institutions of private property and the family are not a privilege to those who are part of them.</strong> The family is not a personal privilege of its members. True, there is a personal interest of a husband in his wife and vice versa; parents have a right over their children; the children have a right to be protected by their parents; these are personal rights.</p>
<p style="font-weight: 400;">However, this does not mean that the family is an institution that functions as a privilege for those who constitute it. It does confer benefits and advantages, but it is an institution of Natural Law derived from the profound order of things. Attempting to suppress the family is so shocking to anyone with a Catholic sense that it is easy to see there will never be a coexistence based on the de facto suppression of the family. One cannot even remotely conceive of an order of things in which coexistence is possible while at the same time the family is suppressed and the legitimate possibility of perpetuating the human species no longer exists.</p>
<p style="font-weight: 400;">That is so obvious that I think we can set this problem aside and raise another hypothesis.</p>
<p style="font-weight: 400;">Is coexistence possible if the communists suppress the family but allow private property to continue?</p>
<p style="font-weight: 400;">Suppose it is impossible to prevent a communist State from abolishing private property. If the Church has freedom of worship and teaching; if she can teach Catholic doctrine in its entirety, speak out against atheism and communism, and defend the family and private property, coexistence evidently should be accepted.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>The question is what conditions the communists will demand to implement that coexistence.</strong> Suppose they would allow the Church to preach dogma but prevent her from rejecting communist doctrine or attacking communism or atheism. She may say that God exists but cannot refute communism by proving that atheism is false. She can tell the truth but not fight error.</p>
<p style="font-weight: 400;">Besides, the communists might say, “let her teach Catholic doctrine but not talk about private property. At most, she can say that, in theory, the regime of private property would be better, but since the facts do not allow it, one can suppress or leave it out because the Church prepares souls for heaven and not earth. The Church has nothing to do with economic regimes or private property. Her sole task is to lead souls to heaven. So Catholics must accept the communist economic and social regime without remorse or regret.”</p>
<p style="font-weight: 400;">What is the authentic Catholic position facing this hypothesis, which is likely a first step to consolidate an illegitimate order of things and start a great persecution?</p>
<p style="font-weight: 400;">As Pope Leo XIII aptly said, the family, like private property, is an institution of Natural Law. This has been consistent church teaching, and all popes have always said it, but Leo XIII did so with a clear, admirable, and masterly exposition.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>What is the origin of private property? What is private property in essence?</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Private property is a moral principle. It is an institution that flows from a moral principle. And this moral principle is directly linked to human nature.</p>
<p style="font-weight: 400;">What is this moral principle, and how is it demonstrated?</p>
<p style="font-weight: 400;">There is in all of nature a principle that relates to all living beings. It is the principle of the correlation between the needs of a living being and the means it has to satisfy them.</p>
<p style="font-weight: 400;">Take, for example, a bird. A bird is light, and so it can fly. Flying enables it to flee from its enemies. A bird is hungry; it has a beak with which it takes food and nourishes itself; it has feathers to protect its body against the cold. There is in every living being a natural correlation between its anatomy, physiology, and needs.</p>
<p style="font-weight: 400;">This correlation also exists in man. He is a being endowed with intelligence and will. Somehow infinitely superior to animals, he not only has instincts but knows what suits him. He also has a will that drives him to do what suits him. So, it is natural for man to use his body, intellect and will to satisfy his personal needs by employing the resources available to his intellect and will.</p>
<p style="font-weight: 400;">Man has the right to satisfy his needs with his body, intellect and will because his intelligence belongs to him and so do his will and body (one cannot speak of rights when it comes to animals). Therefore, he has the right to use it to satisfy his individual needs. He is free by nature, and that is why slavery is illegitimate. Slavery denies man the right to dispose of himself, which is in human nature, and that is why all of us oppose slavery. Whoever denies this right proclaims himself a partisan of slavery.</p>
<p style="font-weight: 400;">What is the consequence of this right? Take, for example, a fisherman on a beach. He knows there are fish in the sea; he takes a boat he made, goes to the sea, catches the fish, and eats them. Did he exercise a right? Yes. What right is that? It is the right of appropriation.</p>
<p style="font-weight: 400;">Fish were made for man. A man is hungry and wants fish. He catches a fish and eats it. The moment he takes the fish, he appropriates it like he does a fruit hanging from a tree, which he picks and eats. What right does he have to do so? If the tree has no owner, he has the right to appropriate it. For example, in my country [Brazil], five million square kilometers belong either to the government or to no one and have not been occupied. If a person enters a plot of land there and settles down, he practices an act of rightful appropriation because the earth is as virgin as it was at the time of Adam and Eve. This earth was made for humanity, for real people. If a person goes there, he has the right to appropriate it. That is appropriation.</p>
<p style="font-weight: 400;">Since man has the right to appropriate the things he needs, says Leo XIII, by his intelligence, he sees that his needs are recurrent, so he has the right to provide for the stable satisfaction of his needs rationally. Whence, after appropriating the fruit, he also appropriates the tree. By the same mechanism, he acquires ownership of an instrument of production. A man realizes he can catch fish with a rod or line; he adapts a stick, makes a line, and becomes the owner of the rod and line and the fish he catches.</p>
<p style="font-weight: 400;">In other words, these properties derive directly from the availability of goods that have not been appropriated; this availability is related to man’s ability to dispose of himself. At the root of everything is man’s right to dispose of his personality.</p>
<p style="font-weight: 400;">Therefore, individual property is not a privilege contrary to the common good or that could oppose it. Evidently, it must adapt to the common good and has a social function that must be coordinated with the common good. This adaptation or coordination is a function of property but not the same thing as property. Property cannot be abolished because that would suppress man’s right over himself. It is a natural right and cannot be eliminated.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>That is why two Commandments of God’s Law</strong> (even if one would entirely suffice) deal with private property by forbidding stealing and coveting one neighbor’s goods.</p>
<p style="font-weight: 400;">What is the reason for that? It is because <strong>the Decalogue is not a set of arbitrary laws</strong>. The Decalogue is the set of fundamental principles of the Natural Order revealed by God. Because of that, God imposed two Commandments that are eternal and absolutely cannot be eliminated. These two Commandments are part of God’s Law and, therefore, no Catholic can fail to see any order based on the suppression of property as absolutely and profoundly unlawful. That suppression is a violation of the Natural Order and two Commandments of the Law of God.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Can the Church dispense with teaching two Commandments of the Law of God? She cannot.</strong> God did not say to the Church: “Teach My Gospel more or less as long as it does not get too uncomfortable,” as would a somewhat Christian-democrat God if you know what I mean&#8230; (laughs). The Church’s mission is to teach the entire Law, and therefore she cannot dispense with it or accept a pact to silence part of the Law. The Law is a whole; the Law is a set. No part of it can be ignored without mutilating the whole. It is like a person’s face. You cannot say, “well, so-and-so is my friend, and I don’t want to kill him. But his face is very nice, so I will gouge his eyes out.” That is absurd; it is the creation of a monster.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>The Law of God minus some of its fundamental elements is monstrous.</strong> It is not simply diminished but disfigured, like a countenance in which something indispensable is turned inside out or withdrawn. Therefore, one cannot do it.</p>
<p style="font-weight: 400;">However, there is a deeper, practical reason. If the principle I stated&#8211; repeating Leo XIII&#8211; is true, then private property restarts at every moment. When a man works, his salary does not belong to the State but naturally belongs to him. When a man fishes, the catch does not naturally belong to the State but to the fisherman, and so on. In a communist State, people are continuously using robbed or stolen goods because property cannot be suppressed and is reborn at every moment. How can you receive or sell something you know is stolen? Here is a concrete, most lively, and delicate problem of conscience that you cannot ignore.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>It seems to me there is something even more important:</strong> They say that private property does not concern eternal salvation and that the Church’s mission is to prepare souls for the glory of God. But how do you prepare souls for the glory of God? You do it by making them know and love God on this earth. That must be true knowledge and true love. One must truly love the true God as He truly is. When, at the end of his earthly journey, a person reaches the point where God wanted him to live, he will be judged by the true love and true knowledge he had of the true God.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>How do you get to know God?</strong> One of the best ways to know God is through His Law. The prophets loved God’s Law. Our Lord Jesus Christ taught it with divine authority and marvelous examples. He gave the Church the mission to teach the Law so that men might know God. Just as a king is known by the laws he makes, so God is known by the laws He made. A person with the Law of God imprinted in his soul is a symbol.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>How can you deface the Laws of God?</strong> Can you not teach it or teach a mutilated version of it, give it to understand that good is evil and evil is good, that private property is unnecessary, common property is legitimate, and later strive to convey an accurate idea of God?</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Justice is one of God’s infinite virtues.</strong> How can you have an idea of a just God if you have no idea of justice? How can you have an idea of justice if you do not have the notion of “mine” and “yours”? Is not the notion of “mine,” “yours,” and “theirs” the very foundation of the idea of justice? How can you remove “mine” and “yours” without uprooting the idea of justice from its foundations and destroying it? How can you seek to teach people what God is like and to love Him if you do not teach them what justice is? God is not simply just; He is Justice itself. When such a soul reaches eternity, he cannot reproach us, saying, “I found the righteous God but not the God I expected. In my life, I could not love the true God because you mentioned His name and taught His words but did not give me His laws. I lived and died with God’s name in my mouth but without the truth about God in my heart because that fundamental notion was absent.” “To whom much has been given, much will be asked.” This terrible reproach could be leveled at Catholics who accept facts of this nature.</p>
<p style="font-weight: 400;">To summarize, I will quickly mention another very profound circumstance.</p>
<p style="font-weight: 400;">A fully coherent regime like the Russian one teaches its line of coherence implicitly and explicitly with great force. All its institutions and habits speak of common property. All life is based on collective ownership. This penetrates people’s pores, looks absolutely natural, and begins to feel like second nature. They do not even realize that this is not right. <strong>How can the Church form souls if it is not free to say that there must be private property and to explain to what extent it is an injustice not to have private property? How can the Church form souls deeply accustomed to an order of things based on injustice, which molds their mentality through today’s multiple types of pressure?</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Therefore, as you can see, ladies and gentlemen, there is a violation of fundamental elements of justice. People are owed the truth, and anything is better than denying it to them.</p>
<p style="font-weight: 400;">You may say to me<strong>, “but professor, what will happen then? Are you pushing us toward an atomic bomb? It is very nice to say all this in peacetime tranquility or in a city like Buenos Aires or São Paulo, which probably will not be the target of nuclear weapons. But imagine a city like New York, London, or Paris, that a nuclear bomb will most likely hit. Do you think people can accept that?”</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">The most important thing is not that they accept it but that they are told and take personal responsibility.</p>
<p style="font-weight: 400;">There is something else. <strong>In my opinion, the most direct way to arrive at a nuclear attack would be to accept such a pact to avoid it. The reason is that,</strong> while people often are punished for their sins on this earth, they also have eternal punishment. Here they are also rewarded for their virtues, but their main reward is eternal.</p>
<p style="font-weight: 400;">However, Saint Augustine tells us that is not the case with nations. No nation will exist in heaven or hell. Nations are moral beings, and moral beings do not go beyond the limits of time. So, when a nation sins grievously, its punishment comes on this earth. If a nation does an act of virtue, it will receive its reward on this earth. Joseph De Maistre gave a beautiful exposition on this issue in which he shows, for example, the earthly happiness of missionary nations. He shows that great missionary nations while remaining true to their missionary spirit, are the great dominating nations on earth. How true this is of the Spanish and Portuguese nations from which we come!</p>
<p style="font-weight: 400;">Accordingly, <strong>the sin of imposing such a [coexistence] formula on Catholics and the sin they collectively committed by accepting it would not just be an individual but a collective and national sin. And</strong> <strong>that sin would have to be paid for on this earth. No one could be surprised if that payment on earth were precisely a nuclear catastrophe</strong>. <strong>Because, instead of trusting God, placing our hope in Him, and asking Him to save us from nuclear catastrophe, we trusted the word of Russians, handed over power to them, and opened the gates of our countries to them. Instead of making a pact with the thrice-holy and infinitely faithful God, asking Him to descend with His Angels visibly or invisibly to save us, we placed our trust in the powers of darkness, saying, “here are our hands, handcuff them; here are the keys to our homes, governments and institutions: keep it all. We trust in you; you will do us no harm.”</strong></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Could such sin not be the cause of an atomic deluge? Would God’s mercy subject the world to nuclear catastrophe if that huge sin did not happen? One could at least hope not. While there are reasons for mercy while this sin is committed – mercy is infinite – there are many reasons to be afraid of justice!</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Now, imagine a people who dare to say: “<strong>I do not know how God will operate. I do not know how He will save us. But I say NO, that is not legitimate! I trust in God and in Our Lady who assists me, in the angels and patroness saints of nations who defend me. I say NO! Let the world fall on me. I will be faithful and say NO unto death!</strong> I will do like Saint Cecilia the martyr, with her neck severely cut but still alive, whom Catholics saw raise three fingers to indicate the Blessed Trinity. That was her profession of faith at the gates of death.</p>
<p style="font-weight: 400;">As nations, we could be prostrated to the ground and seemingly annihilated. But we would say NO and raise our three fingers to proclaim, “the Blessed Trinity exists, Our Lady exists, and they will help us!”</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>I say heaven and earth could pass, but God would not abandon those nations. I am not afraid of nuclear bombs as far as they are concerned: I fear cowardice. </strong>That is why I wish my beloved Brazil and your likewise beloved Argentina a destiny of heroism, fidelity, and confidence in Providence.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe title="En lugar de confiar en Dios que evite una hecatombe atómica, ¿confiaremos en los hombres?" src="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/plugins/wp-fastest-cache-premium/pro/templates/youtube.html#24UBJIx2rEA?feature=oembed" width="800" height="450" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" data-mce-fragment="1"></iframe></p>
<p style="text-align: center;"><strong><i>Original audio</i></strong></p>
<p>L'articolo <a href="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/i-say-heaven-and-earth-could-pass-but-god-would-not-abandon-those-nations-i-am-not-afraid-of-nuclear-bombs-as-far-as-they-are-concerned-i-fear-cowardice-2/">I say heaven and earth could pass, but God would not abandon those nations. I am not afraid of nuclear bombs as far as they are concerned: I fear cowardice.</a> proviene da <a href="https://www.pliniocorreadeoliveira.info">Plinio Correa de Oliveira</a>.</p>
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		<title>I say heaven and earth could pass, but God would not abandon those nations. I am not afraid of nuclear bombs as far as they are concerned: I fear cowardice.</title>
		<link>https://www.pliniocorreadeoliveira.info/i-say-heaven-and-earth-could-pass-but-god-would-not-abandon-those-nations-i-am-not-afraid-of-nuclear-bombs-as-far-as-they-are-concerned-i-fear-cowardice/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nestor Fonseca]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 15:17:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Novidades]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Instead of trusting God to prevent a nuclear catastrophe, will we trust in human beings?</p>
<p>L'articolo <a href="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/i-say-heaven-and-earth-could-pass-but-god-would-not-abandon-those-nations-i-am-not-afraid-of-nuclear-bombs-as-far-as-they-are-concerned-i-fear-cowardice/">I say heaven and earth could pass, but God would not abandon those nations. I am not afraid of nuclear bombs as far as they are concerned: I fear cowardice.</a> proviene da <a href="https://www.pliniocorreadeoliveira.info">Plinio Correa de Oliveira</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><em><strong>This lecture in Buenos Aires on November 4, 1964 was originally titled, “The Freedom of the Church in the Communist State.”</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.americaneedsfatima.org/"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-23420 size-full" src="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2023/02/Our-Lady-at-Fatima-Prophecies-of-Tragedy-or-Hope-Borelli.jpg" alt="" width="391" height="536" srcset="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2023/02/Our-Lady-at-Fatima-Prophecies-of-Tragedy-or-Hope-Borelli.jpg 391w, https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2023/02/Our-Lady-at-Fatima-Prophecies-of-Tragedy-or-Hope-Borelli-219x300.jpg 219w" sizes="(max-width: 391px) 100vw, 391px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Reverend Fathers, military authorities, ladies and gentlemen,</p>
<p style="font-weight: 400;">It is a great pleasure and privilege to speak to this audience, and I say so not just out of kindness. Indeed, it is truly satisfying for a speaker to communicate with his listeners and realize that everyone stands for the same ideals, has the same mindset, and cares about the same problems.</p>
<p style="font-weight: 400;">That is a pleasure, particularly when there is a growing perception in Brazil, Argentina, and other Latin American countries that they face the same issues. More than in other historical epochs, one can say that everything unites us, and nothing separates us.</p>
<p style="font-weight: 400;">Therefore, I am gladly addressing tonight what I see as a basic issue in today’s life. Today we are facing such an accumulation of problems that it is no small thing to say that this one is basic.</p>
<p style="font-weight: 400;">Imagine that you are in the Kremlin. Top leaders of international communism hold a meeting and ask themselves a vital question. They managed to dominate Russia and the unfortunate countries handed over to them by an ill-fated policy of the victorious Allies of the Second World War. They managed to conquer a swath of Asia. Although not very conspicuously, they extend their domination over the whole of North Africa. They set foot in Cuba and can even take over nearby Bolivia—would God that I am wrong. The communists have, so to speak, pincer-like arms growing everywhere to dominate the world.</p>
<p style="font-weight: 400;">However, they cannot control the world all at once and are obliged to move gradually through a process. Of course, they want to dominate the world immediately. Why don’t they do it? It is because they have obstacles.</p>
<p style="font-weight: 400;">What might these obstacles be? What is the primary difficulty that obliges them to do only gradually what they would like to do immediately?</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>The fundamental question for communist strategists must be to weaken that primary obstacle and make it eventually crumble from one moment to the next so they can spread throughout the West and the non-communist world like a torrent of barbarians.</strong></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>That is a fundamental question also for us.</strong> Because all other issues lose their meaning and importance if we look at the foundations of our still vaguely Christian civilization&#8211; if you can call it so – and pose the communism v Christian civilization alternative.</p>
<p style="font-weight: 400;">How important are education, health, finance, and industrial development compared to the big problem, the great alternative, communism or non-communism?</p>
<p style="font-weight: 400;">This alternative obviously supersedes all the rest. Therefore, for the communists and for us, the big question is to know what that obstacle is, realize its importance and strengthen it while the communists try to weaken it.</p>
<p style="font-weight: 400;">Therefore<strong>, this is a fundamental, vital question at the strategic level.</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">I have mentioned, in recent lectures, the real difficulty communists are facing. <strong>The real barrier against international communism is the Holy Roman Catholic and Apostolic Church</strong>.</p>
<p style="font-weight: 400;">Looking at the issue according to earthly realities, the real barrier on the natural plane is the profound adhesion many souls give the Roman Catholic Church, with the unpredictable reactions and the natural and supernatural strength that arises when she is persecuted.</p>
<p style="font-weight: 400;">In this regard, I remember two episodes I read in the <strong><em>Osservatore Romano</em></strong> many years ago, which show <strong>the true nature of that obstacle</strong>. When talking about obstacles, we immediately think of weapons or economic sanctions. Do not think, ladies and gentlemen, that this is primarily about weapons. Instead, the two episodes I read about in the Osservatore Romano are symptoms of the situation in Russia.</p>
<p style="font-weight: 400;">The first episode took place among a poor population mystified by communist propaganda, <strong>in a Catholic village, perhaps in Ukraine, the most Catholic part of Soviet Russia</strong>. A parish priest bribed by the Soviets was saying Mass in a crowded church. In the sermon, he turns to the people and says, “My dear faithful, I must tell you that until now, I have made a mockery of my whole life to earn money. I do not believe in the Catholic Church as the Church of God. I do not even believe there is a God. It was a scam for me to earn a living. God does not exist, nor do I believe in Him. Nobody believes in Him in the clergy or episcopate. You, who believe it, are fools.”  He came down from the pulpit in his full vestments, stopped the Mass, and left. The audience was appalled. Do you know what the peasants filling the church did? They all got up, sang the Creed to the end, and dispersed.</p>
<p style="font-weight: 400;">Here you see <strong>a psychological resistance, a capacity to counter a spiritual atomic bomb of the worst kind</strong>. It indicates a force that you cannot subdue by weapons, a force that becomes contagious, and not only contagious but winning, dominating, and multiplying. A small episode like this beckons something like a force of nature that begins to show.</p>
<p style="font-weight: 400;">The Soviets, who know history very well and are aware of the ultimate causes of the great failures of the revolutions that preceded communism, are very keen to analyze such occurrences.</p>
<p style="font-weight: 400;">Another event I read about in the <strong><em>Osservatore Romano</em></strong> is <strong>the story of</strong> <strong>two boys in a village where communists were planning to close the local church, desecrate the Blessed Sacrament, and forbid all worship</strong>. The two boys overheard a conversation between two communists planning to attack the church during the night. The boys decide to wait inside the church to defend the Blessed Sacrament in their pristine devotion. They spend the whole night there alone. When morning arrives, they hear the communists forcing the door and entering. Then, presumably&#8211; there were no witnesses—they climb the altar and cover the tabernacle with their bodies. The communists enter and order them to leave. They say, “We would rather die lest you desecrate Our Lord.” The communists shoot and kill those innocent victims on the altar.</p>
<p style="font-weight: 400;">Episodes like that are not negligible. Here it is not just about two boys who die or some peasants singing the Creed. <strong>These are symptoms, and good sociologists know the importance of symptoms just as doctors know a patient’s symptoms</strong>. While an isolated fact has a slight meaning in some situations, there are other situations when an episode does have a telltale value.</p>
<p style="font-weight: 400;">In this specific case, it is clearly <strong>something symptomatic that repeats itself in the history of the Church over the ages and which communists see as posing a great danger.</strong></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>A great danger in what sense?</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">You could say, “But there were such symptoms in Russia, and yet they dominated religion and put an end to everything. So why do they intervene with so many brutal measures? Prof. Plinio, are you not exaggerating the importance of these symptoms? Granted, they are symptoms; but what is their practical importance?”</p>
<p style="font-weight: 400;">That is easy to answer. The practical importance of such symptoms is not found at the moment of domination or initial resistance. It appears later, and I can summarize it with something <strong>from the memoirs of Napoleon</strong>, which made a deep impression on me. On the island of Saint Helena &#8211; where Divine Providence very deservedly thrown him – Napoleon had evening conversations with his last faithful friends. The latter wrote down what he said along with the memories he dictated. One of those companions, a very open and aggressive anticlerical, <strong>asked Napoleon:</strong> “Your Majesty, <strong>why did you make the mistake of re-establishing the Catholic religion? Why did you allow parish priests to resume their old work of evangelization?</strong> The clergy did nothing for you when the Austrians, Russians and Prussians invaded French territory, and you fell. That was your reward.”</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Napoleon gave him this profound answer: </strong>“We verified that French Catholics clandestinely reorganized after an initial moment of disorganization and bewilderment. Their clandestine resistance was such that either we had to massacre a good part of the population or the clandestine resistance would continue.” It was not armed resistance but perseverance in prayer, frequenting the sacraments, and a hostile attitude toward the atheist State imposed by the French Revolution.</p>
<p style="font-weight: 400;">Napoleon went on: “At the Directory, we found the police had evidence of numerous clandestine seminaries run and taught by clandestine priests. These priests were energetic and very intransigent. These intransigent and combative priests formed a new and combative clergy for France. As their resistance was perpetuating itself, it was better to restore the freedom of the Church and interfere in the appointment of seminary professors and directors, as well as bishops, and to place easygoing and accomodating clergy in those positions. Then the Church would lose more ground than with direct persecution.”</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>This formula made me believe more in Napoleon’s intelligence than everything I read about his battles, reforms, and public works.</strong> There is something Machiavellian about it. When you cannot break down obstacles and remove them, you have to go around them, and the communists know it.</p>
<p style="font-weight: 400;">So it seems that they are carrying out <strong>a comprehensive maneuver for the following purposes: How to get people accustomed to things so that resistance to communism vanishes from among the five hundred million Catholics worldwide?</strong> How to run politics and pose problems and situations to have those five hundred million Catholics stop reacting? How to make the influence Catholics have on other churches, including non-Christian ones drag a vast segment of this God-believing world under an officially atheistic State? Once they get used to accepting life in an atheistic State by dint of sensitivity, habit, and the force of routine and repetition, it will be much easier to push them to accept atheism. They will have allowed their institutions and government to be placed under the yoke of atheists. The atheists will have gone a long way toward the final and violent offensive by attaining domination.</p>
<p style="font-weight: 400;">Fledgling signs of a mutation in communism are beginning to appear everywhere.</p>
<p style="font-weight: 400;">Communists have launched a new buzzword, “coexistence.” As usually happens with their things, it has something rogue about it; it contains bad seeds, error, and confusion.</p>
<p style="font-weight: 400;">Indeed, things that coexist are things that exist together and at the same time. Therefore, even the most contrary things coexist. For example, there is a momentary coexistence between a murderer and his victim before the latter is killed. Both ‘coexist’ in a state of struggle and reaction but coexist. Thus, in the natural sense of the word, coexistence does not depend on the will of the parties. There is coexistence, whether they coexist with disgust or pleasure.</p>
<p style="font-weight: 400;">Now, “peaceful coexistence” has a special meaning. It is the coexistence of contrary parties that remain opposed and do not hide they are. But since one lacks enough strength to eliminate the other, they try to continue fighting in a self-contained or moderate fashion that does not seem too radical. Under some standpoints, and in some cases, they even can collaborate.</p>
<p style="font-weight: 400;">Coexistence supporters claim it is possible to establish coexistence between the Church and communists. They say that if Catholics remain adamant against communism, there is a danger of a world war leading to a nuclear catastrophe. Differences in political, economic, and social regimes are not the only cause of war but can create rivalries that can easily lead to war.</p>
<p style="font-weight: 400;">Since nuclear war would destroy humanity – and destruction is the worst of all evils – both communists and Catholics would be interested in coexisting to avoid war.</p>
<p style="font-weight: 400;">Such coexistence would happen on several planes—first, an international coexistence between capitalist and communist powers. Hence you establish diplomatic, cultural, and business relations with Russia and its satellite countries, cultural exchange, tourism, etc.</p>
<p style="font-weight: 400;">Then would come <strong>another form of coexistence: between Catholics and communists in communist-dominated countries.</strong> Here is the crux of the matter. For example, in Poland—a massively and heroically Catholic nation—the communists cannot do what they did in Russia, where they closed churches and severely curtailed freedom of worship. They did not want to do so in Poland. They allowed worship but demanded that Catholics accept the communist regime as a fait accompli and not revolt. Catholics had to take a limitation of their activities and apostolate to avoid creating difficulties that could lead to revolution. A revolution could lead to war, and war could lead to an atomic catastrophe. Catholics would have to behave like happy children, sitting on their hands but free to pray and receive the sacraments.</p>
<p style="font-weight: 400;">As you can see, this form of coexistence highly resembles that between a lion and a sheep. The lion looks at the sheep with a terrible look as if wanting to devour it. But it lets the poor thing live a little while so it does not look too disgruntled or terrified. Let it remain delighted and easygoing until the lion pounces. So is peaceful coexistence.</p>
<p style="font-weight: 400;">What is the result of this proposal, which the Russians make indirectly rather than officially? They do not speak officially of coexistence but implement it in Poland and start a bit in Russia. With their smile, which we know too well, some famous Christian Democrat leftists propose the same thing. And they present it with the superiority of someone who found an elegant formula that only silly or ‘retarded’ minds cannot understand. They behave condescendingly as experienced chemists handle and play with explosives to show that coexistence poses no danger. They sport a little smile with a look of pity for poor people like us who believe that coexistence is dangerous.</p>
<p style="font-weight: 400;">Accordingly, a diffuse idea of coexistence pops up here and there, becomes more assertive in some circles, and spreads. Coexistence hangs in the air as a possibility, something not clearly defined, which may be lawful or not, but that is a moot point because it is vitally needed. Indeed, someone may ask, “What do you want? A nuclear catastrophe? You must be crazy!” And the argument is over.</p>
<p style="font-weight: 400;">We thus have, for many years now, a Catholic opinion used to seeing the problem arise without being entirely resolved.</p>
<p style="font-weight: 400;">What should Catholics do, for example, when Russia attacks another country? The path of duty is no longer clear in their minds. You cannot propose heroism to them because you run into this question: Is it reasonable or obligatory to be heroic in this situation if coexistence is possible? To his old father, mother, wife, or children, someone may say: “Think about it: do you have the right to advise these people to resist and thus turn them into martyrs? Is it lawful to expose them to the temptation of martyrdom? Martyrdom is a temptation. Is it lawful for humanity to expose itself to the risk of atomic attack with an attitude of resistance or negativism?”</p>
<p style="font-weight: 400;">Now, people’s moral fiber breaks down when a situation calls for taking a heroic position, and they are perplexed and hesitant. At the moment of danger, very many people will evidently lack the psychological means to resist. In other words, when the ghost of coexistence is allowed to hover in the air, you have an ongoing, first-rate maneuver of psychological warfare they will take advantage of when Russia invades another nation.</p>
<p style="font-weight: 400;">Let us say, for example, that Italy is invaded (God forbid because there is the papacy, center of our hearts) or that the communists win an election there—something which, as you know, is not far from happening. After the election, we have a communist government and regime that eliminates (legally, if not in fact) private property and the institution of the family. Yet, we also have coexistence, with freedom for the Church. Catholics can travel there, enter churches, and leave. They return to their countries saying, “Oh! It is not so bad in Italy. Naturally, they had to tighten their belts; property owners are gone, and the family is legally over, but the Church is still there, and that is the essential thing!”</p>
<p style="font-weight: 400;">What is the result of this living example? Five hundred million Catholics lose their primary reasons for resisting. With that, in my opinion, the great barrier or difficulty the communists face to dominate the world will have collapsed to the ground.</p>
<p style="font-weight: 400;">Therefore, it seems <strong>vital for us to ask whether and to what extent this resistance is legitimate, necessary, and indispensable; and to what extent coexistence is legitimate, necessary, or indispensable.</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">I find it appropriate to give some reflections on this problem tonight.</p>
<p style="font-weight: 400;">As you can see, Soviet expansion worldwide is truly one of the biggest problems – if not the biggest – we are facing.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>The first thing I find essential to emphasize is that the institutions of private property and the family are not a privilege to those who are part of them.</strong> The family is not a personal privilege of its members. True, there is a personal interest of a husband in his wife and vice versa; parents have a right over their children; the children have a right to be protected by their parents; these are personal rights.</p>
<p style="font-weight: 400;">However, this does not mean that the family is an institution that functions as a privilege for those who constitute it. It does confer benefits and advantages, but it is an institution of Natural Law derived from the profound order of things. Attempting to suppress the family is so shocking to anyone with a Catholic sense that it is easy to see there will never be a coexistence based on the de facto suppression of the family. One cannot even remotely conceive of an order of things in which coexistence is possible while at the same time the family is suppressed and the legitimate possibility of perpetuating the human species no longer exists.</p>
<p style="font-weight: 400;">That is so obvious that I think we can set this problem aside and raise another hypothesis.</p>
<p style="font-weight: 400;">Is coexistence possible if the communists suppress the family but allow private property to continue?</p>
<p style="font-weight: 400;">Suppose it is impossible to prevent a communist State from abolishing private property. If the Church has freedom of worship and teaching; if she can teach Catholic doctrine in its entirety, speak out against atheism and communism, and defend the family and private property, coexistence evidently should be accepted.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>The question is what conditions the communists will demand to implement that coexistence.</strong> Suppose they would allow the Church to preach dogma but prevent her from rejecting communist doctrine or attacking communism or atheism. She may say that God exists but cannot refute communism by proving that atheism is false. She can tell the truth but not fight error.</p>
<p style="font-weight: 400;">Besides, the communists might say, “let her teach Catholic doctrine but not talk about private property. At most, she can say that, in theory, the regime of private property would be better, but since the facts do not allow it, one can suppress or leave it out because the Church prepares souls for heaven and not earth. The Church has nothing to do with economic regimes or private property. Her sole task is to lead souls to heaven. So Catholics must accept the communist economic and social regime without remorse or regret.”</p>
<p style="font-weight: 400;">What is the authentic Catholic position facing this hypothesis, which is likely a first step to consolidate an illegitimate order of things and start a great persecution?</p>
<p style="font-weight: 400;">As Pope Leo XIII aptly said, the family, like private property, is an institution of Natural Law. This has been consistent church teaching, and all popes have always said it, but Leo XIII did so with a clear, admirable, and masterly exposition.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>What is the origin of private property? What is private property in essence?</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Private property is a moral principle. It is an institution that flows from a moral principle. And this moral principle is directly linked to human nature.</p>
<p style="font-weight: 400;">What is this moral principle, and how is it demonstrated?</p>
<p style="font-weight: 400;">There is in all of nature a principle that relates to all living beings. It is the principle of the correlation between the needs of a living being and the means it has to satisfy them.</p>
<p style="font-weight: 400;">Take, for example, a bird. A bird is light, and so it can fly. Flying enables it to flee from its enemies. A bird is hungry; it has a beak with which it takes food and nourishes itself; it has feathers to protect its body against the cold. There is in every living being a natural correlation between its anatomy, physiology, and needs.</p>
<p style="font-weight: 400;">This correlation also exists in man. He is a being endowed with intelligence and will. Somehow infinitely superior to animals, he not only has instincts but knows what suits him. He also has a will that drives him to do what suits him. So, it is natural for man to use his body, intellect and will to satisfy his personal needs by employing the resources available to his intellect and will.</p>
<p style="font-weight: 400;">Man has the right to satisfy his needs with his body, intellect and will because his intelligence belongs to him and so do his will and body (one cannot speak of rights when it comes to animals). Therefore, he has the right to use it to satisfy his individual needs. He is free by nature, and that is why slavery is illegitimate. Slavery denies man the right to dispose of himself, which is in human nature, and that is why all of us oppose slavery. Whoever denies this right proclaims himself a partisan of slavery.</p>
<p style="font-weight: 400;">What is the consequence of this right? Take, for example, a fisherman on a beach. He knows there are fish in the sea; he takes a boat he made, goes to the sea, catches the fish, and eats them. Did he exercise a right? Yes. What right is that? It is the right of appropriation.</p>
<p style="font-weight: 400;">Fish were made for man. A man is hungry and wants fish. He catches a fish and eats it. The moment he takes the fish, he appropriates it like he does a fruit hanging from a tree, which he picks and eats. What right does he have to do so? If the tree has no owner, he has the right to appropriate it. For example, in my country [Brazil], five million square kilometers belong either to the government or to no one and have not been occupied. If a person enters a plot of land there and settles down, he practices an act of rightful appropriation because the earth is as virgin as it was at the time of Adam and Eve. This earth was made for humanity, for real people. If a person goes there, he has the right to appropriate it. That is appropriation.</p>
<p style="font-weight: 400;">Since man has the right to appropriate the things he needs, says Leo XIII, by his intelligence, he sees that his needs are recurrent, so he has the right to provide for the stable satisfaction of his needs rationally. Whence, after appropriating the fruit, he also appropriates the tree. By the same mechanism, he acquires ownership of an instrument of production. A man realizes he can catch fish with a rod or line; he adapts a stick, makes a line, and becomes the owner of the rod and line and the fish he catches.</p>
<p style="font-weight: 400;">In other words, these properties derive directly from the availability of goods that have not been appropriated; this availability is related to man’s ability to dispose of himself. At the root of everything is man’s right to dispose of his personality.</p>
<p style="font-weight: 400;">Therefore, individual property is not a privilege contrary to the common good or that could oppose it. Evidently, it must adapt to the common good and has a social function that must be coordinated with the common good. This adaptation or coordination is a function of property but not the same thing as property. Property cannot be abolished because that would suppress man’s right over himself. It is a natural right and cannot be eliminated.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>That is why two Commandments of God’s Law</strong> (even if one would entirely suffice) deal with private property by forbidding stealing and coveting one neighbor’s goods.</p>
<p style="font-weight: 400;">What is the reason for that? It is because <strong>the Decalogue is not a set of arbitrary laws</strong>. The Decalogue is the set of fundamental principles of the Natural Order revealed by God. Because of that, God imposed two Commandments that are eternal and absolutely cannot be eliminated. These two Commandments are part of God’s Law and, therefore, no Catholic can fail to see any order based on the suppression of property as absolutely and profoundly unlawful. That suppression is a violation of the Natural Order and two Commandments of the Law of God.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Can the Church dispense with teaching two Commandments of the Law of God? She cannot.</strong> God did not say to the Church: “Teach My Gospel more or less as long as it does not get too uncomfortable,” as would a somewhat Christian-democrat God if you know what I mean&#8230; (laughs). The Church’s mission is to teach the entire Law, and therefore she cannot dispense with it or accept a pact to silence part of the Law. The Law is a whole; the Law is a set. No part of it can be ignored without mutilating the whole. It is like a person’s face. You cannot say, “well, so-and-so is my friend, and I don’t want to kill him. But his face is very nice, so I will gouge his eyes out.” That is absurd; it is the creation of a monster.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>The Law of God minus some of its fundamental elements is monstrous.</strong> It is not simply diminished but disfigured, like a countenance in which something indispensable is turned inside out or withdrawn. Therefore, one cannot do it.</p>
<p style="font-weight: 400;">However, there is a deeper, practical reason. If the principle I stated&#8211; repeating Leo XIII&#8211; is true, then private property restarts at every moment. When a man works, his salary does not belong to the State but naturally belongs to him. When a man fishes, the catch does not naturally belong to the State but to the fisherman, and so on. In a communist State, people are continuously using robbed or stolen goods because property cannot be suppressed and is reborn at every moment. How can you receive or sell something you know is stolen? Here is a concrete, most lively, and delicate problem of conscience that you cannot ignore.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>It seems to me there is something even more important:</strong> They say that private property does not concern eternal salvation and that the Church’s mission is to prepare souls for the glory of God. But how do you prepare souls for the glory of God? You do it by making them know and love God on this earth. That must be true knowledge and true love. One must truly love the true God as He truly is. When, at the end of his earthly journey, a person reaches the point where God wanted him to live, he will be judged by the true love and true knowledge he had of the true God.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>How do you get to know God?</strong> One of the best ways to know God is through His Law. The prophets loved God’s Law. Our Lord Jesus Christ taught it with divine authority and marvelous examples. He gave the Church the mission to teach the Law so that men might know God. Just as a king is known by the laws he makes, so God is known by the laws He made. A person with the Law of God imprinted in his soul is a symbol.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>How can you deface the Laws of God?</strong> Can you not teach it or teach a mutilated version of it, give it to understand that good is evil and evil is good, that private property is unnecessary, common property is legitimate, and later strive to convey an accurate idea of God?</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Justice is one of God’s infinite virtues.</strong> How can you have an idea of a just God if you have no idea of justice? How can you have an idea of justice if you do not have the notion of “mine” and “yours”? Is not the notion of “mine,” “yours,” and “theirs” the very foundation of the idea of justice? How can you remove “mine” and “yours” without uprooting the idea of justice from its foundations and destroying it? How can you seek to teach people what God is like and to love Him if you do not teach them what justice is? God is not simply just; He is Justice itself. When such a soul reaches eternity, he cannot reproach us, saying, “I found the righteous God but not the God I expected. In my life, I could not love the true God because you mentioned His name and taught His words but did not give me His laws. I lived and died with God’s name in my mouth but without the truth about God in my heart because that fundamental notion was absent.” “To whom much has been given, much will be asked.” This terrible reproach could be leveled at Catholics who accept facts of this nature.</p>
<p style="font-weight: 400;">To summarize, I will quickly mention another very profound circumstance.</p>
<p style="font-weight: 400;">A fully coherent regime like the Russian one teaches its line of coherence implicitly and explicitly with great force. All its institutions and habits speak of common property. All life is based on collective ownership. This penetrates people’s pores, looks absolutely natural, and begins to feel like second nature. They do not even realize that this is not right. <strong>How can the Church form souls if it is not free to say that there must be private property and to explain to what extent it is an injustice not to have private property? How can the Church form souls deeply accustomed to an order of things based on injustice, which molds their mentality through today’s multiple types of pressure?</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Therefore, as you can see, ladies and gentlemen, there is a violation of fundamental elements of justice. People are owed the truth, and anything is better than denying it to them.</p>
<p style="font-weight: 400;">You may say to me<strong>, “but professor, what will happen then? Are you pushing us toward an atomic bomb? It is very nice to say all this in peacetime tranquility or in a city like Buenos Aires or São Paulo, which probably will not be the target of nuclear weapons. But imagine a city like New York, London, or Paris, that a nuclear bomb will most likely hit. Do you think people can accept that?”</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">The most important thing is not that they accept it but that they are told and take personal responsibility.</p>
<p style="font-weight: 400;">There is something else. <strong>In my opinion, the most direct way to arrive at a nuclear attack would be to accept such a pact to avoid it. The reason is that,</strong> while people often are punished for their sins on this earth, they also have eternal punishment. Here they are also rewarded for their virtues, but their main reward is eternal.</p>
<p style="font-weight: 400;">However, Saint Augustine tells us that is not the case with nations. No nation will exist in heaven or hell. Nations are moral beings, and moral beings do not go beyond the limits of time. So, when a nation sins grievously, its punishment comes on this earth. If a nation does an act of virtue, it will receive its reward on this earth. Joseph De Maistre gave a beautiful exposition on this issue in which he shows, for example, the earthly happiness of missionary nations. He shows that great missionary nations while remaining true to their missionary spirit, are the great dominating nations on earth. How true this is of the Spanish and Portuguese nations from which we come!</p>
<p style="font-weight: 400;">Accordingly, <strong>the sin of imposing such a [coexistence] formula on Catholics and the sin they collectively committed by accepting it would not just be an individual but a collective and national sin. And</strong> <strong>that sin would have to be paid for on this earth. No one could be surprised if that payment on earth were precisely a nuclear catastrophe</strong>. <strong>Because, instead of trusting God, placing our hope in Him, and asking Him to save us from nuclear catastrophe, we trusted the word of Russians, handed over power to them, and opened the gates of our countries to them. Instead of making a pact with the thrice-holy and infinitely faithful God, asking Him to descend with His Angels visibly or invisibly to save us, we placed our trust in the powers of darkness, saying, “here are our hands, handcuff them; here are the keys to our homes, governments and institutions: keep it all. We trust in you; you will do us no harm.”</strong></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Could such sin not be the cause of an atomic deluge? Would God’s mercy subject the world to nuclear catastrophe if that huge sin did not happen? One could at least hope not. While there are reasons for mercy while this sin is committed – mercy is infinite – there are many reasons to be afraid of justice!</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Now, imagine a people who dare to say: “<strong>I do not know how God will operate. I do not know how He will save us. But I say NO, that is not legitimate! I trust in God and in Our Lady who assists me, in the angels and patroness saints of nations who defend me. I say NO! Let the world fall on me. I will be faithful and say NO unto death!</strong> I will do like Saint Cecilia the martyr, with her neck severely cut but still alive, whom Catholics saw raise three fingers to indicate the Blessed Trinity. That was her profession of faith at the gates of death.</p>
<p style="font-weight: 400;">As nations, we could be prostrated to the ground and seemingly annihilated. But we would say NO and raise our three fingers to proclaim, “the Blessed Trinity exists, Our Lady exists, and they will help us!”</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>I say heaven and earth could pass, but God would not abandon those nations. I am not afraid of nuclear bombs as far as they are concerned: I fear cowardice. </strong>That is why I wish my beloved Brazil and your likewise beloved Argentina a destiny of heroism, fidelity, and confidence in Providence.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe title="En lugar de confiar en Dios que evite una hecatombe atómica, ¿confiaremos en los hombres?" src="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/plugins/wp-fastest-cache-premium/pro/templates/youtube.html#24UBJIx2rEA?feature=oembed" width="800" height="450" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" data-mce-fragment="1"></iframe></p>
<p style="text-align: center;"><strong><i>Original audio</i></strong></p>
<p>L'articolo <a href="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/i-say-heaven-and-earth-could-pass-but-god-would-not-abandon-those-nations-i-am-not-afraid-of-nuclear-bombs-as-far-as-they-are-concerned-i-fear-cowardice/">I say heaven and earth could pass, but God would not abandon those nations. I am not afraid of nuclear bombs as far as they are concerned: I fear cowardice.</a> proviene da <a href="https://www.pliniocorreadeoliveira.info">Plinio Correa de Oliveira</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Em vez de confiar em Deus que evite uma hecatombe atômica, confiaremos nos homens?</title>
		<link>https://www.pliniocorreadeoliveira.info/en-lugar-de-confiar-en-dios-que-evite-una-hecatombe-atomica-confiaremos-en-los-hombres/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nestor Fonseca]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 14:56:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Novidades]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Audio original em castelhano Revmos. Srs. sacerdotes, dignas autoridades militares, minhas senhoras, meus senhores É com muito gosto que tenho mais uma ocasião para falar a este auditório e que para mim considero um privilégio, não por uma mera cordialidade de civilidade e de gentileza. É porque é verdadeiramente uma satisfação para um orador quando [&#8230;]</p>
<p>L'articolo <a href="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/en-lugar-de-confiar-en-dios-que-evite-una-hecatombe-atomica-confiaremos-en-los-hombres/">Em vez de confiar em Deus que evite uma hecatombe atômica, confiaremos nos homens?</a> proviene da <a href="https://www.pliniocorreadeoliveira.info">Plinio Correa de Oliveira</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><iframe title="En lugar de confiar en Dios que evite una hecatombe atómica, ¿confiaremos en los hombres?" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/24UBJIx2rEA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong><i>Audio original em castelhano</i></strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Revmos. Srs. sacerdotes, dignas autoridades militares, minhas senhoras, meus senhores</p>
<p style="font-weight: 400;">É com muito gosto que tenho mais uma ocasião para falar a este auditório e que para mim considero um privilégio, não por uma mera cordialidade de civilidade e de gentileza. É porque é verdadeiramente uma satisfação para um orador quando consegue estabelecer uma comunicação de alma com seus ouvintes. E quando percebe que todos defendem os mesmos ideais, têm a mesma  mentalidade e que se preocupam com os mesmos problemas.</p>
<p style="font-weight: 400;">É um prazer senti-lo, sobretudo nesta época em que se percebe cada vez mais a comunidade de questões que existem entre Brasil, Argentina, e os outros países da América Latina. E que mais do que nas outras épocas históricas se pode dizer que tudo nos une e nada nos separa.</p>
<p style="font-weight: 400;">Então, portanto, é com uma verdadeira alegria que me apresso a falar nesta noite sobre uma questão que me parece a questão básica da vida de hoje. Não é pouco dizer que uma questão é básica na vida de hoje. Porque são tantas as questões que por assim dizer  eles se piramidalizam.</p>
<p style="font-weight: 400;">Imaginem os srs. os que estão no Kremlim, e que hoje fazem uma reunião dos supremos dirigentes do comunismo internacional, e então que se perguntam sobre uma questão, que se planeja sobre uma questão, se põem uma questão e que é uma questão vital para eles. Eles conseguiram dominar a Rússia, dominar os infelizes países que uma política malfadada das potências vencedoras da (Segunda) Guerra lhes entregou. Eles conseguiram conquistar uma grande parte da Ásia; eles estendem seu poder, embora de uma maneira não muito visível, sobre todo o norte da África; eles têm o pé posto sobre Cuba; eles têm a possibilidade, quiçá, e Deus permita que eu esteja enganado, de dominar inclusive também a Bolívia. Em todo o mundo há como que braços, há como que tenazes do comunismo, que se avolumam para dominar o mundo todo.</p>
<p style="font-weight: 400;">Mas, há algo que chama a atenção: é que eles não o dominam de uma só vez, que são obrigados a dominá-lo gradualmente, que são obrigados a recorrer a um processo. Quer dizer, vontade não lhes falta para dominar o mundo imediatamente. Então, por que não o dominam? É porque têm obstáculos.</p>
<p style="font-weight: 400;">Quais podem ser esses obstáculos? Qual é a grande dificuldade que os contêm para que a [façam] processiva, embora rapidamente, o que eles gostariam de fazer imediatamente?</p>
<p style="font-weight: 400;">Esse grande obstáculo, remover esse obstáculo, debilitá-lo, permitir que de um momento para outro esse obstáculo possa cair e então eles possam, como uma torrente de bárbaros, espraiar-se sobre todo o Ocidente, sobre todo o mundo não comunista, essa tem que ser necessariamente, para sua estratégia, para sua tática, a questão fundamental.</p>
<p style="font-weight: 400;">E [o] é também para nós. Porque se se põe a alternativa comunismo x civilização cristã – se essa civilização vagamente, ainda, quiçá,  possa ser chamada cristã – se se a olha nos seus alicerces, se se põe a alternativa comunismo x civilização cristã, para nós todos os problemas perdem sua importância em comparação com este.</p>
<p style="font-weight: 400;">Qual é a importância da questão do ensino, a questão da saúde, a questão das finanças, a questão do desenvolvimento industrial, qual é a importância dessa questão quando a compara com o grande problema, a grande alternativa, comunismo ou não comunismo?</p>
<p style="font-weight: 400;">Evidentemente essa alternativa domina todo o resto. E, portanto, para os comunistas e para nós, conhecer qual seja esse obstáculo, dar-se conta da importância desse obstáculo – e então, de nossa parte, fortalecê-lo; da parte dos comunistas debilitá-lo –  essa é a grande questão.</p>
<p style="font-weight: 400;">No plano estratégico, portanto, se trata de uma questão fundamental, de uma questão (vital).</p>
<p style="font-weight: 400;">Eu tenho falado nas últimas conferências do que constitui a verdadeira dificuldade contra o comunismo. A verdadeira barreira contra o comunismo internacional é a Santa Igreja Católica Apostólica Romana.</p>
<p style="font-weight: 400;">É, no plano natural, para olhá-lo segundo as realidades terrenas, a verdadeira barreira é a adesão profunda que muitíssimas almas dão à Igreja Católica Apostólica Romana; é a possibilidade de reação absolutamente imprevisível que tem a Igreja quando é perseguida e todas as forças, as energias extraordinárias de caráter natural e sobretudo de caráter sobrenatural que se desenvolvem quando a Igreja sofre uma perseguição.</p>
<p style="font-weight: 400;">E eu me lembro, sobre essa questão, de dois fatos que li há muitos anos no “Osservatore Romano”. Dois fatos que mostram qual a natureza verdadeira do obstáculo. Não pensem os srs., em primeira plana, que se trata de armas. Quando se fala em obstáculos pensa-se imediatamente em armas ou em sanções econômicas. Mas não se trata disto diretamente. Trata-se de algo diferente que se pode registrar como sintoma nestes dois fatos que li no “Osservatore Romano”.</p>
<p style="font-weight: 400;">O primeiro fato é a história de uma pobre população mistificada pela propaganda comunista. Tratava-se de uma aldeia católica, quiçá na Ucrânia, que é a parte mais católica da Rússia. O vigário havia sido subornado pelos soviéticos. Ele disse a Missa, a igreja estava cheia de fiéis, quando chega no Evangelho, ele se volta ao povo e desenvolve o pensamento seguinte: “Meus queridos fiéis, eu devo lhes dizer que até o momento eu fiz de toda minha vida uma burla para ganhar dinheiro. Eu não acreditava na Igreja Católica como a Igreja de Deus. Nem sequer eu acredito que haja um Deus. Era uma burla que eu fazia para ganhar minha vida. Mas, Deus não existe e eu não creio nEle. E ninguém crê nEle. Nem no clero e nem no episcopado. Os srs. são uns tontos que  crêem nisso”.  E desceu do púlpito de onde falava, todo paramentado, e interrompeu a Missa para sair. Grande sensação neste público. Sabem os srs. o que fazem os camponeses que enchiam a igreja? Levantam-se todos e cantam o Credo, até o fim. E depois se dispersam&#8230;</p>
<p style="font-weight: 400;">Os senhores vêem haver lá uma resistência psicológica, uma capacidade de se opor a uma espécie de bomba atômica espiritual da pior espécie, que é algo que indica uma força que não pode ser dominada pelas armas, uma força que se torna contagiosa, uma força que se torna não só contagiante, porém vencedora, dominadora, que se multiplica. Num pequeno fato como este há algo parecido com a força da natureza que começa a se mostrar.</p>
<p style="font-weight: 400;">E os soviéticos que conhecem muito bem a História e que sabem quais as últimas causas dos grandes fracassos das revoluções precursoras do comunismo na História, têm em fatos como estes muitíssima consideração.</p>
<p style="font-weight: 400;">Um outro fato que eu li no “Osservatore Romano” é de dois meninos numa aldeia aonde os comunistas iam também fechar a igreja, iam pegar o Santíssimo Sacramento, profaná-lo e eliminar o culto. Dois meninos ouvem a conversa de dois soviéticos que planejam o ataque à igreja durante a noite. Eles entram na igreja, os meninos, resolvidos nas suas imaginações, nas suas devoções de meninos, a defender o Santíssimo Sacramento. Então passam toda a noite a sós, na igreja. Quando chega pela manhã, eles ouvem os golpes na porta dados pelos comunistas, que entram. Então, presumivelmente, porque não houve testemunhas, põem-se livremente, sobem no altar e cobrem o sacrário com seus corpos. Entram os comunistas e lhes intimam que saiam. E eles dizem: “Não, nós queremos morrer antes que vocês profanem a Nosso Senhor”. Os comunistas lhes dão um tiro e eles morrem como vítimas inocentes sobre o altar.</p>
<p style="font-weight: 400;">Essas coisas não são coisas desprezíveis, não são só dois meninos que morrem, não são alguns camponeses que cantam o Credo. São sintomas. Os bons sociólogos conhecem a importância dos sintomas como o médico sabe também conhecê-los nos doentes. Há situações em que um fato tem um valor sintomático. E há situações que tem só o pequeno significado do fato isolado.</p>
<p style="font-weight: 400;">Neste caso concreto se sabe, vê-se que se trata de algo sintomático, algo que repete a História da Igreja em muitos séculos, algo que lhes parece que pode consistir num grande perigo.</p>
<p style="font-weight: 400;">Em que sentido um grande perigo?</p>
<p style="font-weight: 400;">Os srs. me poderiam perguntar: “Mas na Rússia houve os sintomas! A religião foi dominada e acabou com tudo. Então por que tantas cerimônias e tantas medidas para um ato de intervenção brutal? Não exagera o Sr., Prof. Plínio, a importância desses sintomas? Concedo que sejam sintomas. Mas qual é sua importância prática?”</p>
<p style="font-weight: 400;">A resposta se pode facilmente dar. A importância prática desses sintomas não está no momento da dominação, não está no momento da primeira resistência, mas está em algo que vem depois e que se pode resumir  &#8211; para não alongar demais a conferência – se pode resumir num fato que eu li nas memórias de Napoleão e que me causou uma impressão profunda. Estava Napoleão na ilha de Santa Helena &#8211; para onde muito merecidamente foi jogado pela Providência Divina -, estava ele na ilha de Santa Helena com seus últimos fiéis e, à noite, conversavam. E as conversas eram registradas por seus companheiros do mesmo modo como as memórias que ele ditava. Então um desses companheiros que era um desses anticlericais, muito declarado, muito agressivo, perguntou ao Napoleão: “Majestade, por que haveis cometido o erro de restabelecer a religião católica? Por que foi dado aos vigários a possibilidade de recomeçar seu velho trabalho de evangelização? Quando os austríacos, os russos e os prussianos entraram no território francês, os padres não fizeram (nada) pelo senhor e o senhor caiu. Esta é a recompensa que o senhor teve”.</p>
<p style="font-weight: 400;">Então Napoleão lhe deu a resposta, profunda, seguinte. Napoleão disse: “Estava provado que depois de um primeiro momento de desorganização e de espanto, os católicos franceses se reorganizavam clandestinamente. E estava demonstrado que essa resistência clandestina era tal que ou era preciso massacrar uma boa parte da nação ou a resistência clandestina continuava”. Não se tratava de uma resistência armada. Mas era uma perseverança na oração, uma perseverança nos sacramentos, uma perseverança numa atitude hostil ao estado ateu que a Revolução Francesa havia implantado.</p>
<p style="font-weight: 400;">Então, disse Napoleão: “Nós refletimos, no Diretório, que inclusive a polícia tinha as provas da existência de numerosos seminários clandestinos. Esses seminários clandestinos eram por natureza dirigidos e lecionados por padres clandestinos. Os padres clandestinos eram os padres enérgicos, eram os sacerdotes – padres, em português quer dizer sacerdote – eram os sacerdotes enérgicos, os sacerdotes muito intransigentes. E esses sacerdotes intransigentes e combativos formavam para a França um clero novo e combativo. E essa resistência se eternizava. Então era melhor restabelecer a liberdade da Igreja e interferir na indicação dos professores e diretores de seminários, e dos bispos. E conseguir que se pusessem nos cargos os que fossem bonacheirões, os que fossem acomodatícios. E então a Igreja perderia mais terreno do que com a perseguição direta”.</p>
<p style="font-weight: 400;">Esta fórmula de Napoleão me fez acreditar mais na inteligência de Napoleão do que tudo o que li sobre suas batalhas, sobre suas reformas e sobre suas obras públicas. Há algo de maquiavélico nisto. Quando não se pode derrubar os obstáculos, quando se compreende que não se pode suprimir os obstáculos, há que cobrí-los. E como não se pode cobrir, há que desfazê-los de outra maneira. Mas não é conveniente fazer aquilo que se diz em português “dar murros” &#8211;  quer dizer, dar socos – sobre uma faca pontuda; é impossível. Os comunistas sabem disto.</p>
<p style="font-weight: 400;">Então me parece que eles fazem uma grande manobra para os efeitos seguintes: como acostumar as coisas de maneira que a resistência que ao comunismo fazem quinhentos milhões de católicos no mundo inteiro desapareça? Como acionar a política, como por os problemas e as situações para que não só os quinhentos milhões de católicos deixem de reagir, mas, ademais, que a influência que os católicos têm – por exemplo, sobre as outras igrejas, inclusive não cristãs – arrastem todo este mundo, ou pelo menos uma imensa parte deste mundo que crê em Deus, a viver calmo, contente, tranqüilo sob um Estado oficialmente ateu. Depois que ele se habitue a isto, depois que ele habitue a aceitar – pela sensibilidade, pelo hábito, pela força da rotina e da repetição – ele se habitue a aceitar esta vida no Estado ateu, será então muitíssimo mais fácil empurrá-lo a aceitar o próprio ateísmo, porque terão deixado suas instituições, terão deixado seu governo, terão aceitado o jugo dos ateus, a dominação dos ateus. Tendo consumado a dominação dos ateus, ter-se-á caminhado muito para a ofensiva final violenta.</p>
<p style="font-weight: 400;">E então começa a aparecer por todas as partes pequenos sinais de uma mutação no comunismo. A Rússia &#8211; esta é a história de hoje, pelo menos provisoriamente, porque da história comunista pode-se entrar e sair&#8230; é uma história artificial e industrializada – porque pertence à história próxima&#8230;. [problema na gravação original]</p>
<p style="font-weight: 400;">A palavra “coexistência” – como em geral tudo que é lançado pelos comunistas – tem algo de velhaco. Contém algo, contém uma semente má, contém um erro, contém uma confusão. Na palavra “coexistência” há uma confusão.</p>
<p style="font-weight: 400;">Como são as coisas que coexistem? As coisas que existem juntas! Que existem ao mesmo tempo! E, portanto, as coisas as mais contrárias evidentemente coexistem. Por exemplo, digamos, há uma certa coexistência entre a vítima e o assassínio, enquanto o assassínio ainda não tenha matado a vítima! Coexistem em estado de luta, coexistem em estado de dificuldade, em estado de reação. Mas elas coexistem. Quer dizer, a coexistência, neste sentido natural da palavra, é um fato que independe das vontades das partes. Coexistem com desgosto, coexistem com gosto, há uma coexistência.</p>
<p style="font-weight: 400;">Mas a palavra “pacífica” tem um sentido especial. É a coexistência de coisas contrárias. E que permanecem contrárias. E que não ocultam que estão contrárias umas em relação às outras. Mas, como uma sabe que não (pode) eliminar a outra, porque não tem a força suficiente, então tratam de continuar a peleja de uma maneira contida, de uma maneira moderada, de forma tal que não tenha o aspecto de extremo. E que inclusive podem, em alguns casos, em algumas perspectivas, colaborar.</p>
<p style="font-weight: 400;">Então o seguinte: dizem os partidários da coexistência que há uma possibilidade de estabelecer uma coexistência da Igreja e o comunismo. E a possibilidade seria a seguinte. Há um perigo de bomba atômica, de explosão atômica, de catástrofe atômica, se da parte católica desencadear a guerra universal. A diferença de regime – de regimes políticos, econômicos e sociais – é evidentemente um fator para estabelecer uma proximidade de guerra. Não é a única causa da guerra, mas é um fator que pode estabelecer, que pode criar as rixas. E as rixas podem muito facilmente conduzir à guerra.</p>
<p style="font-weight: 400;">Como a guerra é a destruição da humanidade – e a destruição é o pior de tudo – então as duas partes, os comunistas e os católicos, estariam interessados em coexistir para evitar a guerra.</p>
<p style="font-weight: 400;">E esta coexistência se daria em vários planos. Coexistência internacional, de potências capitalistas e potências comunistas. Então, estabelecimento de  relações diplomáticas com a Rússia, com os países satélites da Rússia, estabelecimento de intercâmbio econômico e cultural, negócios de toda ordem, turismo recíproco, etc.</p>
<p style="font-weight: 400;">E depois dessa forma de coexistência também a coexistência dos católicos nos países dominados pelo comunismo. E aqui vem o principal. Ou seja, por exemplo, na Polônia, que é uma nação compactamente católica e heroicamente católica, na Polônia não se pode fazer o que por exemplo se fez na Rússia, onde foram fechadas as igrejas ou ficaram muitíssimo restritas as liberdades de culto. Na Polônia não quiseram fechar as igrejas. De outra parte, permitiram que o culto se realize, mas exigiram como condição que os católicos aceitassem como um fato consumado o regime comunista e não se revoltassem contra o comunismo. E que, portanto, trabalhassem, aceitassem uma limitação de suas atividades, aceitassem uma limitação de seu proselitismo, mas não criassem dificuldades que possam chegar a uma revolução porque essa revolução poderia levar à guerra, e a guerra poderia chegar à catástrofe atômica. Então os católicos teriam que ficar muito contentinhos, com as mãos cruzadas, mas com a liberdade de rezar, com a liberdade de receber os sacramentos.</p>
<p style="font-weight: 400;">Esta forma de coexistência, como os srs. vêem, é uma coexistência muito parecida com a do leão e a ovelha. Quer dizer, o leão olha a ovelha, com o olhar terrível, tem vontade de devorá-la. Mas ele deixa viver um pouco a coitadinha, com tal que ela não se mostre muito descontente e nem apavorada. Deve ficar muito alegrinha, muito contente, até que o leão lhe faça algo. E assim se faz a relativa coexistência&#8230;</p>
<p style="font-weight: 400;">Qual é o resultado desta proposta, que se faz não de uma maneira oficial da parte dos russos, mas se faz de uma maneira indireta? Eles não falam oficialmente de uma coexistência, é bem verdade. Mas eles a realizam na Polônia, eles a começam um pouco na Rússia. Há os famosos esquerdistas democrata-cristãos que com seu sorriso, como tão bem conhecemos, que também sorrindo propõem a mesma coisa. Eles propõem com aquela superioridade de quem encontrou uma fórmula elegante, que só os espíritos tontos, os espíritos “tardos”, não sabem perceber. Então perguntam altivamente e como quem maneja com elegância um explosivo&#8230; como um químico que sabe manejá-lo e que não tem medo de nada, que brincam com as coisas, para chegar à elegante conclusão que se pode coexistir e que não há perigo. Um sorrisinho e um olhar de comiseração para os pobres, como nós, que não percebemos isso e que vemos perigo nela&#8230;</p>
<p style="font-weight: 400;">Qual é o resultado disto? O resultado é o seguinte: essa coisa se propala. Aparece aqui, aparece lá, é um pouco reforçada mais adiante, mas ela se propaga. E a hipótese da coexistência pega-se no ar como algo de possível, algo não muito definido, que quiçá será lícito, quiçá não será lícito, mas que nem sequer se apresenta propriamente no terreno da liceidade porque não é da liceidade que se fala mas de uma necessidade vital porque se alguém diz que não é lícito, a pergunta é: “Então o que quer você? Uma explosão atômica? Quer chegar até lá? Então você é um louco!” E está toda a argumentação acabada.</p>
<p style="font-weight: 400;">Então chega o momento de uma opinião católica que durante muitos anos se habitua a ver o problema colocar-se sem se resolver inteiramente.</p>
<p style="font-weight: 400;">Chega o momento, por exemplo, de uma agressão da Rússia a um dado país. Consuma-se a agressão. O que devem fazer os católicos? Para eles o caminho do dever não está mais claro. Não se trata mais de lhes propor o heroísmo, porque o heroísmo vai de encontro a uma pergunta: é razoável ser heróico nesta situação? Há obrigação de ser heróico nesta situação se uma coexistência é possível? “Pense um pouco” – dirá cada um a seu velho pai, à sua velha mãe, à sua mulher, a seus filhos – “há o direito de aconselhar uma atitude de resistência a essa gente para torná-los mártires? É lícito expô-los à tentação do martírio? Porque inclusive o martírio é uma tentação. É lícito para toda a humanidade expor-se ao risco de uma explosão atômica por uma atitude de resistência, uma atitude de negativismo?”</p>
<p style="font-weight: 400;">E onde se pede, de uma parte, uma posição heróica e, de outra parte, uma perplexidade quanto ao heroísmo, a fibra moral se desfaz! E no momento do perigo é evidente que muitíssimas pessoas  não encontrarão os meios psicológicos de resistência. Ou seja, se trata, então, que quando se deixa, se permite que flutue no ar essa espécie de interrogação ou de fantasma da coexistência, o que se permite com isso é que se faça uma manobra de guerra psicológica de primeiríssima ordem, da qual se tirará proveito no momento exato em que a invasão da Rússia sobre uma nação se der.</p>
<p style="font-weight: 400;">Uma invasão sobre uma nação! Digamos, por exemplo, que isto se realize na Itália. Que Deus nos livre porque exatamente lá está o papado, que é o centro de nosso coração. Mas, suponhamos que isto se faça. As eleições triunfais dos comunistas na Itália &#8211; os srs. sabem que não estamos tão longe disto. Depois da eleição, governo comunista! Depois do governo comunista, coexistência&#8230;  Regime comunista, eliminação da propriedade privada, eliminação senão de fato pelo menos de direito, do instituto da família, mas liberdade para a Igreja: os católicos podem viajar para lá, podem entrar, podem visitar os templos, podem sair. E voltam aos seus países dizendo: “oh! A Itália não está tão mal não; naturalmente têm que se comprimir um pouco, os proprietários acabaram&#8230; Mas os proprietários acabaram e a família legalmente acabou, porém existe a Igreja! A Igreja continua ainda, e esse é o essencial!”</p>
<p style="font-weight: 400;">Qual é o resultado de um exemplo vivo dessa natureza? É que quinhentos milhões de católicos perdem então suas principais razões de resistir. E a grande muralha – que a meu juízo, é a grande dificuldade que eles encontram para dominar o mundo – essa muralha terá ruído por terra.</p>
<p style="font-weight: 400;">Parece-me portanto que é de uma importância imensa nós nos perguntarmos a nós mesmos se e em que medida essa resistência é legítima, necessária, indispensável; em que medida essa coexistência é legítima, necessária, indispensável.</p>
<p style="font-weight: 400;">Sobre esse problema me pareceu interessante dar algumas reflexões na noite de hoje.</p>
<p style="font-weight: 400;">Como vêem os srs. é verdadeiramente um dos problemas maiores – se não é o maior problema – da expansão soviética no mundo.  A primeira coisa que me parece indispensável acentuar é que a propriedade privada e a família não são instituições que constituem um privilégio para as pessoas que constituem a instituição. A família não é um privilégio pessoal para as pessoas que constituem a família. É verdade que há um interesse pessoal do esposo sobre a esposa, e reciprocamente; que há um direito dos pais sobre os filhos; e que há um direito dos filhos a serem protegidos pelos pais, e que esses direitos são direitos pessoais.</p>
<p style="font-weight: 400;">Mas isto, de si, não redunda que a família seja uma instituição que funcione como um privilégio individual para as pessoas que a constituem. Ela confere privilégios, confere vantagens, porém ela é uma instituição de direito natural que resulta da ordem profunda dos fatos. E tentar a supressão da família é algo que choca de tal maneira a qualquer sentido católico que se pode bem saber que jamais haverá uma coexistência que seja baseada pelo menos na supressão de fato da família. Quer dizer, não se pode nem de longe conceber uma ordem de coisas em que a coexistência seja possível e que ao mesmo tempo a família seja supressa e não haja mais a possibilidade da perpetuação legítima da espécie humana.</p>
<p style="font-weight: 400;">Isto é tão evidente que me parece que se pode pôr esse problema de lado e se pode figurar uma outra hipótese.</p>
<p style="font-weight: 400;">Se os comunistas suprimem a família e permitem que de fato continue a existir a propriedade privada. Então pergunta-se se esta coexistência é possível.</p>
<p style="font-weight: 400;">A primeira resposta que se deve dar me parece ser a seguinte: se pura e simplesmente não houver condições, o Estado comunista suprime a propriedade privada, mas a Igreja tem a liberdade de culto e com esta liberdade de culto conserva inclusive a liberdade de ensino, de tal forma que toda a doutrina católica possa ensinar-se nas igrejas católicas inteiramente e que seja possível nas igrejas católicas ensinar ao povo contra o comunismo, falar contra o comunismo, falar contra o ateísmo, falar a favor da família e da propriedade privada, então a coexistência deveria ser aceita. É evidente.</p>
<p style="font-weight: 400;">Mas o problema que se tem que combater é se se trata de uma coexistência com condições. E suponhamos a condição mais provável que seria a seguinte: a Igreja tem liberdade de pregar seu dogma. Mas não pode atacar o comunismo, não pode rechaçar a doutrina comunista, não pode falar contra o ateísmo. Pode dizer que Deus existe &#8211; não fale contra os ateus -, pode afirmar que Deus existe, mas não queira refutar o comunismo, provando que o ateísmo é falso. É permitido que Ela diga a verdade, mas que não combata o erro.</p>
<p style="font-weight: 400;">Em matéria de propriedade privada, que não fale sobre isto, simplesmente! Ensine a doutrina católica e não se preocupe com a propriedade privada. Ao máximo, ao máximo, se diga que em tese seria melhor o regime da propriedade privada, mas como os fatos não o permitem, então se pode suprimir, se pode deixar isto, porque a Igreja prepara as almas para o Céu e não para a Terra. Então nada tem a ver com regimes econômicos nem com a propriedade privada. Sua tarefa é só de conduzir as almas ao Céu. Então os católicos devem aceitar, sem remorsos e sem saudades, o regime econômico e social do comunismo.</p>
<p style="font-weight: 400;">Diante dessa hipótese &#8211; que é a hipótese provável, que o primeiro passo para consolidar uma ordem de coisas, e depois, mais tarde, começar uma grande perseguição -, diante dessa hipótese, qual é a verdadeira posição católica?</p>
<p style="font-weight: 400;">A meu ver, a posição é a seguinte: a propriedade privada é – como a família – uma instituição de direito natural. Disse-o muito bem Leão XIII. Mas, é evidente, ele não foi o único que disse &#8211; se bem que disse com uma clareza e com uma maestria de exposição admirável -, mas todos os Papas disseram sempre, e este foi sempre o ensinamento da Igreja.</p>
<p style="font-weight: 400;">Qual é a origem da propriedade privada? O que é em sua essência a propriedade privada?</p>
<p style="font-weight: 400;">A propriedade privada é um princípio moral. É uma instituição que deflui de um princípio moral. E este princípio moral está diretamente ligado ao homem, à natureza humana.</p>
<p style="font-weight: 400;">Qual é este princípio moral e como se o demonstra?</p>
<p style="font-weight: 400;">Há um princípio que está em toda a natureza e que se relaciona com todos os seres vivos. É o princípio da correlação entre as necessidades de um ser vivo e os meios que tem para satisfazer suas necessidades.</p>
<p style="font-weight: 400;">Tome-se, por exemplo, um pássaro. Um pássaro é leve, por isto pode voar. E quando voa, foge dos seus inimigos; um pássaro tem fome, ele tem o bico com que ele pega os alimentos e se nutre, etc., etc.; tem frio, mas ele tem suas penas para que proteja seu organismo contra o frio. Há uma correlação natural, em todo ser vivo, entre sua própria anatomia e fisiologia, e suas próprias necessidades.</p>
<p style="font-weight: 400;">Esta correlação existe também no homem. O homem é um ser dotado de inteligência e de vontade. E que, portanto, de algum modo infinitamente superior aos animais, não tem só os instintos, porém sabe ele mesmo o que lhe convém. E tem uma vontade que lhe impulsiona a fazer o que lhe convém. Então é natural que o homem aplique sua própria inteligência e sua própria vontade para &#8211; pelo o emprego desses recursos e de seu corpo que está a serviço de sua inteligência e de sua vontade &#8211; satisfazer as suas necessidades pessoais. A razão pela qual o homem tem direito – porque nos animais não se pode falar de direitos, porém entre os homens se deve falar de direitos – o homem tem o direito de satisfazer suas necessidades com seu corpo, com sua inteligência, com sua vontade, está no próprio fato de que a ele lhe pertence sua inteligência, a ele lhe pertence sua vontade e seu corpo. E portanto tem o direito de utilizar isto para satisfazer suas necessidades individuais. É que o homem é livre por natureza. E é por esta razão que a escravidão é ilegítima. Porque a escravidão priva o homem, nega ao homem, o direito de dispor de si mesmo, que está na natureza humana. E é por isso que todos nós somos contra a escravidão. E quem nega este direito se proclama partidário da escravidão.</p>
<p style="font-weight: 400;">Qual é a conseqüência deste direito? Está lá um homem. Digamos um pescador, um pescador que está na praia; ele sabe que há peixe no mar; ele vai num barco, em algo que fabricou, ele vai ao mar, tira os peixes e os come. Ele exercitou um direito? Sim.  Qual é o direito? Uma a-pro-pri-ação.</p>
<p style="font-weight: 400;">Os peixes foram feitos para o homem. O homem tem fome e quer os peixes. Um homem toma um peixe e o come. No momento em que ele toma o peixe, ele se  apropria. Como, por exemplo, um fruto que está pendente numa árvore e que um homem colhe e come. Qual é o direito que ele tem de fazê-lo? Se a árvore não tem proprietário, é a apropriação. Por exemplo, na minha terra [no Brasil] há cinco milhões de quilômetros quadrados que pertencem ao governo ou não pertencem a ninguém, e que não foram ainda ocupados. Se uma pessoa entra lá e se estabelece, pratica um ato de legítima apropriação. Porque a terra está virgem como era no tempo de Adão e Eva! E esta terra foi feita para a humanidade, mas consistente em homens concretos. E se vai um homem lá, ele tem o direito de se apropriar. Este é o fato da apropriação.</p>
<p style="font-weight: 400;">Como o homem tem o direito de se apropriar, de si as coisas que lhe são necessárias, disse Leão XIII, ele sabe por sua inteligência, vê que suas necessidades se renovam, ele tem o direito de prover, racionalmente, a satisfação estável de suas necessidades. De onde lhe vem, depois da propriedade da fruta, a propriedade da árvore. E depois, por um mesmo mecanismo,  a propriedade de um instrumento de produção. Um homem percebe que com uma vara, com uma corda, ele pode pescar os peixes. Adapta uma vara, fabrica uma corda. Ele se torna proprietário da vara, da corda e do peixe que pesca.</p>
<p style="font-weight: 400;">Quer dizer, essas propriedades defluem diretamente da disponibilidade dos bens que não foram apropriados e esta disponibilidade tem relação com a faculdade do homem de dispor de si mesmo. Quer dizer, a raiz de tudo é o fato do direito do homem de dispor de sua própria personalidade.</p>
<p style="font-weight: 400;">Portanto, a propriedade individual não é um privilégio contrário ao bem comum, não é algo que pode opor ao bem comum. É evidente que ele deve adaptar-se ao bem comum, tem uma função social que deve coordenar-se ao bem comum. Mas é evidente também que essa adaptação, essa coordenação é uma função da propriedade, mas não é a mesma propriedade. E que a propriedade em si não pode ser abolida porque seria abolir, seria suprimir o direito do homem sobre si mesmo. E esse direito é natural, não pode ser eliminado.</p>
<p style="font-weight: 400;">É por isso que dois Mandamentos da Lei de Deus – nem sequer é um, e se fosse um seria inteiramente suficiente – dois Mandamentos da Lei de Deus falam sobre a propriedade. É proibido furtar. É proibido sequer cobiçar os bens que pertencem a outro.</p>
<p style="font-weight: 400;">Qual é a razão disto? É porque o Decálogo não é um conjunto de leis arbitrárias. O Decálogo é o conjunto dos princípios fundamentais da ordem natural revelados por Deus. É por causa disto que Deus impôs dois Mandamentos e dois Mandamentos que são eternos. E que não podem absolutamente ser eliminados. Esses dois Mandamentos fazem parte da Lei de Deus e, portanto, nenhum católico pode deixar de julgar absoluta e profundamente ilícita toda ordem que se baseie sobre a supressão da propriedade. É a violação da ordem natural; é a violação de dois Mandamentos da Lei de Deus.</p>
<p style="font-weight: 400;">Pode a Igreja dispensar-se do ensino de dois Mandamentos da Lei de Deus? Não pode. Deus não disse à Igreja: “ensine mais ou menos Meu Evangelho, desde que não seja muito incômodo, é evidente”&#8230; Um Deus um pouco demo-cristão também, se compreende&#8230; (risos) Mas a Igreja tem a missão de ensinar toda a Lei e portanto não pode dispensar-se, ou aceitar um pacto de calar uma parte da Lei. A Lei é um todo; a Lei é um conjunto. A Lei não pode ser dispensada de uma parte sem que se a mutile toda. É como uma fisionomia, é como o rosto de um homem. Não se pode dizer “bem, ah, fulano é meu amigo e eu não quero matá-lo, não o farei; o seu rosto é um rosto muito simpático, mas vou tirar-lhe os olhos!” Porque é um absurdo. É uma deformação. Cria-se um monstro!</p>
<p style="font-weight: 400;">A Lei de Deus sem algo dos elementos que lhe são fundamentais fica monstruosa. Não fica diminuída simplesmente: fica desfigurada. É como uma fisionomia na qual se põe ao revés, na qual se retira algo de indispensável. E, portanto, não se pode fazer isto.</p>
<p style="font-weight: 400;">Há uma razão que praticamente é entretanto mais  funda. É se se o princípio que eu disse, repetindo Leão XIII, é verdadeiro, então a cada momento a propriedade privada reinicia-se. Porque quando um homem trabalha, o seu salário não pertence ao Estado, mas pertence naturalmente ao trabalhador. Quando um homem pesca, o produto pescado não pertence naturalmente ao Estado, mas pertence ao pescador. E assim por diante&#8230; E a cada momento se está praticando no Estado comunista coisas que próxima ou remotamente foram roubadas! Porque a propriedade não se suprime de uma vez por todas, porque ela renasce a todo momento. E como se pode pegar, como se pode vender algo que se sabe que está roubado? Há já um problema concreto de consciência que é dos mais delicados e dos mais vivos, que sobre os quais não se pode passar.</p>
<p style="font-weight: 400;">Mas me parece que há algo que ainda é mais importante e que é o seguinte: diz-se que a propriedade privada não concerne à salvação eterna, e que a missão da Igreja é de preparar as almas para a glória de Deus. Mas como se prepara as almas para a glória de Deus? Prepara-as pelo conhecimento e o amor de Deus nesta terra. E é necessário que seja um conhecimento verdadeiro e um amor verdadeiro. Deve-se amar verdadeiramente ao verdadeiro Deus como verdadeiramente Ele é! É quando o homem, no fim de sua trajetória nesta terra, chegou ao ponto em que Deus quis que ele vivesse, ele será julgado pelo amor verdadeiro e o conhecimento verdadeiro que terá tido do Deus verdadeiro.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ora, como se conhece Deus? Um dos melhores meios para conhecer Deus é sua Lei. A Lei de Deus os profetas a amaram. Nosso Senhor Jesus Cristo a ensinou com uma autoridade divina e com exemplos maravilhosos. Ele deu a missão à Igreja de ensinar a Lei para que os homens conheçam a Deus, porque assim como se conhece um rei pelas leis que faz, assim também se conhece Deus pelas leis que Ele fez. E que é um tanto símbolo o homem, que tem impressa na alma a Lei de Deus.</p>
<p style="font-weight: 400;">Como é possível desfigurar as Leis de Deus? Não ensiná-la, ensiná-la mutilada, deixar entender que o bem é mal e que o mal é bem, e que a propriedade privada não é necessária, que a propriedade comum é legítima, deixar entender tudo isto e depois tentar que os homens continuem a ter uma verdadeira idéia de Deus?</p>
<p style="font-weight: 400;">Deus, entre outras virtudes infinitas, possui a justiça. Como é possível ter uma idéia de Deus justo se não se tem a idéia de justiça?! E como é possível ter uma idéia de justiça se não se tem a idéia do “meu” e do “teu”? Não é o fundamento mesmo a idéia de justiça o “meu”, o “teu” e o que é da sociedade? Como se pode tirar o “meu” e o “teu” sem extirpar, nos seus fundamentos, sem aniquilar a idéia de justiça? E como se pode então querer ensinar essa “justicinha” aos homens, de como é Deus e amá-Lo se não se lhes ensina o que é a justiça? E Deus é A Justiça! Deus não é só justo; Deus é A Justiça. Quando uma alma dessas chegar à eternidade, não poderia recriminar-nos (dizendo) “Eu encontrei Deus que era a justiça, mas não era o Deus que eu esperava. Em minha vida eu não pude amar a Deus verdadeiro, porque vós mencionastes Seu Nome, vós me ensinastes com suas palavras, mas vós não me destes as suas leis! Eu vivi e morri, com as palavras do nome de Deus na boca, mas eu não tinha a verdade sobre Deus na cabeça, eu não O tinha no coração, porque foi feita uma subtração fun-da-men-tal”. “A quem muito foi dado, muito será pedido”. Esse é um dado fun-da-men-tal. Essa é a terrível censura que se poderia fazer aos católicos que aceitaram fatos dessa natureza.</p>
<p style="font-weight: 400;">E eu resumo. Há outra circunstância muito profunda e que eu direi rapidamente.</p>
<p style="font-weight: 400;">É quando há um regime como o russo, que é todo ele coerente, a linha da coerência é ensinada implícita e explicitamente com grande força. Todas as instituições falam de propriedade comum. Todos os hábitos falam de propriedade comum. Toda a vida se baseia na propriedade comum. Isto penetra pelos poros e parece absolutamente natural, parece uma segunda natureza. Uma pessoa nem sequer se dá conta de que isto não está bem. Se não há liberdade para a Igreja, não só de dizer que deve haver a propriedade privada, mas de explicar em que medida imensa é uma injustiça não ter a propriedade privada, se não há esta liberdade para a Igreja, como pode Ela formar as almas acostumadas a fundo a uma ordem de coisas que de todas as maneiras lhe fala de outra ordem, que modela como se fosse uma escultura a mentalidade dos homens por todas as formas de compressão que hoje existem, uma ordem de coisas baseadas na injustiça? Como se pode fazer isto?</p>
<p style="font-weight: 400;">Os srs. vêem, minhas senhoras, meus senhores, que há portanto uma violação de elementos fundamentais de justiça nisto, porque se deve a verdade aos homens, e tudo é melhor do que negar a verdade aos homens. E seria o mais terrível que os homens vissem a verdade e não recebessem a verdade. Isto não acontecerá.</p>
<p style="font-weight: 400;">Os srs. me dirão, então: “Professor, o que vai acontecer então? É a bomba atômica? É rumo à bomba atômica que o sr. nos empurra? Porque isto tudo é muito bonito de dizer. Dizer na tranqüilidade de uma época que não há guerra. Dizer numa cidade como Buenos Aires ou São Paulo, que provavelmente não serão visadas num bombardeio atômico. Mas imagine uma cidade como Nova York, ou como Londres, ou como Paris, muito provavelmente atingida por uma bomba atômica. Imagine  numa cidade como estas; pensa o sr. que os homens podem aceitar isto?”</p>
<p style="font-weight: 400;">O mais importante não é que os homens aceitem. É que lhes tenha sido dito e que tomem sua responsabilidade pessoal.</p>
<p style="font-weight: 400;">Há outra coisa. É que, na minha opinião, a maneira mais direta de chegar à bomba atômica seria de aceitar um pacto desta natureza para evitar a bomba atômica. Isto eu direi porquê. Os homens são punidos, muitas vezes, nesta terra, por seus pecados, mas também têm a punição eterna. São recompensados por suas virtudes, mas têm principalmente a recompensa eterna.</p>
<p style="font-weight: 400;">Mas com as nações, disse-nos Santo Agostinho, isso não se dá. As nações não existirão no Céu. As nações não existirão no inferno. São entes morais. E os entes morais não passam os limites do tempo. Portanto, o que vai acontecer é que se uma nação peca gravemente, o castigo ela receberá nesta terra. Se ela faz um ato de virtude, o prêmio ela receberá nesta terra. E há exatamente uma lindíssima exposição de Joseph De Maistre sobre esta questão em que ele mostra, por exemplo, a felicidade inclusive terrena das nações missionárias. E mostra que as grandes nações missionárias enquanto continuam fiéis a seu espírito missionário são as grandes nações dominadoras da terra. E como isto é verdade em relação à nação espanhola ou à nação portuguesa da qual viemos nós!</p>
<p style="font-weight: 400;">Bem, então o pecado de impor uma tal fórmula aos católicos e o pecado de que coletivamente os católicos aceitassem uma tal fórmula, esse não seria apenas um pecado apenas individual, mas seriam pecados coletivos e nacionais. E esse pecado haveria de se pagar nesta terra. E esse pagamento nesta terra ninguém poderia se surpreender que fosse exatamente um dilúvio atômico. Porque nós, em lugar de confiar em Deus, em lugar de por em Deus nossa esperança, e pedir-Lhe que nos salve do cataclismo atômico, nós confiamos na palavra dos russos! E lhes entregamos o poder, entregamos as forças de nossos países para que entrem. E em lugar de fazer um pacto com Deus, e pedir a Deus três vezes Santo e infinitamente fiel em suas palavras, que baixe com Seus Anjos de maneira visível ou invisível para nos salvar, em lugar disto, nós pomos nossa confiança nas potências das trevas. Nós dizemos às trevas: “Eis aqui nossas mãos, eis aqui nossas destras, aperte-as. Eis aqui as chaves de nossas casas, eis aqui nossos governos, aqui nossas instituições, fiquem com tudo, nós fazemos um ato de confiança em vós; vós nada fareis de mal a nós”.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>E eu lhes pergunto: esse pecado não poderia ser a causa do dilúvio atômico? A misericórdia de Deus responderia ao mundo, sujeitaria ao mundo à catástrofe atômica se não vier um pecado tão imenso como esse? Poder-se-ia pelo menos esperar que não. Enquanto que se se comete esse pecado, quais são as razões de misericórdia – a misericórdia é infinita – mas quanta razão para se ter medo da justiça!</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">(aplausos)</p>
<p style="font-weight: 400;">Pelo contrário, imaginem um povo que tenha a coragem de dizer: “Não! Eu não sei como Deus operará; eu não sei como Deus nos salvará; mas isto não é legítimo e eu ponho minha confiança em Deus, em Nossa Senhora que me assiste, nos Anjos e nos Santos protetores das nações, que me defendam; eu digo ‘não’. O mundo que caia sobre mim, e eu serei fiel até à morte, e até à morte eu direi ‘não’. E eu farei como Santa Cecília que quando foi martirizada, seu pescoço foi cortado, mas quando entraram os católicos viram-na com o pescoço mal cortado, viram-na meio-viva, e com os três dedos fazendo assim (indicando) a Santíssima Trindade. Era sua profissão de fé nas portas da morte!”</p>
<p style="font-weight: 400;">Nós poderíamos estar como nações prostradas por terra, poderíamos estar na aparência aniquilados, diríamos “não”, e com nossos três dedos diríamos: “Existe a Santíssima Trindade”; com nossos lábios diríamos: “Existe Nossa Senhora. E nos ajudarão”.</p>
<p style="font-weight: 400;">E eu digo, meus senhores, o Céu e a terra poderiam passar, porém esses povos não seriam abandonados por Deus! Eu não tenho medo da bomba atômica para esses povos; eu tenho medo da covardia. <strong>E é por isto que para meu Brasil, longínquo mas amado, para vossa Argentina, próxima e também amada, eu desejo o destino do heroísmo, da fidelidade e da confiança na Providência!!</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">(aplausos prolongados)</p>
<p style="font-weight: 400;">(*) Tradução do castelhano. Sem revisão do Autor.</p>
<p>L'articolo <a href="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/en-lugar-de-confiar-en-dios-que-evite-una-hecatombe-atomica-confiaremos-en-los-hombres/">Em vez de confiar em Deus que evite uma hecatombe atômica, confiaremos nos homens?</a> proviene da <a href="https://www.pliniocorreadeoliveira.info">Plinio Correa de Oliveira</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>São Pedro Nolasco, Fundador dos Mercedários: quando entre o Céu e a terra havia outro estilo de relações</title>
		<link>https://www.pliniocorreadeoliveira.info/sao-pedro-nolasco-fundador-dos-mercedarios-quando-entre-o-ceu-e-a-terra-havia-outro-estilo-de-relacoes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nestor Fonseca]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 10:32:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Novidades]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.pliniocorreadeoliveira.info/?p=32797</guid>

					<description><![CDATA[<p>Um vislumbre de como será no Reino de Maria, em que o ceticismo tolo e míope de nossos dias não terá lugar.</p>
<p>L'articolo <a href="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/sao-pedro-nolasco-fundador-dos-mercedarios-quando-entre-o-ceu-e-a-terra-havia-outro-estilo-de-relacoes/">São Pedro Nolasco, Fundador dos Mercedários: quando entre o Céu e a terra havia outro estilo de relações</a> proviene da <a href="https://www.pliniocorreadeoliveira.info">Plinio Correa de Oliveira</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><em><strong>Santo do Dia,  27 de janeiro de 1967</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><strong>A D V E R T Ê N C I A</strong></p>
<p style="text-align: center;">Gravação de conferência do Prof. Plinio com sócios e cooperadores da TFP, não tendo sido revista pelo autor.</p>
<p style="text-align: center;">Se Plinio Corrêa de Oliveira estivesse entre nós, certamente pediria que se colocasse explícita menção a sua filial disposição de retificar qualquer discrepância em relação ao Magistério da Igreja. É o que fazemos aqui constar, com suas próprias palavras, como homenagem a tão belo e constante estado de espírito:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>“Católico apostólico romano, o autor deste texto  se submete com filial ardor ao ensinamento tradicional da Santa Igreja. Se, no entanto,  por lapso, algo nele ocorra que não esteja conforme àquele ensinamento, desde já e categoricamente o rejeita”.</strong></p>
<p style="text-align: center;">As palavras “Revolução” e “Contra-Revolução”, são aqui empregadas no sentido que lhes dá Dr. Plinio em seu livro “<strong><a href="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/RCR_0000_indice.htm">Revolução e Contra-Revolução</a></strong>“, cuja primeira edição foi publicada no Nº 100 de <strong><a href="https://catolicismo.com.br/index.html">“Catolicismo”</a></strong>, em abril de 1959.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-32798 size-large" src="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2026/05/Sao-Pedro-Nolasco-Zurbaran-Vision_de_San_Pedro_Nolasco-1024x818.jpg" alt="" width="800" height="639" srcset="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2026/05/Sao-Pedro-Nolasco-Zurbaran-Vision_de_San_Pedro_Nolasco-1024x818.jpg 1024w, https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2026/05/Sao-Pedro-Nolasco-Zurbaran-Vision_de_San_Pedro_Nolasco-300x240.jpg 300w, https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2026/05/Sao-Pedro-Nolasco-Zurbaran-Vision_de_San_Pedro_Nolasco-768x614.jpg 768w, https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2026/05/Sao-Pedro-Nolasco-Zurbaran-Vision_de_San_Pedro_Nolasco-1536x1227.jpg 1536w, https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2026/05/Sao-Pedro-Nolasco-Zurbaran-Vision_de_San_Pedro_Nolasco-2048x1637.jpg 2048w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong><em>São Pedro Nolasco (1189-1256), por Zurbarán</em></strong></p>
<p>Hoje é festa de São João Crisóstomo, a respeito do qual falamos ontem, e amanhã teremos festa de São Pedro Nolasco, fundador, confessor; fundador da Ordem de Nossa Senhora das Mercês, para redenção dos cativos. Foi enterrado com sua couraça e sua espada.</p>
<p>A ficha, infelizmente, é muito longa, de maneira que vou me limitar a lê-la.</p>
<p>“Pedro Nolasco, nascido em 1189, no Languedoc (França), pertencia a uma nobre família dessa região.</p>
<p>“Serviu contra os albigenses no exército do conde de Montfort, que lhe confiou o filho do rei de Aragão. Pedro inspirou ao jovem príncipe uma fé profunda e fez dele um dos mais ilustres reis que a Espanha possuiu. Quando D. Tiago voltou ao seu reino, após a morte de seu pai, morto em batalha, São Pedro Nolasco vendeu seu rico patrimônio e abandonando seu país, rompido e devastado pelos albigenses, dirigiu-se à Catalunha para cumprir um voto que fizera a Nossa Senhora de Montserrat. Foi depois para Barcelona, onde o rei D. Tiago o acolheu com alegria. A Espanha, então, estava em grande parte sob o jugo dos maometanos. Muitos cristãos caíam deles prisioneiros e eram cruelmente torturados para renegarem sua santa fé.</p>
<p>“Muitos sucumbiam, mas outros resistiam encerrados em calabouços e eram reduzidos à escravidão. Pedro preocupava-se muito com esses últimos e com o perigo que corriam suas almas. Falava com frequência com o rei sobre esse problema. D. Tiago compartilhava sua opinião e combatia tenazmente para expulsar os mouros do país. São Pedro o encorajava nessa gloriosa e santa empresa e o ajudava com seus conselhos e orações. O rei reconhecia que lhe devia considerável parte de suas conquistas. Entretanto, como a guerra poderia demorar longos anos, era forçoso encontrar-se um meio para libertar os escravos cristãos. D. Tiago e São Pedro rezavam com insistência a Deus e a Santíssima Virgem, buscando uma inspiração, no que eram secundados por seu confessor, São Raimundo de Penaforte, homem ilustre pelo saber e virtudes.</p>
<p>“No dia 1º. de Agosto de 1218, sob o Pontificado do Honório III, por volta da meia noite, a Rainha dos Anjos desceu do Céu, acompanhada por um grande número de espíritos celestes e de santos, entre os quais encontrava-se o apóstolo São Pedro, São Tiago, patrono da Espanha, Santa Eulália e outros patronos de Barcelona.</p>
<p>“Ela apareceu a São Pedro Nolasco,  que estava em oração. &#8216;Eu sou, disse, a Mãe do Filho de Deus, que para a salvação e liberdade do gênero humano, morreu sobre a cruz. Eu venho procurar homens que a seu exemplo queiram dar a vida para a liberdade de seus irmãos cativos. É um sacrifício que lhe será muito agradável. Desejo que se funde em minha honra uma Ordem, cujos religiosos resgatem os escravos cristãos e se deem mesmo como penhor, se for necessário, para aqueles que não possam ser libertados de outra forma. Tal é, meu filho, a minha vontade. Enquanto me imploravas, com lágrimas, para aliviar o teu sofrimento, eu apresentava teus votos a meu Filho, que me enviou do Céu para ti Pedro, que eu escolhi para ser a pedra fundamental, sobre a qual repousará o edifício dessa nova Ordem&#8217;.</p>
<p>“São Pedro Nolasco respondeu humildemente: Creio com viva fé, Senhora, que sois a Mãe do Filho de Deus vivo, e que viestes a esse mundo para aliviar os pobres cristãos. Mas quem sou eu para cumprir uma tão difícil obra em meio aos inimigos de vosso Divino Filho, para tirar seus fiéis de suas mãos crudelíssimas?</p>
<p>“Nada temas, Pedro, respondeu a Rainha dos Anjos. Eu te assistirei e para que creias nas minhas palavras, verás logo a execução do que te anunciei. E meus filhos e filhas dessa Ordem se glorificarão se usar hábitos brancos como os que eu visto.</p>
<p>“E dizendo isso a Santíssima Virgem desapareceu. Sabe-se que no dia seguinte, indo São Pedro relatar o sucedido a São Raimundo de Penaforte, este também tivera visão semelhante, o mesmo acontecendo ao rei D. Tiago. A este último a Mãe de Deus recomendara que a nova Ordem recebesse o nome da Santa Maria das Mercês, ou da Misericórdia. O dia 10 de Agosto do mesmo ano foi escolhido para começar a grande empresa. O rei se dirigiu à catedral, onde uma enorme multidão se comprimia, pois, a notícia do milagre já se espalhara por todo o reino.</p>
<p>“Estava acompanhado de São Pedro Nolasco e de São Raimundo de Penaforte, dos conselheiros de Barcelona e de toda a nobreza. O bispo celebrou a Missa, e após o Evangelho, São Raimundo subiu ao púlpito contando a visão que tivera, com uma eloquência e fervor admiráveis. O povo, ouvindo, agradeceu publicamente a Santa Virgem a piedade que se manifestava pelos escravos. Terminado o sermão, o rei desceu de seu trono, seguido dos grandes do reino. O bispo, com a ajuda do soberano e de São Raimundo de Penaforte, deu o hábito a São Pedro, ajoelhando.</p>
<p>“Todos três choraram de alegria, ao vestirem o traje branco que se assemelhava ao da Rainha do Céu. O rei colocou, em seguida, com  suas próprias mãos, sobre o escapulário, o escudo das nossas armas, no meio do qual havia uma cruz branca, insígnia da catedral de Barcelona, onde a Ordem se iniciava. Depois, por sua vez, São Pedro deu o hábito a seis sacerdotes e sete cavaleiros, que já faziam parte de uma espécie de Congregação que se ocupava do resgate dos cativos. Após os três votos comuns de pobreza, castidade e obediência, todos fizeram um quarto voto, que era o de se empenhar a si próprios, se fosse preciso, para a liberdade dos cristãos.</p>
<p>“Fundado assim essa Ordem, iniciou-se o trabalho. Muito trabalhou São Pedro em sua missão, especialmente na Argélia, de onde voltou por milagre. Foi nomeado geral de sua Ordem, apesar de seus protestos. Todos os reis de seu tempo o tinham em grande estima, especialmente São Luís, que teve a consolação de vê-lo no Languedoc. São Pedro Nolasco morreu no dia de Natal de 1256.”</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-32799 size-full" src="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2026/05/NossaSenhoradasMerces_Cadiz_Espanha.jpg" alt="" width="450" height="600" srcset="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2026/05/NossaSenhoradasMerces_Cadiz_Espanha.jpg 450w, https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2026/05/NossaSenhoradasMerces_Cadiz_Espanha-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p style="text-align: center;"><b><i><span style="font-family: Trebuchet MS; font-size: small;">Imagem de Nossa Senhora das Mercês, em Cádiz (Espanha)</span></i></b></p>
<p>Acho que basta, a título de comentário, mostrar <strong>a beleza que se depreende da conjugação desses três personagens tão admiráveis:</strong> do rei, de São Pedro Nolasco e de São Raimundo de Penaforte.</p>
<p>E depois, <strong>como um milagre dessa natureza repercutia no povo naquele tempo</strong>. Bastava uma pessoa idônea, digna de crédito contar, para que todo mundo acreditasse. Não se vinha com <strong>ceticismo tolo e míope de nossos dias</strong>, mas pelo contrário, todo o mundo dava crédito aquilo. E assim se  participava intensamente da cerimônia.</p>
<p>Os senhores veem os grandes do reino, o Conselho de Barcelona, a nobreza, o povo todo comovidíssimo assistindo uma reunião que tinha como base &#8211; afinal de contas &#8211; uma visão, uma revelação de caráter particular&#8230;</p>
<p>E os senhores veem aparecer aí uma Ordem religiosa admirável. Os senhores também observam nesses fatos <strong>um outro teor completamente diferente das relações entre Deus e homens</strong>. Hoje Nossa Senhora só aparece para chorar; Ela não fala mais. E, assim mesmo, parece que cada vez menos aparece para chorar. <strong>O Céu se torna cada vez mais distante da terra</strong>, e quando o Céu fala, os homens não dão crédito&#8230;</p>
<p>Pelo contrário, naquele tempo, como as relações entre o Céu e a terra eram! Quando Nossa Senhora queria qualquer coisa, Ela aparecia, falava, havia homens de Sua destra que ouviam, que recebiam Suas ordens, que as executavam, todo mundo colaborava e o povo se entusiasmava com essas coisas&#8230;</p>
<p>Era uma época completamente diferente da nossa, mas que nos dá um antegozo do Reino de Maria. Porque este será isso e alguma coisa de muito mais admirável que isso.</p>
<p>Então os senhores que terão – e, se Deus quiser, todos nós, na terra ou no Céu – a graça e a glória de ver o Reino de Maria, poderemos sentir o aroma dos dias de São Pedro Nolasco e muito mais do que isso!  Porque ninguém pode dizer o que será a maravilha da situação da Igreja, quando Ela tiver derrubado todos os seus adversários de hoje, e Nossa Senhora tiver implantado Seu Reino na terra.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Nota:</strong> A respeito de São Pedro Nolasco e a fundação dos Mercedários, consultem-se as matérias abaixo:</p>
<p><strong>* <a href="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/nossa-senhora-das-merces-24-9-harmonia-da-acao-com-a-vida-contemplativa-2/">Nossa Senhora das Mercês (24/9): Harmonia da ação com a vida contemplativa</a></strong></p>
<p><strong>* <a href="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/sao-raimundo-de-penhaforte-7-1-a-fundacao-da-ordem-dos-mercedarios/">São Raimundo de Penaforte (7/1): a fundação da Ordem dos Mercedários</a></strong></p>
<p><strong>* <a href="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/sao-raimundo-de-penaforte-7-1-harmonia-da-alma-catolica-e-seus-reflexos-na-sociedade/">São Raimundo de Penaforte (7/1): harmonia da alma católica e seus reflexos na sociedade</a></strong></p>
<p>L'articolo <a href="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/sao-pedro-nolasco-fundador-dos-mercedarios-quando-entre-o-ceu-e-a-terra-havia-outro-estilo-de-relacoes/">São Pedro Nolasco, Fundador dos Mercedários: quando entre o Céu e a terra havia outro estilo de relações</a> proviene da <a href="https://www.pliniocorreadeoliveira.info">Plinio Correa de Oliveira</a>.</p>
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		<item>
		<title>Paz, cultura e heroísmo? Ingratidão e castigo? O crime de um demagogo velhaco? Pombos e falcões?</title>
		<link>https://www.pliniocorreadeoliveira.info/paz-cultura-e-heroismo-ingratidao-e-castigo-o-crime-de-um-demagogo-velhaco-pombos-e-falcoes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nestor Fonseca]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 19:45:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Novidades]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Não encontrei título para este artigo - Folha de S. Paulo, 10-5-1970, Problemas universais, problemas de todos os tempos.</p>
<p>L'articolo <a href="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/paz-cultura-e-heroismo-ingratidao-e-castigo-o-crime-de-um-demagogo-velhaco-pombos-e-falcoes/">Paz, cultura e heroísmo? Ingratidão e castigo? O crime de um demagogo velhaco? Pombos e falcões?</a> proviene da <a href="https://www.pliniocorreadeoliveira.info">Plinio Correa de Oliveira</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: right;"><strong><em>Folha de S. Paulo, 10 de maio de 1970</em></strong></h5>
<h5 style="text-align: left;"><strong><em>Plinio Corrêa de Oliveira</em></strong></h5>
<p>&nbsp;</p>
<h5 style="font-weight: 400;">Quadro no qual ocorreram os fatos: uma aldeia com todas as características convencionais — praça central, rodeando uma graciosa matriz com vitrais coloridos, torre, sinos e relógio — fonte em frente à matriz — em torno, um casario modesto e confortável — em uma das ruelas vizinhas, a escola primária — outras ruelas que, todas, acabam se diluindo em um prado ameno e farto. A pouca distância, uma floresta sombria, de onde procedem com certa freqüência javalis furiosos e matilhas de lobos famintos.</h5>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-32785 " src="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2026/05/cacador-professora-ensnando-IA-image-1024x687.jpg" alt="" width="571" height="383" srcset="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2026/05/cacador-professora-ensnando-IA-image-1024x687.jpg 1024w, https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2026/05/cacador-professora-ensnando-IA-image-300x201.jpg 300w, https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2026/05/cacador-professora-ensnando-IA-image-768x516.jpg 768w, https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2026/05/cacador-professora-ensnando-IA-image.jpg 1168w" sizes="(max-width: 571px) 100vw, 571px" /></p>
<h5 style="font-weight: 400;"><strong>Primeiro personagem</strong>:<strong> a professora</strong>, que ensina as crianças com delicadeza e paciência angélicas. Alta, esguia, modesta, despretensiosa.</h5>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32787 size-medium aligncenter" src="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2026/05/cacador-pastorinha-300x188.jpg" alt="" width="300" height="188" srcset="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2026/05/cacador-pastorinha-300x188.jpg 300w, https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2026/05/cacador-pastorinha-768x482.jpg 768w, https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2026/05/cacador-pastorinha.jpg 848w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<h5 style="font-weight: 400;"><strong>Segundo personagem: a pastorinha</strong>, que sai ao romper da aurora, levando suas ovelhas para o prado. Adolescente, pura, afável, afeita ao isolamento e à oração.</h5>
<h5 style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-32788 aligncenter" src="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2026/05/cacador-bavaro-sec-XIX-IA-image-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" srcset="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2026/05/cacador-bavaro-sec-XIX-IA-image-300x201.jpg 300w, https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2026/05/cacador-bavaro-sec-XIX-IA-image-1024x687.jpg 1024w, https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2026/05/cacador-bavaro-sec-XIX-IA-image-768x516.jpg 768w, https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2026/05/cacador-bavaro-sec-XIX-IA-image.jpg 1168w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h5>
<h5 style="font-weight: 400;"><strong>Terceiro personagem: o caçador.</strong> Não se trata de um amador de caçadas, mas de um modesto funcionário municipal, a quem incumbe recrutar, nos momentos próprios, alguns vigorosos gajos da aldeia, e levá-los à floresta para dar rude combate aos animais nocivos. Tarefa difícil, que comporta extensas jornadas e também longas vigílias. Entre 20 e 30 anos. Robusto, decidido, todo modelado pela profissão. Pele queimada pelo sol e curtida pelo vento. Cabelama abundante e solta. Passo pesado. Aperto de mão rijo, dedos calosos. Pela manhã, é freqüente vê-lo que volta da faina.</h5>
<h5>Não raras vezes, vem trazendo aos ombros um animal morto, que ainda goteja sangue. Jovial. Delicadíssimo. Desde que se habituou à profissão, jamais um lobo penetrou na aldeia, nem um javali devastou as plantações. Quando ele atravessa a praça da matriz, as impressões que causa não são iguais. Uns simpatizam com sua alegre e juvenil coragem, com sua franqueza, seu porte varonil. E sentem segurança no contato com tão desempenado guardião. Outros, pelo contrário, se desagradam em vê-lo. Sua simples presença rompe a quietude e a harmonia do vilarejo, com a evocação de lutas e perigos que não é agradável lembrar. A rijeza de ânimo com que persegue, acua, fere e mata, tolda a visão de sua bondade de alma. Vê-lo carregando alegre algum despojo sangrento de sua bravia profissão suscita a impressão de que nenhum derramamento de sangue, mesmo de sangue humano, lhe custa. Em suma, ele parece a uns a personificação da varonilidade, da dedicação e da proeza. E a outros a própria imagem hedionda da luta, da violência e da guerra.</h5>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-32789 aligncenter" src="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2026/05/cacador-bisavo-IA-Grok-image-201x300.jpg" alt="" width="201" height="300" srcset="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2026/05/cacador-bisavo-IA-Grok-image-201x300.jpg 201w, https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2026/05/cacador-bisavo-IA-Grok-image-687x1024.jpg 687w, https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2026/05/cacador-bisavo-IA-Grok-image-768x1144.jpg 768w, https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2026/05/cacador-bisavo-IA-Grok-image.jpg 784w" sizes="(max-width: 201px) 100vw, 201px" /></p>
<h5><strong>Quarto personagem: o bisavô</strong>. Tem todo o &#8220;physique du rôle&#8221; [físico próprio às atividades que desenvolve(u), n.d.c.]. Barbas brancas, olhos claros e encovados. Mãos magras e um pouco trêmulas. Uma ponta de surdez.</h5>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-32790 alignleft" src="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2026/05/cacador-agente-de-negocios-velhaco-Grok-image-201x300.jpg" alt="" width="201" height="300" srcset="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2026/05/cacador-agente-de-negocios-velhaco-Grok-image-201x300.jpg 201w, https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2026/05/cacador-agente-de-negocios-velhaco-Grok-image-687x1024.jpg 687w, https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2026/05/cacador-agente-de-negocios-velhaco-Grok-image-768x1144.jpg 768w, https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2026/05/cacador-agente-de-negocios-velhaco-Grok-image.jpg 784w" sizes="(max-width: 201px) 100vw, 201px" /></p>
<h5><strong>Quinto personagem: um agente de negócios aposentado.</strong> Entre 50 e 60 anos. Ligeiramente dado a obeso. Olhos pequenos, móveis, sagazes. Voz cheia de inflexões, ora retoricamente sonoras, ora pachorrentamente benévolas, ora cautamente sussurrantes. Viajou bastante, analisou muita coisa, enriqueceu um pouco. É o &#8220;boss&#8221; do lugar. Tem entrosagens sólidas nas principais cidades vizinhas. Por ele passam todos os cordéis decisivos, a ele recorrem todos à procura de conselhos nas situações graves, dele vêm tanto as notícias de fora como o comentário decisivo sobre os fatos da aldeia e da região.</h5>
<h5>Local do acontecimento: a taverna, pequena e cheia, onde a conversa se generalizou de mesa para mesa.</h5>
<h5>O tema: as festas de Natal que se aproximam. Recordam-se os principais fatos do ano. E, naturalmente, a conversa conduz a uma questão que divide os ânimos. Quem foi o personagem mais simpático do ano?</h5>
<h5>As opiniões se dividem. Uns opinam pela linda pastorinha. Quando sai com seu rebanho, mais parece que vai à procura de um príncipe encantado, tão graciosa e delicada que é. Quando vem de volta, com uma ligeira fadiga no rosto meigo, evoca com isto a sua faina benemérita e produtiva, e simboliza de um modo encantador o que há de penoso e meritório no trabalho pastoril. Sim, na criação, da qual vive a região.</h5>
<h5>Outros optam pela professora. Ela representa o ensino, o saber, a cultura, bens maravilhosos do espírito, para os quais ela abre as portas às gerações que vêm. Ela é mais do que um agente de produção econômica. É um fator de elevação humana. É pastora de crianças. O que vale mais do que ser pastora de ovelhas. E, realmente, com que cuidado as dirige quando caminham em direção à praça da matriz, a fim de rezar o <em>Angelus</em> ao som das badaladas que marcam o fim do trabalho na doçura da tarde. E quando, depois, reúne em roda, em torno do poço, as crianças para cantarem alegres uma ciranda, antes de as reconduzir aos lares próximos.</h5>
<h5>Todos hesitam entre uma e outra. Pois não há quem não aprecie uma e outra. Os exaltados das duas correntes começam a surgir. É que a questiúncula local envolve um problema mais alto, que aflora na argumentação de alguns. O que vale mais? A prosperidade, que uma simboliza, ou o saber, que a outra representa? E, de um ponto de vista bem outro, o que mais merece homenagem, a graça da pastora ou a doce sisudez da mestra? Problemas universais, problemas de todos os tempos, que por isto mesmo agitam, sempre que as vicissitudes da vida os põem em foco.</h5>
<h5>A um intervalo da discussão a voz do velho se faz ouvir. — E o heroísmo? Também não tem ele seu mérito, um mérito que seria injusto não levar em conta, já que é de méritos que se trata? Fui soldado, como sabeis, disse ele. Senti a beleza do sopro que nos levantava o ânimo na hora do combate. Evocamos então os ambientes felizes onde a vida cotidiana se desenrola entre o trabalho, a prece, o estudo e o lar. Guerreávamos para que em paz as pastoras pudessem continuar a conduzir suas ovelhas, as mestras ensinassem desanuviadas as crianças, nos lares as esposas tranqüilas tudo preparassem com dedicação para o esposo que vem do trabalho, e nas igrejas se rezasse sem perturbação pela glória de Deus no mais alto dos céus, e pela paz na terra para os homens de boa vontade. Para que os princípios de justiça e caridade, sobre os quais toda esta ordem cristã repousa, não fossem impunemente violados pelo inimigo agressor. Então nossas almas se tornavam imensas, na proporção do ideal que defendíamos. Nossa têmpera se tornava rija como o aço, e nossa coragem mais forte que a do lobo ou do javali. Avançávamos, lutávamos, feríamos e matávamos, quase tão alegres como se nos tocasse ser feridos e morrer. O ideal era tudo. Oh, a alegria exaltante da proeza, oh, a grandeza sagrada, a beleza cristalina da luta. A esta altura, o velho estava de pé. Sua voz cava se fazia ouvir no silêncio da sala. Ninguém imaginara que um frêmito de autêntica sublimidade fosse percorrer uma sala, há poucos instantes ainda, tão pacata. O velho, cansado, sentou-se. Suas últimas palavras foram: Proponho que discutam se não cabe, entre a mestra e a pastorinha, um lugar para o nome de nosso matador de feras. Não haverá jamais um primado para quem é herói?</h5>
<h5>Havia emoção e também certo constrangimento entre os ouvintes: há poucos dias, no sermão, o vigário lembrou aquelas palavras de Nosso Senhor Jesus Cristo: ninguém tem maior amor do que aquele que dá sua vida pelos seus amigos.</h5>
<h5>Ia assim a discussão, e os partidos se dividiam. Uns eram pelo guardião heróico. Outros eram contra ele. Que fosse a professora ou a pastora, já não importava. O essencial era, para muitos, que a primazia não coubesse àquele desmancha prazeres da aldeia, àquele homem antipático, com suas vítimas gotejando sangue. Para outros, o indispensável era premiar o herói.</h5>
<h5>Como de costume, nas ocasiões críticas, chegara a vez do agente de negócios dizer a palavra decisiva. Os olhares se voltavam para ele. E aos poucos se ouviu sua voz cheia de inflexões, que ia subindo. Comoveu a todos quando, com entusiasmo, elogiou a missão da pastora. Deixou a todos absortos e interessados quando se estendeu sobre a utilidade da cultura. Por fim à maneira de uma sentença, dirigiu-se ao velho. Respeitava-o, disse em tom grave. Mas a era da luta passara. O mundo caminharia algum dia — e já começara a caminhar — para a fusão de todas as religiões, todas as raças, todos os povos. Os homens evoluídos não podiam senão ter horror ao sangue que se derramava. Que alguém, por dinheiro, aceitasse a missão de matar animais selvagens, era uma triste necessidade. Mas daí a pôr a luta — o pretenso heroísmo — no mesmo nível, e talvez acima, da cultura e até da produção econômica, que anacronismo! E, politiqueiro conciliador, concluiu propondo uma salva de palmas que simbolizasse a estima de todos pela pessoa do velho, e, ao mesmo tempo, a aceitação da opinião dele, comerciante: excluir da porfia o matador.</h5>
<h5>Uma salva de palmas estrugiu na sala. Só uns tantos discordaram irritados.</h5>
<h5>Era tarde. Todos se levantaram.</h5>
<h5 style="text-align: center;">* * *</h5>
<h5>Na manhã seguinte, não se viu o caçador na praça. Nem nos outros dias. Passara a terras longínquas, para se enriquecer, por sua vez, em alguma profissão sem risco. E toda gente se esqueceu do episódio.</h5>
<h5>No ano seguinte, o número de javalis e de lobos cresceu um pouco. E no seguinte outro tanto. No terceiro ano, a cultura dos campos decaíra. Havia algumas crianças órfãs, e a pobreza entra em alguns lares.</h5>
<h5>O velho agente de negócios resmungou: — Não se pode mais morar aqui. E mudou para longe.</h5>
<h5>Quanto à aldeia, continuou a definhar&#8230;</h5>
<h5 style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-32791 " src="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2026/05/cacador-aldeia-definhando.jpg" alt="" width="689" height="522" srcset="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2026/05/cacador-aldeia-definhando.jpg 453w, https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2026/05/cacador-aldeia-definhando-300x227.jpg 300w" sizes="(max-width: 689px) 100vw, 689px" /></h5>
<h5 style="text-align: center;">* * *</h5>
<h5>— Como chamar a este conto? Que título dar a este artigo? — &#8220;Paz, cultura e heroísmo&#8221;? Ou então. &#8220;Ingratidão e castigo&#8221;? — Hesito.</h5>
<h5>Talvez o melhor fosse: &#8220;O crime de um demagogo velhaco&#8221;.</h5>
<h5>Pensando bem, &#8220;Pombos e falcões&#8221; seria mais acertado.</h5>
<h5>Escolha o leitor.</h5>
<p>L'articolo <a href="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/paz-cultura-e-heroismo-ingratidao-e-castigo-o-crime-de-um-demagogo-velhaco-pombos-e-falcoes/">Paz, cultura e heroísmo? Ingratidão e castigo? O crime de um demagogo velhaco? Pombos e falcões?</a> proviene da <a href="https://www.pliniocorreadeoliveira.info">Plinio Correa de Oliveira</a>.</p>
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		<title>ENTRE LE PASSÉ ET L&#8217;AVENIR – Legionário, n° 329, 1er janvier 1939</title>
		<link>https://www.pliniocorreadeoliveira.info/entre-le-passe-et-lavenir-legionario-n-329-1er-janvier-1939-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nestor Fonseca]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 19:20:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Francais]]></category>
		<category><![CDATA[Outros periodicos]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Prévision de la fusion doctrinale du nazisme avec le communisme en 1939.</p>
<p>L'articolo <a href="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/entre-le-passe-et-lavenir-legionario-n-329-1er-janvier-1939-2/">ENTRE LE PASSÉ ET L&#8217;AVENIR – Legionário, n° 329, 1er janvier 1939</a> proviene da <a href="https://www.pliniocorreadeoliveira.info">Plinio Correa de Oliveira</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-32743 aligncenter" src="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2026/05/Plinio_congregadomariano-231x300.jpg" alt="" width="231" height="300" srcset="https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2026/05/Plinio_congregadomariano-231x300.jpg 231w, https://www.pliniocorreadeoliveira.info/wp-content/uploads/2026/05/Plinio_congregadomariano.jpg 302w" sizes="(max-width: 231px) 100vw, 231px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Par Plinio Corrêa de Oliveira</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>L&#8217;année 1938 touche à sa fin et appartient désormais au domaine de l&#8217;Histoire. Il est encore trop tôt pour porter des jugements définitifs sur les événements dramatiques qui l’ont marquée. Cependant, ses grandes lignes peuvent déjà être évaluées, et cette rétrospective nous est manifestement utile, à nous qui nous préparons, pleins d’appréhensions et d’espoirs, à vivre laborieusement l’année 1939.</p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
<p><strong>À l’aube de 1938, l’humanité se répartissait entre quatre grandes positions idéologiques :</strong> le catholicisme, le libéralisme, le communisme et le nazisme. Évidemment, entre ces quatre points cardinaux de la pensée contemporaine, il existait des tendances intermédiaires. Mais ces tendances, outre qu’elles étaient intermédiaires, étaient provisoires par nature. Elles ne représentaient qu’une étape de l’évolution intellectuelle vers l’une de ces quatre positions nettes et définitives. Et, pour cette même raison, elles jouaient un rôle secondaire dans le terrain topographique des idéologies de notre siècle.</p>
<p>Si, toutefois, ces positions intermédiaires étaient réellement et doctrinalement secondaires, en apparence, un rôle prépondérant, ou du moins très important, leur revenait, et de nombreux observateurs se sont laissés tromper quant à leur valeur authentique.</p>
<p>Parmi ces positions intermédiaires, vient en premier lieu ce qu’il est convenu d’appeler, à tort et même de manière blasphématoire, le « <strong><em>christianisme</em></strong> ». Évidemment, au sens propre du terme, il n’y a qu’un seul christianisme : la doctrine prêchée par Notre Seigneur Jésus-Christ. Nous, catholiques, savons, par la grâce de Dieu, que cette doctrine n’a été conservée intacte et complète qu’au sein de la Sainte Église. Et, par conséquent, nous savons avec la plus grande et la plus absolue certitude que toutes les doctrines d’inspiration apparemment chrétienne, qui se trouvent en dehors de l’Église, sont en réalité des contrefaçons plus ou moins semblables à l’original, selon le cas, mais qui, en aucun cas, ne sont que des contrefaçons.</p>
<p>Ce n’est toutefois pas ce que comprennent ceux qui ne sont pas catholiques… et malheureusement un nombre non négligeable de catholiques, ayant oublié les enseignements de la Sainte Église de Dieu. Et dans tous les pays protestants, ainsi que dans un grand nombre de pays catholiques, s’est développé un certain « christianisme » supra-confessionnel, résumé de principes communs à toutes les religions qui se disent chrétiennes, au nom desquels on a prétendu réformer l’humanité. Il est inutile de rappeler tout ce qui a été écrit en 1937, en Europe et en Amérique, sur ce « christianisme » et sur une prétendue « civilisation chrétienne » non catholique qui en découlait. Ce fut une manœuvre de confusion, intentionnelle ou non, qui préoccupait beaucoup les esprits au début de l’année dernière.</p>
<p>Au milieu de cette confusion, immense confusion doctrinale, il y avait une double réalité psychologique : sous ce manteau élastique, de nombreux esprits convaincus de la vérité infaillible et intégrale qui se trouve dans l’Église ont glissé sur la pente, franchissant les limites de l’orthodoxie et tombant dans un indifférentisme religieux total, quand ce n’était pas dans un anticléricalisme virulent ; d&#8217;autre part, certains esprits, malheureusement beaucoup moins nombreux, ont évolué au sein du marécage de cette confusion, jusqu’à atteindre le catholicisme complet (le pléonasme s’impose) auquel ils se sont élevés, en répudiant définitivement l’ambiguïté de leur position primitive.</p>
<p>Dans ce domaine, donc, la marche des esprits indécis, émigrant des positions instables et transitoires vers des positions radicales et définies, fut une caractéristique qui s’accentua en 1938, à tel point que nous pouvons déjà discerner aujourd’hui la faillite du mouvement que nous pourrions appeler pan chrétien.</p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
<p>Si cela s’est produit pour la première des positions intellectuelles auxquelles nous faisons référence, c’est-à-dire le catholicisme, il en a été de même pour l’autre position, c’est-à-dire le <strong>communisme</strong>.</p>
<p>S’il existe une doctrine aux contours doctrinaux imprécis, c’est bien celle de la gauche. Il suffit, pour s’en rendre compte, de consulter la nomenclature des partis de la gauche française pour s’en faire une idée précise. Radicaux, radicaux-socialistes, socialistes « tout court », républicains extrêmes, SFIO, etc., tout cela, en dernière analyse, relève de la gauche. Et l’abîme vers lequel convergeaient ces multiples tendances idéologiques était le communisme.</p>
<p>En France, comme partout ailleurs, les gauches intermédiaires, socialistes, radicales, etc., se montrent de plus en plus communistes, à tel point que jamais, dans toute l’histoire du socialisme, celui-ci n’a marché aussi rapidement vers l’extrême gauche qu’en 1938.</p>
<p>Nous en avons eu, il y a quelques jours, une preuve lugubre au Chili. Une fois le président de cette République élu, un agitateur communiste espagnol bien connu s’y est rendu, organisant un<em> meeting</em> à caractère clairement subversif, en présence de 80 000 auditeurs. Et cet agitateur était l’invité d’honneur du gouvernement pour assister à l’investiture du président élu grâce au suffrage triomphal d’un véritable « Front populaire ».</p>
<p>Il en fut de même à l’occasion de la grande grève française. En somme, 1938, y compris dans le camp de gauche, a marqué un grand pas vers la disparition des positions intermédiaires.</p>
<p>Et, Dieu merci, c’est précisément pour cette raison que les misérables manœuvres visant à établir entre communistes et catholiques une politique stupide, contradictoire et odieuse de « main tendue » furent en 1938 beaucoup plus fragiles et moins insistantes.</p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
<p>Passons de la gauche à la droite.</p>
<p>Deux phénomènes ont marqué dans le camp de la droite le même processus évolutif que l’on observe dans d’autres camps. Premièrement, la radicalisation du <strong>nazisme</strong> ; deuxièmement, la <strong>nazification du fascisme</strong>.</p>
<p>Malgré tout, tout au long de l’année 1938, certains n’ont pas manqué de semer la confusion en Allemagne, en insinuant que « le diable n’est pas aussi laid qu’on le peint » ; que les persécutions nazies n’étaient ni aussi violentes ni aussi systématiques que les agences le laissaient entendre. Et que, en somme, si l’Allemagne était en crise religieuse, cela était dû en grande partie non pas à M. Hitler, mais aux catholiques eux-mêmes. Si ceux-ci, au lieu de réagir, avaient eu la conduite docile et raisonnable de petits agneaux blancs, s’ils avaient bêlé doucement après chaque blasphème de M. Rosenberg, le Führer – homme bon et doux – aurait ressenti des picotements dans son cœur tendre. Et la miséricorde, jaillissant de son tempérament des plus doux, aurait restitué aux catholiques sans défense et attendrissants une place supportable au sein du Reich allemand.</p>
<p>Cette politique est allée si loin que le Saint-Père, dès les derniers jours de 1937, s’est vu dans l’obligation de la stigmatiser avec une énergie véritablement surnaturelle. Mais certains voiles persistaient encore dans certains regards. Il a fallu que l’orientation du cardinal Initzer, en passant l’épreuve des 9, montre avec une clarté méridienne ce qu’est le nazisme.</p>
<p>Dans le même temps, celui-ci s’est montré de plus en plus hostile au catholicisme. Et, avec cela, les derniers voiles sont tombés des yeux des bien intentionnés. Quant aux mal intentionnés, ils devront peut-être encore passer par le chemin de Damas. Je ne sais pas, cependant, si la lumière qui a illuminé Saul et la chute qui l’a secoué, et de laquelle il s’est relevé déjà transformé en Paul, suffiraient pour certaines personnes…</p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
<p>Alors que, dans les cercles nazis, la tendance anticatholique devient de plus en plus franche, dans les cercles fascistes, la tendance devient de plus en plus nazie.</p>
<p><strong>Le « Légionnaire » a mené, en 1938, une longue et épineuse lutte contre l’influence de la campagne fasciste parmi nous.</strong> Nous sommes et serons toujours disposés à crier « Vive l’Italie », avec tous ceux qui sauront, avant cela, et avec la vigueur indispensable, crier « Vive le Pape » et « Vive le Brésil ». En ce sens, nous ne cédons à personne la palme de l’italophilie. Mais nous ne voulons pas, précisément parce que nous sommes amis de l’Italie, la confondre avec les erreurs et les aberrations du fascisme.</p>
<p>Le discours du Saint-Père, que nous avons publié en première page, montre parfaitement à quel point nous avions raison. Confirmant notre orientation, ce discours est le couronnement de tous nos efforts. Triste couronnement, que nous préférerions ne pas avoir, si cela nous permettait de comprendre que nos appréhensions concernant l’Italie ne sont pas légitimes, et que ce pays glorieux et cher n’est pas menacé par les nuages que nous discernons !</p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
<p>Alors que le socialisme a basculé vers la gauche, et le fascisme vers la droite, alors que le « pancristianisme » a sombré, alors que quelques rares âmes se sont envolées vers les hauteurs, qu’est-il advenu du<strong> libéralisme</strong> ?</p>
<p>Il a fondu comme de la glace.</p>
<p>Tel a été le résultat le plus évident des dernières complications internationales. Il ne faut pas être un génie pour voir que l’Angleterre et la France sont sous de véritables dictatures parlementaires déguisées, et que la démocratie, de nos jours, ne vit réellement que dans quelques endroits d’Amérique, où elle dérape à vue d’œil vers la gauche.</p>
<p>Quant à la France et à l’Angleterre, leurs grands partis libéraux tendent résolument vers le communisme et le fascisme.</p>
<p>Alors que tous les camps se définissent, un mouvement de plus en plus net se dessine. C’est celui de la fusion doctrinale du nazisme avec le communisme. À notre avis, 1939 verra la consommation de cette fusion. Et de cette union monstrueuse naîtra un courant qui sera, pour les plans de Satan, le « <em>nec plus ultra </em>».</p>
<p>Nous trompons-nous ? C’est possible. Quoi qu’il en soit, c’est l’« Osservatore Romano » lui-même qui a signalé cette marche du nazisme vers la gauche.</p>
<p>Cela signifie que toutes les erreurs s’écoulent vers le même abîme, et que toutes les forces du siècle s’allient.</p>
<p>Contre qui ?</p>
<p>Dans cette mer agitée, navigue <strong>la Nave mystique de Saint Pierre</strong>. Contre elle se forment de mystérieuses vagues, qui dégénéreront rapidement en une immense tempête.</p>
<p>Nous, cependant, nous ne craignons rien. Sans dédaigner de jeter un regard vigilant sur les vagues écumeuses qui fourmillent de monstres mystérieux, c’est dans les étoiles, néanmoins, que nous cherchons notre route.</p>
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